Around Jamaica #7 – St. Andrew

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Kingston

Vom Süden der Insel geht es weiter in die Hauptstadt Kingston, im Südosten, im Parish St. Andrew. 2014 war ich das erste mal hier, allerdings nur für einen Tag. Ein Taxifahrer aus dem Norden brachte uns in die Hauptstadt und je später der Tag wurde, desto gestresster wurde er. Sein Ziel war es, unbedingt aus der Stadt wieder raus zu sein, bevor die Dunkelheit einbricht. 2016 habe ich mehrere Tage in Kingston verbracht und ja, man kann sich nicht überall problemlos bewegen, aber so heftig, wie der Taxifahrer es darstellte, ist es nicht wirklich. Im Gegenteil, weiß man wo man hin möchte und wie man sich zu verhalten hat, kann man am Tage, als auch bei Nacht richtig Spaß in der Großstadt haben und einiges entdecken und erleben. Kingston ist das kulturelle und wirtschaftliche Herz der Insel und das spürt man, wo man geht und steht.

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Kingston ist die Stadt in der extrem reich und extrem arm aufeinander treffen. In Mitten der Stadt gibt es eine Straße namens Half Way Tree, die quasi die Grenze zwischen Uptown und Downtown darstellt. In der Regel wird diese unsichtbare Grenze von den Kingstonern nicht überschritten und so leben arm und reich in ihren jeweils eigenen Stadtteilen. Man sollte es aber auf gar keinen Fall verpassen, beide Teile, ausgiebig kennen zu lernen.

Die Teilung der Stadt entstand durch das Erdbeben, dass Kingston 1907 erschütterte. Die Menschen, die es sich leisten konnten, errichteten ihr neues Domizil in Uptown. Downtown entwickelte sich zu einem Gebiet der Rastafari und der Arbeiterklasse. Arbeitslosigkeit und Armut ließ die Kriminalität rapide steigen und so ist heute für viele Menschen jeder Tag im Ghetto ein Kampf ums überleben.

Die heutige Entdeckungstour startet in Uptown, bevor wir dann später zum interessanteren Teil, nach Downtown kommen.

Uptown

Bevor wir den Rundgang in Uptown starten, möchte ich noch ein Erlebnis teilen. In der Nähe von Half Way Tree lebt Gina Smith. Ein Gitarrist, der bereits mit Jimmy Cliff und Ziggy Marley auf der Bühne stand. Er hat quasi jeden Tag open House und in seinem Inna da Yard hängen jeden Tag einige Leute rum, die Gina kennen. Ich hatte die Gelegenheit dabei sein zu dürfen als im Inna da Yard ganz spontanen eine Jam Session statt fand.

Nun beginnen wir aber den Rundgang in Uptown und starten am Half Way Tree, eine Kreuzung an der sich Uptown und Downtown vereinen. Am Straßenrand tummeln sich fliegende Händler, mit allem möglichen. Bereits hier sind die Preise deutlich teurer, wie auf dem Coronation Market in Downtown. Entlang der Hope Road kommt man erst zum Devon House, ein wunderschönes Haus im Kolonialstil, das vom ersten schwarzen Millionär Jamaica’s, George Stiebel erbaut wurde. Im Haus befindet sich heute eines der besten Restaurants der Insel, sowie eine Ausstellung. Viele Kingstoner kommen in den Park vor dem Gebäude, um eine Auszeit vom Trubel in der Stadt und ein hausgemachtes Eis von Davon House Ice Cream zu genießen.

Bob Marley Museum**

Weiter entlang der Hope Road kommt man zum Bob Marley Museum**.

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Bob Marley Grafitty in Kingston, Jamaica

Hier spürt man den Geist Bob Marley’s in seinem einstigen Wohnhaus, in dem er mit seiner Frau Rita lebte. Die Zimmer sind zu meist original erhalten und Exponate, wie Kleidungsstücke, Platten, Musikinstrumente und vieles mehr sind hier ausgestellt. Es wurde sogar sein kleiner Shop, den er in Trench Town eröffnete, in dem er seine gepresste Musik verkaufte, nach gebaut.
Im hinteren Teil des Gebäudes gibt es ein kleines Tonstudio mit dem wohl berühmtesten Einschussloch der Welt. Hier nahm er seine ersten Songs gemeinsam mit den Wailers auf. Tuff Gong in Trench Town kam erst später.
Zwei Tage vor dem legendären One Love Peace Concert, dass 1978 in Kingston statt fand, saß er mit seiner Frau Rita und seinem Manager in dem Studio. Marley hatte damals beim Government beantragt, dass das Konzert für jeden frei zugänglich sein sollte, ohne Eintritt. Er wollte damit die Message transportieren, dass alle Menschen gleich sind, egal ob schwarz oder weiß, ob arm oder reich. Die Parteien waren sich über diesen Antrag nicht einig und man sagt, dass die Partei, die den Antrag nicht unterstütze, einen Auftragskiller engagierte Bob Marley zu erschießen. Somit würde das Konzert nicht stattfinden und die gegnerische Partei hätte keinen Vorteil bei den nächsten Wahlen gehabt. Wie krank die Politik sein kann, macht dieses Ereignis deutlich. Zum Glück ist der Anschlag nicht geglückt und Bob Marley trat zwei Tage später mit einer Schußwunde am Arm beim One Love Peace Concert auf, dass am Ende tatsächlich für jeden kostenlos war und über 100.000 Menschen kamen.

Wie ich bereits in St. Ann erwähnte, spürt man in Kingston einen deutlicheren Bezug, wie in Marley’s Heimat Nine Mile. In Downtown geht es später weiter.

Hope Garden**

Noch ein Stück weiter die Hope Road entlang, gibt es eine weitere Ruheoase, der Hope Garden**. Auch hier kommen die Kingstoner zum ausspannen her. Der Hope Garden ist ein sehr schön angelegter Park, mit einem kleinen Zoo und zahlreichen Möglichkeiten, die Ruhe zu genießen. Ab und zu finden hier Konzerte statt.

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Hope Garden in Kingston, Jamaica

Am Ende der Hope Road beginnt der Stadtteil Papine. Zusammen mit August Town und Mona ist das die Unigegend Kingston’s. Hier befindet sich die University of the West Indies. Die größte Universität der Insel. Usein Bolt dreht heute noch sein Runden auf dem Campus und mit etwas Glück kann man dem schnellsten Mann der Welt beim Training zu sehen. Ich selbst war kurz vor Ostern in Kingston. Osterzeit ist Carnevalzeit. Demnach durfte ich eine der kleinen Carneval Parraden auf dem Mona Campus mit erleben. Die Trucks mit wahnsinnig lauter Musik, die alles außer Roots Reggae spielen, fahren mehrfach im Kreis und die Feierlustligen laufen hinterher. Tatsächlich entdeckt man das ein oder andere Mädchen mit den typischen Carneval Kostümen, die man aus der Karibik kennt. Am Ende versammeln sich die Trucks auf einem Platz und es gibt eine riesige Party. Definitiv sollte das jeder mal erlebt haben. Das Finale des Carnevals findet am Ostersonntag statt. Die größten Partys gibt es in Kingston und Ocho Rios, aber schon sechs Wochen vorher starten die kleinen Paraden hier und da.

National Stadium

In der Unigegend befindet sich auch das National Stadium. Hier finden zahlreiche kleinere und größere Sportevents statt. Einmal in Kingston, dachte ich mir, würde es sich lohnen ein Fußballspiel anzuschauen. So kam ich zum Länderspiel der Jamaica Reggae Boyz gegen die Nationalmannschaft von Costa Rica zur WM Qualifikation. Mit Pünktlichkeit haben es die Jamaikaner bekanntermaßen nicht wirklich, aber dass sie sogar zu einem Fußballspiel zu spät kommen, hätte ich nicht vermutet. Etwa zur Halbzeit war das Stadion dann voll gefüllt und die Tröten, wie man sie noch von der WM in Südafrika kennt, waren unfassbar laut. Hier gibt es keine Stadionschlachtrufe, oder Gesänge. Tatsächlich hört man nur die Tröten, 90 Minuten lang. Trotzdem ein tolles Erlebnis.

Emancipation Park

Nicht weit vom Stadion befindet sich der Emancipation Park. Ein kleiner, feiner Park mitten in der Stadt, mit einer Laufbahn, zu der viele Kingstoner zum joggen her kommen. Tatsächlich hat der Park aber eine tiefere Bedeutung. Er entstand nach dem Motto „a tribute to Freedom“ und beheimatet die Redemption Skulptur.

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Emancipation Statue im Emancipation Park in Kington, Jamaica

Skyline Drive

Von Papine geht es nun weiter Richtung Skyline Drive. Diese Straße trägt nicht umsonst diesen Namen. Von der Skyline Drive hat man den Blick über die ganze Stadt. Natürlich ist das am Tag schon sehr beeindruckend, bei Nacht allerdings ist es atemberaubend.

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Blick über Kingston bei Nacht

In der Skyline Drive befindet sich der beste Reggae Club der Stadt. Der Bub Club**. Mit einer überragenden Kulisse verbringt man hier den Sonntag Abend bei gepflegtem Roots Reggae. Ganz viel einheimische Rastamänner kommen hier her und tanzen sich im wahrsten Sinne des Wortes in Trance. Definitiv einer meiner besten Abende in Kingston.

Über die Jack’s Hill Road geht es wieder runter nach Half Way Tree und über Cross Roads weiter nach Downtown.

Downtown

Das Zentrum von Downtown bildet der William Grant Park, besser bekannt als „Parade“. Der nördliche und südliche Eingang wird von den Statuen von Norman Manley und Alexander Bustermante bewacht. Rund um Parade tobt das echte Leben.

Ward Theatre

Nördlich von Parade befindet sich das alte Ward Theatre. Das Theater war einst das größte der Karibik. Schon die Fassade ist sehr eindrucksvoll. Bekommt man allerdings die Möglichkeit, das zerfallene Gebäude von innen zu bewundern, ist das ein einmaliges Erlebnis. Ich hatte die Gelegenheit und was sich im inneren verbirgt, ist der Wahnsinn. Ganz alleine steht man in dem verlassenen Gebäude, in dem die Scheinwerfer und Verfolger, die Tribünen und die Deckenleuchter so aussehen, als ob sie erst gestern noch im Einsatz waren.

Kingston Parish Church

Gegenüber, südlich von Parade findet man dann direkt das nächste eindrucksvolle Gebäude, die Kingston Parish Church. Eine der schönsten Kirchen der Insel. Übrigens gibt es unzählige Kirchen in Jamaica, selbst in den kleinsten Ortschaften. Die Jamaikaner sind ein sehr gläubiges Volk, was das Ganze wieder sehr ironisch macht. Auf der einen Seite gibt es hier eine enorme Kriminalität und andererseits sind die Kirchen am Sonntag voll bis in die letzte Reihe.

Coronation Market

Westlich von Parade geht die Queen Street ab, die direkt zum Coronation Market führt. Der Markt ist der größte in der englisch-sprachigen Karibik und das halbe Land kommt hier her zum einkaufen. Bekommt man in MoBay, Ochi, Negril oder anderen Städten der Insel die alltäglichen Dinge (keine Souvenirs) auf der Straße angeboten, haben die Verkäufer diese zu 90 %iger Sicherheit hier günstig eingekauft, um sie in anderen Teilen der Insel teurer zu verkaufen.
Über den Markt zu schlendern, ist tatsächlich ein Erlebnis. Allerdings sollte man jegliche Wertgegenstände zu Hause lassen. Hier geht es meist hektisch und eng zu und schnell ist man sein Hab und Gut los, ohne es zu merken.
An jeder Ecke steht hier die Polizei mit Mannschaftsbussen und schweren Gewähren, denn nicht selten kommt es hier zu Schießereien zwischen den Banden.

Trench Town

Direkt hinter dem Coronation Market kommt man ins Ghetto. Die Stadtteile Jones Town, Denham Town, Tivoli Garden und wohl das bekannteste Ghetto der Welt Trench Town. Oft haben die herunter gekommenen Häuser und Blechhütten hier kein fließendes Wasser und der Strom wird abgezapft. Hier herrschen ganz eigene Gesetze. Ich selbst habe keine negative Erfahrung in Downtown gemacht. Im Gegenteil, hier lernt man das richtige Leben im Ghetto kennen. Wichtig ist, dass man weiß, wie man sich zu verhalten hat. Nicht verloren aussehen, keine Wertgegenstände zur Schau stellen und sich stets umsichtig bewegen.
Trench Town ist am Rande der Stadt. Hier lebte Bob Marley, nachdem er zusammen mit seiner Mutter das zu Hause in Nine Mile verließ. Zusammen mit weiteren Reggae Legenden wie Jimmy Cliff und Peter Tosh, hing er hier herum und hoffte in einem der Record Studios entdeckt zu werden. Wie man heute weiß, hat das funktioniert. Seine Geschichte würde hier den den Rahmen sprengen, aber die Erzählungen haben mich gefesselt. Man kann viel darüber lesen, aber erlebt man die Orte live, spürt man den Geist des berühmtesten Sohn Jamaica’s hier immer noch sehr deutlich.
Später gründete Bob Marley sein eigenes Label Tuff Gong, ebenso in Trench Town. Das Studio und die Plattenproduktion kann man heute besichtigen, inklusive original Equipment von Bob Marley. Das Studio wird immer noch für Aufnahmen genutzt. Für Besucher ist demnach nur geöffnet, wenn keine Aufnahmen statt finden.
Übrigens ist Kingston die größte Musiktalentschmiede und Musikproduktion weltweit. Nicht nur Newcomer und die, die es werden möchten, sondern auch namhafte Künstler wie Shaggy lassen hier ihre mal mehr, mal weniger erfolgreichen Hits produzieren.
Die Stadt, speziell Downtown lebt von und für die Musik. Hier wurde der Reggae geboren und lebt bis heute weiter. Wo man geht und steht spürt man die Vibes und es ist nicht unüblich, dass man nationalen und internationalen Künstlern hier einfach so über die Füße läuft. Ich hatte sogar die Gelegenheit, das Geburtshaus von Dennis Brown zu besuchen. Das Haus wurde beim Hurricane völlig zerstört und nie wieder aufgebaut. Man kann also nur erahnen, wie die Familie hier lebte.
Im Trench Town Culture Yard, wo Führungen von locals angeboten werden, erfährt man alles über das Leben von Bob Marley, kann sein kleines Zimmer, in dem er zusammen mit seiner Frau Rita lebte, bevor er nach Uptown ging, bestaunen und bekommt die Entstehung und Bedeutung des Reggae näher gebracht.

Fleet Street

Zurück über Parade in östliche Richtung kommt man in die Stadtteile Mountainview Gardens, Bournemouth Gardens und Springfield. Ebenso nicht die beste Gegend, allerdings lange nicht so rau wie westlich von Parade. Hier liegt die Fleet Street.

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Fleet Street in Kingston Downtoen, Jamaica

Eigentlich eine Straße, wie jede andere, aber eine Gruppe junger Jamaikaner haben es sich hier zur Aufgabe gemacht, dass Ghetto etwas schöner zu gestalten. Ein Haus, von dem lediglich die Außenwände übrig sind und das für die Müllverbrennung genutzt wurde, haben sich Künstler an den Hauswänden mit sehr eindrucksvollen Gemälden, die die Werte Jamaica’s zeigen, verewigt. Am Eingang steht geschrieben „not just a Ghetto“ und so ist es auch.

Life Yard

Die Jungs haben hier einen kleinen Ort des Friedens namens Life Yard mitten im Ghetto erschaffen. In ihrem kleinen Nutzgarten hinter den Haus haben sie eine Oase angelegt. Der Müll wird hier wieder verwertet und zum Beispiel aus alten Plastikflaschen werden Pflanzenkübel gezaubert.

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Not just a Ghetto in der Fleet Street, Downtoen Jamaica

Um die Ecke befindet sich die Alpha Boys School. Ein reine Jungenschule für gefährdete Jugendliche (wenn sie das nicht alle sind im Ghetto). Die Schule ist Talentschmiede für Musiker. Einige namhafte Talente haben hier ihre Karriere begonnen. Die Jungs präsentieren ihr Können einmal wöchentlich bei öffentlichen Auftritten in der Schule und treten ab und an sogar außerhalb auf. Die Jungs vom Life Yard veranstalten regelmäßig Kino und Trommelabende für die Kids der Alpha Boys School. Eine super Sache und hoffentlich wird das Ghetto so etwas weniger gefährlich für all die Jugendlichen und fordert weniger Opfer.

Wir bleiben noch etwas in Downtown, denn neben Ghetto und Musikkultur gibt es hier noch einiges mehr zu entdecken.

National Heroes Park

Ein kleiner Park, in dem die sieben Nationalhelden Jamaica’s in Form von Statuen und Skulpturen verewigt wurden.
Sir Alexander Bustermante, der erste Premierminister Jamaica’s und Bürgermeister von Kingston und Norman Manley, jamaikanischer Politiker.
Diese beiden Herren waren maßgeblich daran beteiligt, Jamaica in die Unabhängigkeit zu führen.
Marcus Garvey, ebenfalls ein Politiker, der die Schwarzenbewegung „Universal Negro Improvement Accosiation“ gründete.
Granny Nanny, die einzige Frau in der Reihe der Nationalhelden. Sie war die Anführerin der Maroons.
Samuel Sharp, führte den Weihnachtsaufstand in Montego Bay an.
Paul Bogle, führte den Morant Bay Aufstand an und George William Gordon, ein ehemaliger Sklave, der maßgeblich am Morant Bay Aufstand beteiligt war.

National Gallery of Jamaica & Liberty Hall

Kulturell geht es weiter in der National Gallary of Jamaica, die größte Kunstgalerie der Insel und der Liberty Hall, eine Multimedia Ausstellung zu Marcus Garvey. Hier erfährt man alles über die Schwarzenbewegung und zur Person Garvey.

Kingston Harbour

Zum Abschluss der heutigen Tour geht es an den Hafen, südlich von Downtown. Der Kingston Harbour ist der siebtgrößte Hafen weltweit. Hier kommen keine Kreuzfahrtschiffe, wie in MoBay oder Ochi an. Der Hafen wird heute lediglich zum Im- und Export genutzt. Seiner Zeit war es der größte Hafen in der Karibik und Umschlagplatz für alle Transporte von Nord-und Südamerika in den Rest der Welt. Aufgrund der guten Lage Jamaica’s ist Kingston heute noch ein sehr wichtiger Umschlagplatz für den internationalen Handel.

Wie auch viele Frachtschiffe verlassen wir nun die Hauptstadt und beenden die heutige Reise rund um Kingston, im Parish St. Andrew. Eine ganz faszinierende und eindrucksvolle Stadt mit vielen Facetten.

Gerne stehe ich für Fragen und Anregungen rund um Jamaica zur Verfügung und unterstütze mit meinen Erfahrungen bei Deiner nächsten Reise.

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Ihr erreicht mich per
e-mail unter afimia@afimia.de
auf Facebook unter https://www.facebook.com/afimiablog/
oder über das Kontaktformular auf meinem Blog unter www.afimia.de

Meine Reiseempfehlungen:

  • Eine gute und meist günstige Flugverbindung gibt es mit Condor* zu ergattern.
  • Unterkünfte in Jamaica buchst Du am besten über booking.com*. Hier findest Du auch Hostels und Gueshäuser.
  • Den besten Reiseführer für Jamaica gibt’s bei Lonely Planet*
  • Sei etwas vorsichtig, wenn Du in Jamaica reist. Jamaica hat nach wie vor eine sehr hohe Kriminalitätsrate. Lass Dich davon aber nicht abschrecken. Bei konkreten Fragen zur Sicherheit etc. helfe ich gerne weiter

MIA Travel Tipp’s für Jamaica:

Mehr MIA Travel Tipp’s gibt’s hier.

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