Around Jamaica #6 – Manchester & St. Elizabeth

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von Christina bis Black River

Weiter geht es mit dem sechsten Teil der „Around Jamaica“ Tour. Die Reise startet im Inland, in Christina in den Dry Harbour Mountains, im Parish Manchester. Über Mandeville geht es weiter in das Parish St. Elizabeth, bis nach Black River. Für mich ist diese Region eine der abwechslungsreichsten der Insel und es gibt ganz viele Orte zu entdecken, die vielen Urlaubern vorenthalten bleiben. Zusammen mit Portland ist diese Region mein persönlicher Favorit.

Christina

Die heutige Reise startet im südlichen Cockpit Country, genauer gesagt, in den Dry Harbour Mountains, in dem kleinen Örtchen Christina.
Leider habe ich es selbst noch nicht nach Christina geschafft. Eigentlich sollte es im April 2016 zum Yam Festival soweit sein. Bei meinem ersten Besuch im Cockpit Coutry hatte ich von dem Festival, dass wohl Leute aus dem ganzen Land an zieht, die mit ihren verkleideten Ziegen anreisen, gehört. Leider fiel das Event letztes Jahr aus. Zwar soll es in der Nähe von Christina noch einen Wasserfall geben, den es zu erkunden gibt, aber auch das habe ich leider noch nicht geschafft. Die Wege in dieser Region sind durchaus beschwerlich. Zwar gibt es offizielle Straßen, aber meist nicht unbedingt gut befahrbar. Wenn man also nicht gerade in der Gegend ist, wird der Weg eine ganz schöne Tortur.

Mandeville

  1. Von den Bergen geht es Richtung Küste und wir machen einen Stopp in Mandeville.
    Die Kleinstadt im Landesinneren, auf etwa 650m gelegen ist für mich eine der verrücktesten Städte der Insel. Wahrscheinlich ist es das Große Ganze, was mir hier ganz gut gefällt. Mandeville ist eine der wohlhabendsten Städte Jamaica’s. Einige, die in Kingston leben, haben hier ihren Zweitwohnsitz. Ebenso haben sich viele Rückkehrer, die ihr Geld im Ausland verdient haben, hier nieder gelassen und verbringen ihren Lebensabend in dem kleinen turbulenten Städtchen in Mitten der Insel.
    Ich selbst habe letztes Jahr das Osterwochenende in Mandeville verbracht. Am Samstag herrschte noch ein reges Treiben in dem kleinen Ortskern, rund um den Markt. Am Sonntag allerdings war die Stadt wie ausgestorben. Nur ganz wenige Menschen waren auf der Straße. Nur auf einem kleinen Platz in einem Hinterhof, fand ein ganz nettes Event für Kids statt. Der Parkplatz wurde zu einer Rollschuhbahn umgewandelt und die Kinder hatten richtig Spaß. Man konnte sehen, wie sie uns beeindrucken wollen.
    Generell finden es Kinder und Jugendliche in den weniger touristischen Gegenden oft ganz beeindruckend Weiße zu sehen. Nicht nur einmal habe ich gemerkt, wie die Kids mich minutenlang anstarrten und wenn ich dann mit ihnen sprach, waren sie ganz zurückhaltend und lächelten verlegen.
    Gerade die Tage hatte ich die Gelegenheit, nochmal nach Manedville zu kommen und es ist einfach nur verrückt, im positiven Sinne natürlich. Vor allem der Verkehr. Die Straßen sind voll von Route Taxis, teilweise in drei vier Reihen, obwohl die Straße eigentlich nur für 2 Spuren ausgelegt ist. Dazwischen Massen an Menschen, die zwischen den Autos durch huschen. Am Markt, im Zentrum der Stadt herrscht ein Trubel, wie ich ihn noch nicht gesehen habe. Menschen über Menschen. Eine ganz wunderbare Atmosphäre.
    Das Mandeville eine recht wohlhabende Gegend ist, kann man an mehreren Dingen fest machen. Es gibt hier zahlreiche Geschäfte, die es in vielen Teilen der Insel nicht gibt. Zum Beispiel einen von zwei Mega Mart’s. Ein riesiger Supermarkt, in dem es alles, wirklich alles gibt, allerdings sehr teuer, denn viele Dinge sind importiert, oder die Stores im Zentrum, die sehr gut besucht sind. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit habe ich ganz viele Frauen gesehen, die recht teure Spielsachen kauften, natürlich auch importiert.
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In der Nähe von Mandeville gibt es die High Mountain Coffee Factory. Eine kleine Kaffeefabrik, die man nach Vereinbarung besichtigen kann. Diese Region ist nicht unbedingt bekannt für Kaffee und auch ich würde empfehlen, sich dem Thema eher in den Blue Mountains zu widmen.

Alligator Pond

Bevor es nach St. Elizabeth geht, verlassen wir das Inland und machen einen Abstecher an die Küste, nach Alligator Pond.
Man sollte erwarten hier Alligatoren zu finden, dem ist allerdings nicht so. Alligator Pond ist ein kleines Fischerdorf, in dem die Einheimischen aus den umliegenden Städten, wie Mandeville ihr Strandwochenende verbringen. Die Bucht, mit ihrem schwarzen Sandstrand und dem tiefblauen Wasser, zieht auch viele Jugendliche zum surfen an. Ich persönlich finde es in Alligator Pond nicht besonders schön, dafür sehr authentisch.

Lover’s Leap**

Von Alligator Pond überqueren wir die Grenze nach St.Elizabeth und bleiben noch ein wenig an der Küste. Auf dem Weg nach Treasure Beach machen wir einen Stopp am Lover’s Leap**.

Diesen Ort würde ich mit dem Galina Point in St. Mary im Punkto Schönheit, auf die selbe Stufe stellen. Eine überragende Aussicht bietet sich von der Aussichtsplattform auf die steil abfallenden Klippen und das tiefblaue Meer. So schön der Ort ist, so eine traurige Geschichte hat er. Die Legende besagt, dass ein junges Sklavenpaar, das getrennt werden, das Mädchen als Geliebte des Gutsherren dienen und der Junge an ein anderes Great House verkauft werden sollte, sich hier gemeinsam das Leben nahmen und Hand in Hand über die Klippen in die Tiefe stürzten. Eine Statue der Beiden steht in dem angrenzenden, ganz nett angelegten Park.

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Lovers Leap, Nahe Treasure Beach, Jamaica

Treasure Beach

Weiter entlang der Küste Richtung Westen, kommt man nach Treasure Beach.

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Strand von Treasure Beach, Jamaica

Eingangs möchte ich erwähnen, dass ich zu Treasure Beach eine geteilte Meinung habe. Ich mag die Gegend sehr, denn hier ist ein ganz anderer Flair, wie in allen anderen Gegenden Jamaica’s, allerdings ist die Landschaft und die Natur auf anderen Teilen der Insel deutlich schöner. Definitiv ist Treassure Beach der Ort für Traveller und Back Packer, die ein etwas größeres Budget für ihre Reise mit bringen. Die Gegend ist nicht ganz günstig, aber ich finde es lohnt sich sehr, hier ein paar Tage zu verbringen. Es gibt hier nochmal ein ganz anderes Jamaica zu entdecken, als ich es bisher kennen lernen durften.
Angefangen bei den Stränden in Treasure Beach, die tatsächlich ein Traum sind. Der Calabesh Bay Beach, Frenchman’s Beach, Jack Spratt Beach, Old Wharf Beach und Great Bay Beach sind nicht miteinander verbunden und an all diesen Stränden gibt es unterschiedliches zu entdecken. Der Frenchman’s Beach ist wohl der Bekannteste. Es gibt einige kleine Bars, in denen man schnell Anschluss findet und in den Genuss kommt, die Einheimischen beim Domino spielen etwas besser kennen zu lernen.
Das Stadtzentrum ist relativ klein und es gibt nicht, wie üblich in den Touristengebieten, die ganzen typischen Souvenirshops. Hier kommt man definitiv nicht zum shoppen her. Im Gegenteil, das kleine Städtchen, mit seinem ganz gemütlichen Ambiente, hat etwas inspirierendes. In der Gegend leben viele Europäer, Amerikaner und Kanadier und das spürt man, wenn man hier durch die Straßen läuft, anders wie in anderen Teilen der Insel. Des Weiteren ist Treassure Beach eine der kulinarischen Hauptstädte Jamaicas. Sogar Kochkurse werden in einem der Restaurants angeboten und in einer kleinen Bar durfte ich den besten Bananen-Ingwer Shake der Insel genießen.
Jedes zweite Haus in Treasure Beach bietet eine Übernachtunmöglichkeit und ich schätze, dass es nirgends sonst auf Jamaica so viele Guesthäuser gibt, wie hier. Das Motto der Stadt ist „the Home of Eco Tourism“ und so ist es auch. Da ich es gerne mal etwas ruhiger mag, habe ich mich diesmal für ein kleines privates Guesthouse etwas außerhalb der Stadt entschieden. Das coole daran – neben der Ruhe, die man hier hat – zum Sonnenauf- und Untergang schwimmen hier Delphine vorbei.

Pelican Bar**

In Treasure Beach bieten viele Fischer einen Trip zur Pelicans Bar** an. Ist man einmal in der Gegend ist es ein Muss zu der Bar, mitten auf dem Meer raus zu fahren.

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Pelican Bar

Die Bar ist tatsächlich ein Gebilde aus Holz, dass auf den ersten Blick sehr wacklig aussieht. Es gibt kleine Erfrischungen und eine einmalige Kulisse. Am schönsten ist es bei Sonnenuntergang. Offensichtlich erfreut sich die Bar einem regen Besucherzuwachs, denn als ich vor einigen Tagen nochmal da war, hatte sich der Besuchersteg erneut vergrößert. Ganz nett finde ich, dass man sich im Holz verewigen kann. Der Boden und die Decke ist voll mit Namen aus aller Welt.

Santa Cruz

Von dem einzigartigen Örtchen geht es wieder zurück ins Inland nach Santa Cruz.
Um Treasure Beach gibt es ein wirrwarr an Straßen und die Karten zeigen leider nicht, ob es sich dabei um gute oder schlechte Straßen handelt. Mit etwas Glück erwischt man eine gute Straße und muss nur einigen Schlaglöchern ausweichen. Wählt man allerdings den falschen Weg, schwitzt man nicht von der Temperatur, sondern eher davon, dass man das Auto heile über die Buckelpisten bekommt.
Ich habe vor einigen Tagen eine solche Straße (wenn man das noch Straße nennen kann) erwischt. Als ich vor dem vermeintlich unbezwingbaren Berg mit einer Kraterlandschaft stand, gab es schon kein zurück mehr. Nach mehreren Anläufen und der Hilfe von drei Jamaikanern, die mich anschoben, habe ich es dann aber doch geschafft, den Berg zu bezwingen.

Ist man dann in Santa Cruz angekommen, erlebt man wieder eine Überraschung, wie ich finde. Hier ist das Wirtschaftszentrum des Südwesten Jamaicas. Man erwartet im Landesinneren keine solche Stadt, wenn man die Siedlungen bisher kennen gelernt hat. Ähnlich wie in Mandeville herrscht hier ein reger Trubel, allerdings läuft der Verkehr deutlich zivilisierter ab. Im Ortszentrum gibt es einen Markt und rund herum ganz typische jamaikanische Shops mit Klamotten und anderen Alltagsgegenständen. Ebenso haben sich hier viele Baustoffunternehmen und Autohändler nieder gelassen. Definitiv sollte man sich das quirlige Örtchen Santa Cruz nicht entgehen lassen.

Bamboo Avenue

Auf normalen Straßen geht es weiter in die Bamboo Avenue.

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Bamboo Avenue in Jamaica

Die rund vier Kilometer lange Straße ist gesäumt von Jahrhunderten alten Bambus, die recht eindrucksvoll wie ein Bogen über die Straße wachsen. Die außergewöhnliche Avenue ist sicherlich kein Touristenmagnet, aber bestimmt kommen hier viele vorbei, die auf dem Weg zu den Attraktionen in der Gegend sind. Was viele eher nicht kennen, ist das kleine jamaikanische Restaurant in mitten der Bamboo Avenue, das als Spezialität das lokale Gericht Curry Goat und Curry Chicken anbietet. Man sollte meinen dass Ziege sehr streng schmeckt, aber tatsächlich mit der Curry Sosse, in der die Ziege inklusive Knochen geköchelt wird, schmeckt das typisch jamaikanische Gericht überragend.

Bubbling Springs

Frisch gestärkt geht es weiter zu den Bubbling Springs. Wie ich gelesen habe, soll es hier ein Mineralbad geben. Offen gestanden, ich stand davor, bin aber nicht hinein. Der Eintritt kostet 20 USD und was ich sehen konnte, ist es mehr ein kleiner Wasserpark für Kinder, mit Rutsche und so weiter. Leider konnte ich nicht das ganze Areal sehen und am Eingang war auch niemand, so dass ich die Bubbling Springs einfach links liegen ließ.

Maggotty

Fährt man weiter durch die Berge, über recht enge Straßen, mit zahlreichen Schlaglöchern kommt man in ein Dorf namens Maggotty.

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Maggotty

Ohne zu wissen, was es dort wirklich zu entdecken gibt, habe ich einen Stopp eingelegt und den still gelegten und öffentlich zugänglichen Apple Valley Park entdeckt. Hier muss es, als der Park noch in Betrieb war, richtig nett gewesen sein. Die Überreste sind heute noch zu erkennen. Kleine Poollandschaften, künstlich angelegte Wasserfälle und Tretboote auf dem kleinen See. Heute ist alles nur noch eine Ruine und man kann nur erahnen, was sich hier mal abgespielt hat.
Am Ortseingang von Maggotty gibt es noch eine alte Zugbrücke. Ja, tatsächlich gab es auf Jamaica mal einen Zug. Sogar war das Bahnstreckennetz, das erst von Kingston bis Montego Bay und später von Bog-Walk (im Landesinneren) nach Port Antonio (im Osten), das Erste, dass außerhalb Europas und Nordamerikas gebaut wurde, damals noch unter englischer Krone.
Da die Strecken nicht rentabel waren und die Regierung bei der Unterhaltung drauf legte, wurde 1974 die Bog-Walk-Porti Strecke und 1978 auch die MoBay-Kingston Strecke still gelegt. Der Hurricane Allen, der 1980 über das Land fegte und der fünft stärkste seiner Art war, zerstörte weite Teile des Streckennetzes. Der Hurricane Gilbert 1988 gab den Strecken wohl den Rest und so stellt sich heute nicht mehr die Frage, ob sich eine Wiedereröffnung lohnen würde, auch wenn das mehrfach diskutiert wurde. Die Überreste sind als Ruinen, wie in Maggotty zu bewundern. Die Natur holt sich hier alles zurück und die Brücke ist tatsächlich sehenswert.

Appelton Rum Estate**

Von Maggotty geht es weiter in die Appelton Rum Estate**.
Hier wird der Appelton Rum nach wie vor hergestellt. Die Produktion ist umgeben von riesigen Zuckerrohrplantagen. Das Zuckerrohr wird geerntet und direkt in der Produktion verarbeitet. Früher wurden dazu Esel eingesetzt, die im Kreis liefen und mit dem Geschirr, dass sie um hatten, wurde die Presse bedient, in die das Zuckerrohr gesteckt wurde. Heute geht das natürlich maschinell. Kommt man der Produktion näher, ist der süßliche Geruch vom Zuckerrohr bereits deutlich wahr zu nehmen. Die Produktion ist extrem sauber und mit europäischen Standards zu vergleichen. Das liegt wohl nicht zuletzt daran, dass Appelton 2013 von Campari übernommen wurde. Die Marke Appelton bleibt aber bestehen.
Nach der Produktion wird man in den Keller, voll mit Rumfässern, die hier reifen, geführt. Der älteste Rum, der hier jemals lagerte, wurde 100 Jahre gereift und zum 50 jährigen Jubiläum der Unabhängigkeit (2012) an ganz ausgewählte Personen verteilt. Eine Flasche des edlen Tropfen steht noch im Shop in der Appelton Estate.
Natürlich darf eine Rumverkostung nicht fehlen. Nach der Tour bekommt man die diversen Sorten zur Probe vorgestellt. Tatsächlich ist der ein oder andere gute Rum dabei.

Accompong

Ein weiteres Stück nördlich, weiter rein in die Berge, die Übrigens eine überragende Kulisse bieten, gelangt man in das Dorf Accompong.
Hier gibt es eine der wenigen Maroon Siedlungen der Insel. Die Maroons sind Gemeinschaften, die von den Sklaven gegründet wurden und sich im Inland, meist weit weg von jeglicher Zivilisation zu Farmer Gemeinschaften zusammen geschlossen haben. Natürlich leben sie heute nicht mehr so, wie zur damaligen Zeit, dennoch haben sie sich einige Traditionen bewahrt. Ich hatte in den John Crow Mountains, im Osten der Insel die Gelegenheit einige Tage in einer Maroon Community zu verbringen. Meine Erfahrungen dazu folgen demnach später.

YS Falls**

Wir machen uns auf den Rückweg Richtung Küste. Der nächste Stopp: YS Falls**

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YS Falls in Jamaica

Der sehr schöne Wasserfall befindet sich in mitten einer Farm in Privatbesitz. Mit einem kleinen Bähnchen wird man vom Eingang über die Farm bis zu dem Wasserfall gefahren. Auffällig auf dem Weg sind die schönen Rinder, die rechts und links des Weges grasen. Tatsächlich habe ich solch schöne und vor allem gesund aussehende Rinder nur selten gesehen.
Beim Wasserfall angekommen hat man die Möglichkeit in dem kleinen Park zu chillen, oder eben in den Becken baden zu gehen. Sogar ein klein wenig Action bekommt man geboten, denn wenn man das möchte kann man sich wie Tarzan an einem Seil in eines der tiefen Becken schwingen. Sehr coole Nummer.

Middle Quarters

Nach der Erfrischung wird es erneut Zeit für eine kleine Stärkung in Middle Quarters. In dem kleinen sehr unspektakulären Örtchen gibt es entlang der Straße zahlreiche Damen die ihre Pepper Shrimps anbieten. Tatsächlich ist Middle Quarters der einzige Ort auf der Insel, an dem man die regionale Spezialität angeboten bekommt. Es lohnt sich sehr ein Tütchen für 500 JD (rund 3,50) zum naschen mit zu nehmen.

Black River

Den Abschluss der heutigen Reise machen wir in Black River.

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Black River in Black River Jamaica

Tatsächlich war Black River die erste Stadt der Insel, die Elektrizität hatte, und zwar 1893. Am Ortseingang befindet sich ein kleiner Park. Ein perfekter Ort, um beim Blick auf’s Meer, die Pepper Shrimps von Middle Quarters zu snacken. Kommt man zur richtigen Zeit hängen hier auch die ganzen Jugendlichen herum, die gerade Mittagspause von der Schule haben und beim lunch im Park ihre Freizeit genießen.
Von dem kleinen Park lässt es sich wunderbar durch das kleine Städtchen schlendern. Ich finde Black River, aufgrund der schönen alten Gebäude und der netten Atmosphäre eine der angenehmsten Städte der Insel. Ortsausgang kommt auf eine kleine Brücke unter der der Black River direkt ins Meer fließt. Mit etwas Glück kann man hier Krokodile entdecken. Sollte das nicht der Fall sein, bietet die Black River Safari eine hundertprozentige Möglichkeit.
Mit einem Boot fährt man über den Fluss. Das beeindruckende daran sind nicht nur die Krokodile, die hier zu Hause sind, sondern ebenso, das glasklare Wasser, dass aber tatsächlich schwarz bzw. sehr trübe wirkt. Das kommt von den Pflanzen, die in dem Wasser wuchern. Sie lassen den Fluss schwarz wirken. Die Kulisse bei der Bootstour ist der Wahnsinn.

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Aligator im Black River Jamaica

Nach diesem schönen Abschluss in Black River endet die heutige Reise hier und wie bereits zu Anfang erwähnt, ist diese Region eine der abwechslungsreichsten der Insel. Genau das Richtige für Entdecker…

Gerne stehe ich für Fragen und Anregungen rund um Jamaica zur Verfügung und unterstütze mit meinen Erfahrungen bei Deiner nächsten Reise.

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Ihr erreicht mich per
e-mail unter afimia@afimia.de
auf Facebook unter https://www.facebook.com/afimiablog/
oder über das Kontaktformular auf meinem Blog unter www.afimia.de

Meine Reiseempfehlungen:

  • Eine gute und meist günstige Flugverbindung gibt es mit Condor* zu ergattern.
  • Unterkünfte in Jamaica buchst Du am besten über booking.com*. Hier findest Du auch Hostels und Gueshäuser.
  • Sei etwas vorsichtig, wenn Du in Jamaica reist. Jamaica hat nach wie vor eine sehr hohe Kriminalitätsrate. Lass Dich davon aber nicht abschrecken. Bei konkreten Fragen zur Sicherheit etc. helfe ich gerne weiter :-)

 

 

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