Around Jamaica #2 – Hanover & Westmoreland

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von Lucea bis Belmont

Der zweite Teil der „Around Jamaica“ Tour spielt sich im Westen der Insel ab.
Die Reise startet in Lucea, im Parish Hanover und geht bis Belmont, am Rande von Westmoreland. Von Touristenprogramm pur in Negril, über einige Geheimtipps, die nur wenig touristisch erschlossen sind, bis hin zum echten Leben auf der Insel in den Bergen bekommt man hier alles geboten.

Lucea

Der Trip beginnt im Parish Hanover, genauer gesagt, in Lucea.
Lucy, wie die Stadt von den Einheimischen genannt wird, ist die nächste größere Stadt nach Montego Bay Richtung Westen. Von MoBay ist man rund eine Autostunde bis hier hin unterwegs. Auf jeden Fall sollte man in Lucea einen kleinen stop over einlegen und die Kleinstadt nicht nur links liegen lassen.
Am Hafen, was tatsächlich nur ein kleiner Fischerhafen ist, findet jeden Samstag der Markt statt. Auch unter der Woche herrscht hier ein reges Treiben, was aber nichts gegen die zwei Hauptverkehrsstraßen ist, die mitten durch das kleine Zentrum führen. Hier steppt der Bär. Autos, Motorräder, Fußgänger und das reinste Chaos.
Aufgrund der schönen alten Gebäude, im karibischen Stil und dem typischen Kleinstadtflair ist Lucy eine der schönsten Städte der Insel, wie ich finde.
Übrigens wurde hier der Film „Cool Runnings“ gedreht. Warum gerade hier, weiß ich auch nicht, aber wahrscheinlich weil Lucea das echte Jamaica zeigt und die Umgebung eine tolle Landschaft zu bieten hat.

Mayfield Falls**

Biegt man bei Lucea Richtung Inland ab, gelangt man über kleine Siedlungen zu den
Mayfield Falls**. Ich persönlich würde die Mayfield Falls in die Top 3 der schönsten Wasserfälle der Insel stecken. Mittlerweile in Privatbesitz und von Chukka Tours betrieben, sind sie immer noch ein kleiner Geheimtipp. Mit einem Guide wandert man die flach ansteigenden Wasserfälle in rund einer Stunde nach oben. Auf dem Weg gibt es immer wieder kleinere Wasserfälle, die sich wunderbar als kleine Rückenmassage eignen. Oben angekommen kommt dann das Highlight. Die sogenannte Waschmaschine. Im wahrsten Sinne des Wortes wird man hier durch geschleudert.

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Mayfield Falls Jamaica

Green Island Harbour & Orange Bay

Zurück an der Küste, weiter Richtung Westen, kommt man überGreen Island Harbour nach Orange Bay. Viele Urlauber kennen diese Dörfer nur vom Highway, der übrigens nichts mit einer Autobahn zu tun hat, wie wir sie kennen. Dennoch ist die Straße von MoBay nach Negril eine der Besten der Insel. Ich fand es sehr ironisch, als ich vor einigen Tagen ein T-Shirt in einem Shop entdeckte, auf dem stand „we survived the street to Negril“.
Eine hervorragende Alternative zum Highway entlang der Küste, ist die sehr gut zu befahrende Straße im Inland. Vorbei an Feldern und dichter Buschlandschaft ist es ein Erlebnis, diese Schönheit zu entdecken.
Möchte man dem Trubel in Negril aus dem Weg gehen, ist man hier genau Richtig. Die Strände, wie der Half Moon Beach, ganz ruhig mit wenigen Besuchern und die Örtchen ganz entspannt und unaufgeregt. In Santoy und oben in den Bergen, sind es die Bewohner nicht wirklich gewohnt, dass hier Whities, wie die Jamaikaner uns nennen, durch die Straßen laufen. Deshalb wird man auch erst einmal von oben bis unten gemustert. Nach der ersten Beschauung der Mopedgang, die hier am Abend abhängt, ist aber alles ganz cool und man wird herzlich empfangen.
Wenn man nicht unbedingt die 500 JD (umgerechnet etwa 3,50€) Eintritt für den Half Moon Beach zahlen möchte, gibt es noch kleine öffentliche Strände entlang der Küste von Green Island bis Negril.

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Bevor es nun weiter geht nach Negril, fahren wir am lokalen Flughafen vorbei.
Was daran so interessant ist, möchte man sich fragen. Der Flughafen war in der Vergangenheit Hauptumschlagplatz für den Drogenhandel. Von hier flogen kleine Flugzeuge, voll gepackt mit Ganja bis unters Dach nach Nord- und Südamerika. Organisierter Transport, natürlich hochgradig illegal. Heute ist das nicht mehr der Fall und das Ganja wird ganz legal und unterstützt von der Regierung in die USA und nach Kanada exportiert. Für medizinische Zwecke. Nachdem die Zuckerindustrie zusammengebrochen ist und das Bauxit immer weniger wird, eine neue Einnahmequelle für das Land.

Negril

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Nun geht es weiter nach Westmoreland. Erster und unumgänglicher Stopp: die Touristenhochburg Negril
Schon in meinem Artikel „Welcome to Jamaica“ hatte ich über Negril und meine ersten Erfahrungen auf der Insel berichtet. Negril ist definitiv die Stadt der Insel, wo die meisten Urlauber, meist aus Europa, stranden, die Tagestouristen mal ausgenommen. Das war aber nicht immer so. Vor 20 Jahren noch war Negril der Geheimtipp für Hippies, wie die Backpacker von den Jamaikanern genannt werden. Ich durfte diese Zeit leider nicht erleben, aber es gibt noch eine Gegend auf der Insel, in der das heute noch so ist. Dazu später mehr.

Der Negril Beach, auch Long Beach oder 7 Mile Beach genannt, ist der längste Strand Jamaikas. Tatsächlich ist man zu Fuß eine gute Stunde unterwegs, wenn man vom östlichen zum westlichen Ende des Strandes wandert. Einmal während meines Aufenthaltes in Negril 2016 habe ich es geschafft, ganz früh raus zu gehen und am Strand entlang zu schlendern, ohne Störungen von irgendwelchen Husslern. Gegen 9.00 Uhr kommen sie aus Ihren Löchern und es wird schnell anstrengend, wenn man am morgen seine Ruhe haben möchte.
Was der Strand zu bieten hat?! Zahlreiche all inclusive Hotels und Resorts, manche eher einfach gehalten und manche tatsächlich sehr exklusiv, wie zum Beispiel das Couples Resort, das Paaren vorenthalten ist und einen eigenen FKK Strand bietet.
Zwischen den Hotels gibt es einige kleinere und auch größere Strandbars. Mit Abstand die beste Bar ist der Bourbon Beach, an dem am Abend ganz coole Events stattfinden, die nicht nur Touristen und Hussler, sondern tatsächlich auch Einheimische ziehen, die einfach nur den Live-Reggae genießen möchten.
Was man am Negril Beach vor allem findet, sind jede Menge Jamaikaner, die versuchen mit den Urlaubern irgendwie Geschäft zu machen. Jeder zweite möchte einem Ganja andrehen (keine gute Idee). Jeder dritte bietet eine Auswahl an Armbändern, Muscheln, Obst oder auch gegrillten Lobster, die sie an den Mann bzw. an die Frau bringen möchten. Jeder vierte hat eine Mappe mit den Standardtouren oder irgendwelchen Wassersportaktivitäten im Angebot und vielleicht nicht jeder fünfte, aber doch einige versuchen hier eine Frau zu finden.
Negril ist bekannt dafür, dass Frauen, mittleren Alters hier her kommen und sich einen jungen Jamaikaner angeln, der sie dann während dem Urlaub von vorne bis hinten verwöhnt. Details spare ich hier mal aus, aber tatsächlich nehmen dieses Angebot viele Damen wahr. Was genau sie zahlen und wie die Konditionen sind, habe ich bisher nicht raus gefunden, aber offensichtlich ist es für beide Seiten okay. Viele der Frauen kommen jedes Jahr hier her und „mieten“ sich immer den ein und den selben Mann.
Eine ganz nette Abwechslung zum überlaufenen Strand, bietet die Booby Cay Island. Mit einem Glassbottom Boat oder auch mit einem kleinen Fischerboot (wenn man die richtigen Leute findet), kann man sich auf die Insel, die nicht weit vom Strand entfernt ist, bringen lassen und einen ganz schönen Tag auf der einsamen Insel verbringen. Nur ganz wenige kommen hier her und man fühlt sich tatsächlich ein bisschen wie in „der blauen Lagune“. Übrigens war die kleine Insel tatsächlich mal Filmkulisse. Hier wurde „20.000 Meilen unter dem Meer“ gedreht.

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Sonnenuntergang am Negril Beach, Jamaica

Am Abend kann man durchaus von einer Bar bzw. Strandparty zur nächsten wandern, allerdings sollte man das keineswegs alleine tun, oder sich irgendwie auffällig verhalten. Mehrfach habe ich Beobachtungen gemacht, wie die Beachboys hier unterwegs sind. Sie stehen stundenlang an der selben Stelle und checken die Urlauber aus. Uns fällt das gar nicht auf, aber sie wissen ganz genau, wer wie lange schon hier ist und wer gerade angekommen ist. Teilweise kennen sie sogar die Namen, obwohl man noch kein Wort mit ihnen gewechselt hat. Die Neuankömmlinge sind in der Regel Frischfleisch und werden erst einmal ausgecheckt. Es kommt nicht selten vor, dass sie dann nach mehreren Tagen, an denen man den Kerl nicht wirklich wahr genommen hat, zu einem kommen und zum Beispiel erzählen, dass sie Koch in dem Hotel seien, in dem man unter gebracht ist und heute Geburtstag hätten. Wenn man ihnen dann gratuliert, wird man direkt um ein Bier angepumpt. Solche Geschichten habe ich nicht nur einmal selbst gehört und das ein oder andere mal ist das auch okay. Aber irgendwann ist dann eben auch ein Ende.
Ebenso wird an den Bars bei Nacht auch gerne mal ausgecheckt, wann man gekommen ist, was man trinkt und ob man raucht und je nach Stabilitätsgrad wird man auch gerne mal auf dem Heimweg begleitet. Ausgang unbekannt.
Neben den ganzen Beachboys tummeln sich auch einige Damen an den Bars, die auf willige Junggesellen warten. Die Mädels werden von den Jungs bewacht und auch dieses Thema kann für Männer, die dann vielleicht doch nicht wollen, schnell mal zum Verhängnis werden.
Neben all diesen Dingen kann man hier aber tatsächlich ganz nette Strandparties erleben. Teilweise sogar mit hochkarätigen Reggae Artists bei Live Auftritten.

Natürlich gibt es in Negril nicht nur den Strand und die Beachbars. Auch Shoppingfreunde kommen nicht zu kurz. Neben den zwei Crafts Markets der Stadt gibt es eine Mall, die der Traum für jedem Souviniershopper sein muss.

Die Innenstadt ist relativ klein und unaufgeregt. Da es wenig zu sehen gibt, kommen hier nur wenige Urlauber hin. Eventuell mal am Sonntag Vormittag zur Kirche, die tatsächlich ein Erlebnis, auch für Nichtgläubige ist. Die Gemeinde hat einen überragenden Gospel Chor und die Messe geht über mehrere Stunden. Die Damen und Herren, wobei die Frauen deutlich in der Überzahl sind, tragen ihre beste Kleidung, teilweise mit ganz tollem Kopfschmuck und bei den Gebeten und dem Chorgesang geraten sie richtig in Trance. Man darf sich das nicht wie in einer Kirche in Deutschland vorstellen, wo das reden verboten und absolute Stille herrscht. Hier ist richtig Party angesagt und es wird gesungen, getanzt und gefeiert. Eine sehr tolle und inspirierende Geschichte.

West End

Wir beenden unseren Stopp am Negril Beach und reisen weiter Richtung Westen zum West End. Das Ende Negril’s ist vom Leuchtturm gekennzeichnet. Entlang der Küstenstraße gibt es einige ganz nette Unterkünfte, Bars und lokale Restaurants. Kurz vor dem Leuchtturm dann das Highlight der Stadt. Das Rick’s Cafe. Eine der zehn besten Bars weltweit. Warum? Diese Frage habe ich mir auch gestellt, aber wahrscheinlich liegt es daran, dass die Location einfach nur überragend ist. Tagsüber ist hier nicht so viel Betrieb, aber je später der Nachmittag, desto voller wird es. Bevor man sich hier den Sonnenuntergang, der der schönste der Insel sein soll, wenn man den ganzen Tourguides glauben möchte, hat man im Rick’s die Möglichkeit von der Klippe, mehrere Meter in die Tiefe in das kühle Nass zu springen. Ganz verrückt, was hier abgeht. Bestimmt sollte man sich die Bar mal anschauen, wenn man schon mal hier ist, aber einmal reicht aus meiner Sicht dann auch. Die Preise hier sind abartig und für ein kleines Bier zahlt man auch gerne mal 6 Euro.

Jurassic Park

Wir verlassen nun Negril und fahren die Küstenstraße entlang, bis es nicht mehr weiter geht. Auf dem Weg nach Savanna-la-Mar machen wir einen Abstecher in den
Jurassic Park. Natürlich ist das nicht der Jurassic Park, den man aus dem Kino kennt, dennoch wurde der Inhaber durchaus von dem Film inspiriert. Ein Jamaikaner, der eigentlich sein Geld mit dem Bau von Fenster- und Türgittern und Jerkgrills verdient, hat es sich zum Hobby gemacht, aus dem Metall ganz kreative Dinosaurier und andere Kreaturen zu gestalten, die er in seinem kleinen aber feinen Areal ausstellt. Ganz Herzlich wird man vom Inhaber selbst empfangen und offensichtlich kommen hier nur ganz wenige Urlauber her, denn er war sehr überrascht, als er uns sah. Privatführung inklusive. Also ein echter Geheimtipp.

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Statue im Jurrasic Park Nahe Negril, Jamaica

Little Bay

Ein weiterer Geheimtipp gibt es ein Stückchen weiter, zurück an der Küste. Die Gegend um Little Bay. Hier ist das Negril von vor 20 Jahren zu Hause. Kleine Holzhütten an einsamen Stränden und nur Traveller, keine Pauschaltouristen sind hier unterwegs. Die Gegend ist Heimat einer Rastafari Gemeinde und wenn man sich damit mal auseinander setzen möchte, ohne gleich hoch in die Berge zu fahren, gibt es hier die Gelegenheit. Das einzige was man mitbringen muss ist Respekt.

Savanna-la-Mar

Von der ruhigen Idylle geht es weiter in die Großstadt, nach Savanna-la-Mar. Die einzige Großstadt in der Gegend. Somit kommen alle, in der Umgebung lebenden Jamaikaner hier her um ihre Besorgungen zu machen, wenn es nicht gerade um alltägliche Dinge geht. Auch befinden sich hier die Behörden und das Gefängnis Westmorelands. Das ist zwar (hoffentlich) weniger Interessant für Urlauber, aber das soll deutlich machen, dass Sav, wie die Stadt von den Einehemischen genannt wird, keine wirkliche Touristenstadt, sondern tatsächlich eine Geschäftsstadt und Heimat vieler Kleinkrimineller ist. Die Hauptstraße ist bei Tag okay und man kann sich einigermaßen husslefree bewegen, aber bei Nacht ist das nicht zu empfehlen.
Das Einzige, was man sich in Sav ansehen sollte ist der Markt am Savanna-la-Mar Fort. Die Befestigung wurde nie fertig gestellt und beherbergt heute einen der größten Märkte der Insel, der außer Sonntag, täglich geöffnet hat.
Vor einigen Jahren ist mir hier mal ein richtiger Fauxpas passiert. Noch nicht gefrühstückt, mit einem kleinen Hüngerchen bin ich über den Markt geschlendert. Die Bananen, wie ich dachte, sahen zum anbeißen aus. Also habe ich mir zwei gegönnt und genüsslich geschält. Ich wollte gerade rein beißen, als ich wahr nahm, dass die Marktfrauen um mich herum mich ganz schräg anschauten und schmunzelten. Ich mir nichts dabei gedacht und ganz genüsslich in die vermeintliche Banane gebissen, allerdings hatte ich keine Banane, sondern eine Plantain, eine Kochbanane in der Hand. Tatsächlich kann man die Plantain nur bedingt roh essen. Gekocht schmeckt sie überragend, aber roh doch sehr zäh und mehlig. Das würde mir heute nicht mehr passieren.
Neben der Plantain und auch den normalen Bananen gibt es hier alles an Obst, was die Insel zu bieten hat. Ein ganz heißer Tipp: Sour Sop. Eine ganz leckere Frucht, die ich bei uns zu Lande noch nicht gefunden habe. Daneben gibt es noch ganz viele außergewöhnliche Früchte. Man sollte sich einfach mal durch probieren, um zu testen was schmeckt.

Blue Hole

Der vorletzte Stopp der heutigen Reise führt zurück ins Inland, zum Roaring River Park / Blue Hole. Ein weiterer Geheimtipp, der touristisch nur bedingt erschlossen ist. Kommt man dem Blue Hole näher, wird man schon von den „Guides“ empfangen. Tatsächlich sind das keine wirklichen Guides. Wie ich verstanden habe, ist das Areal nicht in Privatbesitz und einige in der Gegend lebenden, haben sich zu einer Accosiation zusammen getan, und halten das Gelände in Schuss und führen Gäste in die Höhle. Außerhalb der Höhle liegt das Blue Hole. Wie der Name schon verrät ist das ein Loch, dem eine Quelle entspringt. Taucher haben schon versucht das Ende zu finden, allerdings ohne Erfolg. Das gibt eine Idee, wie tief die Quelle liegen muss.
Von der Quelle geht ein Fluss ab, der abwärts Richtung Küste donnert. Deshalb Roaring River.
Zahlt man einen kleinen Eintritt, wird man in die daneben liegende Höhle geführt. Die Gänge sind sehr gut zugänglich und man kann sich stehend bewegen. Es gibt verschiedene Sektionen, unter anderem eine Meditation Section. Hier kommen meist Rastafaris her, um zu meditieren. In einem anderen Teil der Höhle gibt es eine weitere Quelle. Auch hier konnte die Tiefe bisher nicht definiert werden. Ich hatte die Gelegenheit in der Mineralquelle zu baden und tatsächlich spürt man, wie erfrischend und belebend das kalte mineralische Wasser in der Höhle ist.
Da das Eintrittsgeld dafür aufgewendet wird, die Höhle und das umliegende Areal in Schuss zu halten, erwartet der Guide, der das ganze ehrenamtlich macht im Nachgang noch ein Trinkgeld, was aber überhaupt kein Problem sein sollte, denn man möchte mit dem Besuch ja auch etwas gutes tun.

Belmont

Den Abschluss der heutigen Reise machen wir in Belmont. Zwar gibt es hier nicht sehr viel zu entdecken, dennoch ist Belmont ein Dorf, dass es sich lohnt zu besuchen. Ich persönlich würde das Dörfchen zu meinen Top 5 Orten auf der Insel zählen wollen. Die Gemeinde ist ganz offen Gästen gegenüber und man wird sehr Herzlich empfangen. Am Strand gibt es eine kleine Beachbar, die zum chillen beim Sonnenuntergang einlädt. Wenn es nach mir geht, sieht man hier den schönsten Sonnenuntergang der Insel in einem ganz entspannten und einheimischen Ambiente. Schnell lernt man die Leute kennen und kommt in den Genuss mit einem kleinen Fischerboot zum vorgelagerten Riff zum Schnorcheln raus zu fahren. Da hier nur ganz wenige herkommen ist das Riff noch sehr gut in Schuss, anders wie die Riffs um Negril.
Neben der entspannten Atmosphäre, die man in Belmont erlebt, gibt es hier die Geburtsstätte und das Mousoleum von Peter Tosh, der mit Bob Marley and the Wailers bekannt wurde, zu erkunden. Die zwei Neffen von Peter Tosh betreiben das Areal und führen einem gern über das Gelände. Auch das ist nach wie vor ein kleiner Geheimtipp, denn nur ganz wenige wissen überhaupt, dass hier Peter Tosh’s Heimat ist.

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Fischerboot am Belmont Beach, Jamaica

Somit sind wir dann auch schon am Rande von Westmoreland angekommen und die Reise endet hier. Trotz der Touristenhochburg Negril, oder gerade deshalb gibt es hier noch viele außergewöhnliche und wenig touristische Dinge zu entdecken.

Zudem ist der Westen der Insel durchaus einer der schönsten Teile der Insel. Von schönen Stränden, über Natur pur in den Bergen, Party am 7 Mile Beach, bis Reggae Kultur bei Peter Tosh, bekommt man ausreichend die Möglichkeit, das Leben auf der Insel kennen zu lernen.

Gerne stehe ich für Fragen und Anregungen rund um Jamaica zur Verfügung und unterstütze mit meinen Erfahrungen bei Deiner nächsten Reise.

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Ihr erreicht mich per
e-mail unter afimia@afimia.de
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Meine Reiseempfehlungen:

  • Eine gute und meist günstige Flugverbindung gibt es mit Condor* zu ergattern.
  • Unterkünfte in Jamaica buchst Du am besten über booking.com*. Hier findest Du auch Hostels und Gueshäuser.
  • Den besten Reiseführer für Jamaica gibt’s bei Lonely Planet*
  • Sei etwas vorsichtig, wenn Du in Jamaica reist. Jamaica hat nach wie vor eine sehr hohe Kriminalitätsrate. Lass Dich davon aber nicht abschrecken. Bei konkreten Fragen zur Sicherheit etc. helfe ich gerne weiter

MIA Travel Tipp’s für Jamaica:

Mehr MIA Travel Tipp’s gibt’s hier.

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