Around Jamaica #4 – St. Mary

Dieser Artikel enthält Werbelinks (sogenannte Affiliate-Werbung).  Die Links sind mit * gekennzeichnet. Kaufst du über einen dieser Links ein Produkt, bekomme ich eine kleine Provision. Das Produkt wird für dich NICHT teurer und du kannst meine Arbeit ganz einfach unterstützen. Vielen Dank. Links mit ** gekennzeichnet sind nicht gesponserte Werbung.

von Boscobel bis Anotto Bay

Weiter geht es mit der Jamaica Rundreise. Wir bleiben im Norden, im Parish St. Mary und starten nach der Großstadt Ocho Rios, in dem kleinen Örtchen Boscobel. Teil 4 der „Around Jamaica“ Tour führt heute bis nach Anotto Bay. Ich empfehle, den Artikel auf jeden Fall bis zum Ende zu lesen, denn bekanntlich kommt das Beste zum Schluss und der Abschluss in St. Mary ist definitiv das Beste.

Prospect Plantation**

Je weiter man Richtung Osten fährt, desto grüner wird es. Das erste Beispiel dafür gibt die Prospekt Plantation**, in der Nähe von Boscobel.
Ein ehemaliges Great House, das heute, inklusive der Farm, für den Tourismus geöffnet ist. Sicher ganz nett, möchte man es aber etwas individueller, kommt später noch ein kleiner Geheimtipp.

James Bond Beach**

Entlang der Küste gibt es zahlreiche Strände. Alle in Privatbesitz und nur gegen Gebühr zu entdecken. Allerdings gibt es kurz vor dem Ort Orocabessa einen Strand, den ich persönlich ganz gut finde. Der James Bond Beach**
Hier kaufte sich Ian Flemming Ende der 40er Jahre eine Villa, die er Goldeneye nannte und jedes Jahr hier überwinterte. Er ließ sich wohl vom karibischen Meer inspirieren, denn hier entstanden einige der James Bond Romane. Fünf der Filme wurden sogar zum Teil auf Jamaica gedreht. Heute gehört die Villa, sowie auch die umliegenden Villen dem ehemaligen Manager von Bob Marley und er vermietet das exklusivste Domizil der Insel für schlappe 7.000 USD die Nacht, nämlich die Villa, in der einst Ian Flemming lebte.
Vom James Bond Beach kann man das Anwesen bestaunen. Neben der Kulisse bekommt man hier einen ganz ruhigen, kleinen Strand inklusive einer Beachbar geboten. Am Wochenende ist hier allerdings deutlich mehr los. Hier kommen Urlauber, als auch die local upper class her, um mit Stachelrochen zu schwimmen oder sich die Zeit auf dem Glassbottom Boot zu vertreiben. Eine Alternative bietet der kleine public local beach kurz vor dem James Bond Beach.

Oracabessa_01
Auf dem Weg zum James Bond Beach in Orocabessa, Jamaica

Orocabessa

In dem kleinen Örtchen Orocabessa herrscht eine ganz angenehme einheimische Atmosphäre. Von hier machen wir einen Abstecher ins Inland und schauen uns die individuellere Alternative zur Prospect Plantation an. Die Sun Valley Plantation**
Die Farm ist in Familienbesitz und die Inhaberin selbst, führt einem nach Terminvereinbarung über die gesamte Plantage. Man lernt Früchte und Pflanzen kennen, die die Hausherrin im Nachgang sogar zur Probe serviert. Lorna, die Inhaberin hatte sich alle Zeit der Welt für uns genommen und keine Frage blieb unbeantwortet.

Boscobel_SunValley_02.JPG
Sun Valley Plantation Nahe Oracabessa, Jamaica

Übrigens haben wir in Orocabessa zum ersten mal die Friseurkunst der Jamaikaner getestet. Üblicherweise gibt es die Barber Shops für die Männer, in denen in der Regel auch nur Männer arbeiten und die Hair Dresser für die Damen.
Die Barber sind natürlich auf die Haarstruktur der Schwarzen ausgelegt, die eine ganz andere ist, wie die der Weisen. Dennoch hatte es der Barber echt drauf. Es wird mit Maschinen und zum Schluss mit dem Rasiermesser für die Konturen gearbeitet. Die Jungs nehmen sich sehr viel Zeit, dass am Ende auch alles perfekt in einer Linie ist. Für umgerechnet knapp 3,50€ hatte mein Mann den besten Haarschnitt seines Lebens. Ich durfte die Erfahrung beim Hair Dresser machen, der wie erwartet meist nur von Damen besetzt ist. Ich hatte mich für ganz normale Braids entschieden. Nach etwa drei Stunden und knapp 20€ hatte ich den Kopf voller kleiner Zöpfchen. Eine ganz nette Erfahrung.

Galina Point

Zurück an der Küste, weiter Richtung Port Maria gibt es ein wunderschönes Fleckchen Erde, den Galina Point
Eigentlich steht hier nur ein alter Leuchtturm an der Klippe, aber tatsächlich bietet dieses Stückchen Erde eine einmalige Kulisse. Die Wellen brechen an den meterhohen Felsen und ich hätte stundenlang diesem Naturschauspiel zusehen können. Zudem kommt hier niemand her und man ist ganz mit sich und dem Meeresrauschen alleine. Der kleine weiß-blaue Leuchtturm rundet dieses ohnehin schon perfekte Bild noch ab. Definitiv ein Geheimtipp und allemal einen Abstecher wert.

GalinaPoint_06.JPG
Leuchtturm am Galan Point, Jamaica

Port Maria

Weiter geht es entlang der Küste, in die nächste Kleinstadt, nach Port Maria

27654808_561891050854328_9083972513243204184_n
Anzeige: MIA Travel Tipp #7 – Nie wieder Kampf um die Decke

Der Tourismus ist hier völlig vorbei gegangen. Dennoch lohnt es sich durch das unaufgeregte Städtchen zu schlendern und den jamaikanischen Flair auf sich wirken zu lassen. Jamaica ist bekannt dafür, dass Homosexuelle hier verachtet werden. In der Dancehall Szene gibt es nicht nur einen Song, der zu Gewalt gegen Homosexuelle aufruft. Umso erstaunlicher fand ich es, als ich in den Straßen von Port Maria einen ganz offensichtlich homosexuellen Mann entdeckte. Sicherlich keine sehr moderne Weltanschauung, aber so ist das nun mal auf der kleinen Insel mitten in der Karibik.

Boscobel_05.JPG
Typische Jamaikanische Bar in Port Maria, Jamaica

Kwaaman & Tacky Falls

Ganz nach dem Motto, das Beste zum Schluss, gibt es vor der nächsten Kleinstadt Anotto Bay, der mit Abstand schönste Fleck der Erde, den ich bisher kennen lernen durfte. Kwaaman & Tacky Falls.
Es gibt hier keinen Wegweiser, oder irgendwelche Guides, die einem zu der einmaligen Kulisse führen. Mit dem Wissen, dass irgendwo im Busch, hinter dem kleinen Örtchen Strawberry Fields, ein völlig unberührter Wasserfall liegen muss, habe ich mich letztes Jahr auf die Suche gemacht. Nach einer dreistündigen Wanderung, vorbei an unbeschreiblich schönen Buchten und Klippen, mehrfach durch ein Flussbett, weiter durch den Busch, gelangt man tatsächlich an diesen versteckten Ort der Glückseligkeit. Der Wasserfall schießt rund 30 Meter in die Tiefe, in ein Becken, umgeben von wild gewachsenem Busch. Für mich mit Abstand das Schönste, was ich je gesehen habe. Man sollte sich die Zeit nehmen und die Ruhe beim Baden oder chillen auf den Steinen genießen zu können, denn ich hatte damals nur wenig Zeit, bis es dunkel wurde und bei Nacht im Dschungel, das möchte man glaube ich nicht.

Mit diesem perfekten Abschluss endet die heutige Reise durch St. Mary auch schon.

Gerne stehe ich für Fragen und Anregungen rund um Jamaica zur Verfügung und unterstütze mit meinen Erfahrungen bei Deiner nächsten Reise.

Boscobel 006 Friseur 002-001

Ihr erreicht mich per
e-mail unter afimia@afimia.de
auf Facebook unter https://www.facebook.com/afimiablog/
oder über das Kontaktformular auf meinem Blog unter www.afimia.de

Meine Reiseempfehlungen:

  • Eine gute und meist günstige Flugverbindung gibt es mit Condor* zu ergattern.
  • Unterkünfte in Jamaica buchst Du am besten über booking.com*. Hier findest Du auch Hostels und Gueshäuser.
  • Den besten Reiseführer für Jamaica gibt’s bei Lonely Planet*
  • Sei etwas vorsichtig, wenn Du in Jamaica reist. Jamaica hat nach wie vor eine sehr hohe Kriminalitätsrate. Lass Dich davon aber nicht abschrecken. Bei konkreten Fragen zur Sicherheit etc. helfe ich gerne weiter

MIA Travel Tipp’s für Jamaica:

Mehr MIA Travel Tipp’s gibt’s hier.

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.