Jamaikanische Küche

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Eine kulinarische Entdeckungsreise

So bunt wie die Bevölkerung Jamaika’s, so bunt ist auch die jamaikanische Küche. Mit Einflüssen aus allen Bevölkerungsgruppen, die sich im Laufe der Jahre auf der größten Insel der Antillen nieder gelassen haben, gibt es ein buntes Allerlei auf den Tischen Jamaika’s.

Die ersten Einwohner, die Arawaks, hinterließen Mais-, Maniok- und Süßkartoffelrezepte, die noch heute ziemlich beliebt bei der einheimischen Bevölkerung sind. Auch die Spanier und später die Engländer hinterließen ihre Spuren und mit den einheimischen Früchten und Gemüsearten, sowie den Gewürzen, gibt es heute eine Vielfalt an Gerichten, die einem das Wasser im Mund zusammen laufen lassen.

Generell ist die jamaikanische Küche pikant und würzig. So entstand auch in Boston Bay, im Osten der Insel, das Nationalgewürz: das Jerk, mit dem heute viele Gerichte verfeinert werden. Neben dem Jerk wird auch Curry und Pfeffer verwendet, um bereits das Frühstück zu einem Geschmackserlebnis werden zu lassen. Ebenso ist Fleisch ein ganz wichtiger Bestandteil der täglichen Ernährung. Meist gibt es Hühnchen, aber auch Schwein und Rind werden angeboten. Eine der Spezialitäten kommt von der Ziege. Natürlich ist auch Fisch ein wichtiger Bestandteil der jamaikanischen Küche. Dazu gibt es eine reichhaltige Auswahl an Gemüse und anderen Beilagen.

Wichtig ist es, dass die Gerichte satt machen, denn viele der Einheimischen sind sehr arm und können sich kein teures Fleisch leisten. Deshalb gibt es auch viele Gerichte aus Mehl, Kartoffeln und gekochten Bananen, oder eben solche, die den Magen schnell und vor allem lange füllen.

Bevor die kulinarische Reise durch die Jamaikanische Küche beginnt, möchte ich noch einige einheimische Obst- und Gemüsesorten vorstellen:
Acerola Eine saure Kirsche, die nich mit den üblichen Kirschsorten verwandt ist. Ackee Eine einheimische Frucht, die meist zum Frühstück gegessen wird. Aber Vorsicht. Ist die Ackee noch nicht reif, oder schon überreif, ist sie giftig. Nur die geöffnete Frucht ist bedenkenlos genießbar.
Breadfruit Die Brotfrucht schmeckt nach dem Rösten, wie der Name schon sagt, nach Brot.
Callaloo Das Gemüse sieht ähnlich wie Spinat aus und schmeckt auch ähnlich. Ein beliebtes Gemüse zum Frühstück zusammen mit gekochten Babybananen und Dumpings.
Chocho Eine Art Kürbis.
Coco Eine kleine Knolle mit brauner Schale, die nur geröstet oder gebraten wirklich schmeckt.
Jack Fruit Die Frucht ist sowohl roh als Süßspeise, als auch zum kochen geeignet. Jamaican Apple (Cocoplum) Der Apfel mit seiner tief roten Schale, dem weißen Fruchtfleisch und der Form einer Birne ist nicht sehr geschmackvoll, dafür sehr saftig.
Maniok, Gari, Tapioka, Cassava und Okra Alles Kochgemüse das als Beilage serviert wird.
Pimento Ein Gewürz in Form von kleinen Beeren, das nach Muskatnuss, Zimt, Pfeffer und Gewürznelke zugleich schmeckt.
Plaintain Grüne Kochbananen, die ebenfalls als Beilage dienen.
Soursop (Stachelannone) Aus der stacheligen Frucht entsteht ein leckerer Fruchtsaft. Yam und Arrachacha Die Knollen, ähnlich wie Süßkartoffeln haben ein etwas festeres Fruchtfleisch und werden gekocht oder gebraten als Beilage serviert.

Bananenstrauch
Bananenbaum

Neben den lokalen Früchten, gibt es auf den Märkten natürlich auch viele bekannte Obst- und Gemüsesorten im Angebot. Neben Pine (Ananas), Papa (Papaya), Kokosnuss und diversen Zitrusfrüchten, gibt es Irish Potatoe (Kartoffeln), Ginger (Ingwer) und vieles mehr, dass die lokalen Farmer aus den Bergen zu den Märkten in die Städte bringen.

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Ananasstrauch

Wir arbeiten uns einmal quer durch die jamaikanische Küche und starten mit dem

Frühstück

Schon am morgen geht es meist deftig zu. Das traditionelle und beliebteste Frühstück der Jamaikaner: Ackee & Saltfish (Ackee und Salzfisch) Die Nationalfrucht wird gemeinsam mit Saatfisch gebraten und pikant gewürzt. Optisch schnell mit Rührei zu verwechseln. Geschmacklich aber ein Erlebnis.

Natürlich gibt es noch weitere beliebte Gerichte um in den Tag zu starten:
Banana Peanut Bread (Bananenbrot) Ein weiches, süßes Bot hergestellt aus Bananen. Jamaican Omelette (jamaikanisches Omelett) Das gewöhnliche Omelett wird in der jamaikanischen Variante mit Hühnchen serviert.
Pumpkin Pancake (Kürbis Pfannkuchen) Das Gericht wird nicht nur zum Frühstück, sondern auch als Nachtisch serviert.
Saltfish Fritters (Salzfischpuffer) Ähnlich wie wir die Kartoffelpuffer kennen, gibt es in Jamaika kleine Puffer mit Salzfisch.

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Ackee & Saltfish

Auch sehr beliebt zum Frühstück sind diverse Porridges. Zwar bereiten viele Jamaikaner den gehaltvollen Brei auch zu Hause, aber gerade am morgen findet man in vielen Städten kleine fliegende Händler, die den wahnsinnig leckeren Peanut Porridge in großen Töpfen zu einem günstigen Preis anbieten.

Lunch

Zum Mittagessen gibt es oft nur kleine Snacks, aber auch die haben es in sich.

Hier ein paar Gerichte, die über den Tag gesnackt werden und oft auch in den lokalen Fast Food Ketten „Tastee’s“ und „Juicy Patties“ zu finden sind.
Beef Patties (Rindfleisch Patties) Kleine Blätterteigtaschen gefüllt mit Rindfleisch Saltfish Patties (Salzfisch Patties) Kleine Blätterteigtaschen gefüllt mit Salzfisch Pepper Shrimps (Pfeffergarnelen) Die lokale Spezialität gibt es nur in einer Gegend Jamaika’s, in Middle Quarters, Nähe der Bamboo Avenue.

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Pepper Shrimps

Neben den Patties werden zu Mittag auch gerne Suppen geschlürft. Traditionell gibt es die Suppen to go in allen lokalen Fast Food Ketten und Cook Shops in Styropor Bechern in verschiedenen Größen. Für unseren europäischen Geschmack erstmal etwas gewöhnungsbedürftig, am Ende aber sehr lecker. In Jamaika gibt es die Suppen nicht als Vorspeise, sondern als warme vollwertige Mahlzeit, die den Magen füllen sollen. Deshalb gibt es auch einige sehr gehaltvolle Suppen im Angebot. Hier ein paar Beispiele der traditionellen Suppen:

Fleischsuppen
Ackee Soup
(Ackeesuppe) Zerdrückte Ackee gemischt mit gesalzenerem Rindfleisch.
Coconut Soup (Kokosnusssuppe) Basierend auf Kokosnussmilch mit gesalzenen Rindfleisch.
Jamaican Kitchen Soup (Jamaikanische Küchensuppe), auch Rich Pig’s Tail Soup genannt, ist eine würzige Suppe mit Schweineschwänzen.
Okra Soup (Okra Suppe) Würzige Okra-Rindfleisch Suppe.
Pepper Pot Soup (Pfeffersuppe) Der Name ist etwas verwirrend, den tatsächlich wird der Pfeffersuppe vor allem Rindfleisch und Krabben hinzu gegeben.
Red Peas Soup (Bohnensuppe) Die beliebteste Suppe Jamaika’s. Das Original Rezept wird mit Rindfleisch serviert, heute gibt es aber viele Varianten, die auch Hühnerfüsse und andere „Reste“ enthalten.

Fischsuppen
Crab Meat Soup
(Krabbenfleisch Suppe) Würzige und reichhaltige Suppe mit Krabbenfleisch.
Fish Tea (Fischsuppe) Pikante Fischsuppe mit Gemüseeinlage.

Gemüsesuppen (vegetarisch)
Split Peas Soup (Bohnensuppe) Cremige Bohnensuppe.
Cream of Potato Soup (Kartoffelsuppe) Cremige Kartoffelsuppe mit ganzen Kartoffelstücken.
Vegetable Chowder (Gemüsesuppe) Dickflüssige und cremige Gemüsesuppe.

Dinner

Am Abend gibt es dann eine vollwertige Mahlzeit. Einige Jamaikaner kochen die lokalen Gerichte zu Hause. Viele jedoch, stillen ihren Hunger an den zahlreichen Cook Shops, die man an jeder Ecke findet. In Touristengebieten schlagen die Cook Shops gerne mal im Preis auf und es gibt in der Regel nur die Standardgerichte Jerk Chicken, Jerk Pork und die beliebtesten Beilagen wie Festival oder Rice & Peas. Je weiter man von den Touristengebieten weg kommt, desto variantenreicher und günstiger wird das Angebot der hausgemachten Leckereien.
Sicher darf man nicht zimperlich sein, wenn man sich in den Cook Shops sein Abendessen besorgt. Auf den ersten Blick wirkt alles sehr unhygienisch und etwas befremdlich. Der Geschmack allerdings ist oft ein Erlebnis und ich persönlich habe bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht, was die Verträglichkeit angeht.

Im folgenden stelle ich einige beliebte und lokale Gerichte vor, die die Jamaikaner zum Abend essen.

Fischgerichte
Fisch ist gerade in Küstennähe ein wichtiger Bestandteil der jamaikanischen Küche. Aufgrund der Vielfalt in der karibischen See fischen viele Familien ihr Abendessen frisch aus dem Meer. Frischen Fisch bekommt man, sofern man keinen Fischer an der Hand hat, auf dem Markt oder sogar am Straßenrand von lokalen Fischern zum Kauf angeboten. Allerdings soll auch erwähnt sein, dass bereits viele Teile der umliegenden See überfischt sind und bereits jetzt ist es notwendig, dass Fisch importiert wird. Gerade der beliebte Salzfisch ist davon betroffen. Auch beim Hummer sollte man ein Auge darauf haben, dass die Meerestiere groß genug sind, denn erst ab einer bestimmten Größe können sich die Krustentiere fortpflanzen. Jamaikaner fischen auch gerne mal zu kleine Hummer und bedrohen so die Art.

Hier ein paar der beliebtesten Fischgerichte:
Boiled Lobster (gekochter Hummer) Nur in Wasser gekochter Hummer mit Knoblauch verfeinert.
Crab Back (gekochte Krabben) Die Krabben werden traditionell in der Krabbenschale serviert.
Curry Shrimp & Curry Lobster (Curry Garnelen & Curry Hummer) In Currysoße gekochte Garnelen oder Hummer.
Escovietch Fish (gebratener Fisch) Würzig gebratener Fisch mit gedünstetem Gemüse.
Jamaican Run Down (die Übersetzung spare ich hier mal aus ;-) ) Gekochte würzige Makrele.
Lobster New Burg (gebratener Hummer) Lecker gebratene Hummerstückchen mit Eigelb und Sherry.
Lobster Salad Plate (Hummersalat) Salat aus Karotten und Kartoffeln mit gekochtem Hummer.
Oven Baked Fish (Ofenfisch) Gebackener Fisch mit einer Panade aus Cornflakes.
Steamed Fish (gedämpfter Fisch) Eines der beliebtesten Fischgerichte Jamaika’s, ebenso mit Gemüsebeilage serviert.

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Steam Fish

Fleischgerichte
In Jamaika werden alle möglichen Tiere zu Fleisch verarbeitet. Am beliebtesten, wie schon gesagt, ist das Hühnchen. Ziege ist das Nationalgericht. Schwein und Rind sind ebenso vertreten. In der Regel wird das Fleisch inklusive Knochen gekocht und serviert. Die Jamaikaner lassen nichts verkommen. Jedes Teil des Tieres wird irgendwie verwendet. Selbst Hühnerfüße in Suppen oder Innereien als vollwertige Fleischmahlzeit.

Chicken (Hühnchen)
Das mit Abstand beliebteste Fleischgericht der Jamaikaner ist das Jerk Chicken. Gegrilltes Hühnchen mit dem lokalen Nationalgewürz verfeinert.

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traditioneller Jerk Chicken Grill

Das Hühnchen gibt es aber nicht nur gegrillt. Auch Stew Chicken und Fried Chicken sind beliebte Gerichte.

Hier gibt es einige traditionelle Hühnchengerichte:
Curry Chicken (Curry Hühnchen) Hühnchenstückchen inklusive Knochen in feiner Curry Soße.
Fried Chicken (gebratenes Hühnchen) Hühnchenstückchen gebraten in einer leckeren Panade.
Jerk Chicken (Jerk Hühnchen) Gegrilltes Hühnchen mit dem lokalen Jerk Gewürz. Stew Chicken (gekochtes Hühnchen) Fast schon ein Eintopf mit gekochten Hühnchen.

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Jerk Chicken

Beef (Rindfleisch)
Rind ist ein recht teures Fleisch. Auch auf Jamaika. Dennoch gibt es einige Bauern, die Rinder züchten und so findet man auf den lokalen Fleischmärkten auch mal eine ganze Kuh von der Decke hängen.

Hier habe ich ein paar der beliebtesten Rindfleischgerichte zusammen gestellt:
Beef Rolls (Rinderrouladen) Das typisch deutsche Gericht gibt es auch in Jamaika in etwas abgewandelter Form.
Meat Pie (Fleischkuchen) Das Gericht hat natürlich nichts mit einem Kuchen zu tun, sondern trägt nur seinen Namen, weil das Rindfleisch im Ofen mit Käse überbacken wird. Eher ein ungewöhnliches Gericht, denn die Zutaten, wie Käse und Rindfleisch sind sehr teuer auf der kleinen Insel.
Read Peas & Cow Skin (Kuhhaut mit roten Bohnen) Wie bereits erwähnt wird hier nichts weg geworfen. Auch aus der Haut der Kuh wird ein traditionelles Gericht gezaubert.
Stew Peas & Rice (Bohneneintopf) Würziger Bohneneintopf mit Reis und Rindfleischstückchen.

Pork (Schwein)
Weiter verbreitet wie Beef ist Schwein. Das hängt nicht zuletzt mit dem Preis für das Fleisch zusammen. Das Schweinefleisch ist nur wenig mit dem europäischen Fleisch zu vergleichen, denn aufgrund der Seltenheit wird hier nicht überzüchtet und man bekommt ein gesundes und gutes Fleisch auf den Tisch.

Hier gibt es ein paar lokale Schweinefleischgerichte:
Callaloo Cook-up (aufgekochter Callaloo) Ein recht irreführender Name für dieses Gericht, denn Hauptbestandteile neben den Callaloo sind gesalzenes Rindfleisch und Salzfisch.
Jerk Pork (gegrilltes Schwein) Mit dem traditionellen Jerk Gewürz
Suckling Pig (Ferkel) Ähnlich wie in Deutschland gibt es das Jamaikanische Spanferkel gefüllt.
Sweet and Sour Pork (Schweinefleisch süß-sauer) Stücke aus Schweinefleisch mit Ananas & Essig zubereitet.

Goat (Ziege)
Neben dem Jerk Chicken das Nationalgericht Jamaika’s. Nahezu jeder Haushalt auf dem Lande hält Ziegen zu Hause und auf der ganzen Insel rennen die Ziegen auf der Straße herum. Obwohl es so viele Ziegen gibt, bieten nur vereinzelte Restaurants das traditionelle Gericht an.
Curry Goat (Curry Ziege) Das gekochte Ziegenfleisch inklusive Knochen bekommt in der traditionellen Currysoße einen ganz eigenen, aber leckeren Geschmack.

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Curry Goat

Zum Fleisch bekommt man immer eine oder auch mehrere Beilagen serviert.

Avocado Salad (Avocado Salat) Grüner Salat verfeinert mit Avocado, oder als reiner Avocado Salat.
Festival (Festival) Aus Mehl hergestellter frittierte Teigstangen mit einem süßlichen Geschmack.
Jamaican Leaf (Jamaikanisches Blatt) Mit Mehl und Kokosnuss gefülltes Bananenblatt.
Potato Salad (Kartoffelsalat) Ähnlich, wie man es in Deutschland kennt. Gewürfelte, gekochte Kartoffeln mit Ei und Mayodressing.
Rice and Peas (Reis mit Bohnen) Gekochter Reis verfeinert mit Kokosnussmilch und roten Bohnen. Die beliebteste Beilage der Jamaikaner.
Ripe Plaintain / Green Plaintain (Reife oder grüne Kochbanane) Gebratene Kochbanane in Scheiben mit Zimt und Zucker verfeinert.
Yam Stuffing (Yam Füllung) Geschmackvolle Füllung aus Yam für Hühnchen, Fisch oder andere Fleischgerichte. Auch Yam als solches wird gerne als Beilage serviert.

Der Nachtisch darf natürlich nicht fehlen und hier legen die Jamaikaner noch eine Schippe drauf. Neben den süßen Kuchen gibt es einige Leckereien aus lokalen Zutaten. Sehr bliebt sind die verschiednen Buns. Eine Mischung aus Brot und Kuchen, die gerne auch mit Käse gegessen werden. Aber auch Puddings, teilweise in fester Form, fast schon ein Kuchen, sind sehr beliebt.

Hier gibt es einige süße Gerichte:
Cassava Pudding (Maniok Pudding) Gehaltvoller Pudding aus Maniok und Kokosnuss.
Green Banana Pudding (Bananenpudding) Aus grünen Bananen mit Kokosnuss und Vanille.
Hot Cross Bun (heißes süßes Brot) Eine der Hauptzutaten des Hot Cross Bun ist Bier, gemischt mit Honig und Limette.
Plain Cake (Kuchen) Reiner Kuchenteig ohne weitere Zutaten.
Ripe Banana Cake (Bananenkuchen) Aus reifen Bananen gemischt mit Nüssen.
Sweet Potato Pudding (Süßkartoffelpudding) Ein fester Pudding aus Süßkartoffeln, der fast schon die Konsistenz von Kuchen hat, verfeinert mit Zimt.

Kuchen Jamaica Flag.jpg
Kuchen

Drinks

Wo gegessen wird, dürfen gute Drinks nicht fehlen. Auch hier haben die Jamaikaner einige Spezialitäten. Allem voran natürlich der Rum. Dafür ist Jamaika unter anderem schließlich bekannt.
Neben dem harten Stoff gibt es auch zahlreiche weniger starke und alkoholfreie Getränke.

Hier gibt es eine kleine Auswahl:
Beer (Bier) Die lokale Biermarke ist das Red Stripe.
Blue Mountain Coffee (Kaffee) Der geschmackvolle Kaffe aus den Blue Mountains.
Coconut Water (Kokosnusswasser) Direkt trinkfertig aus der Kokosnuss, wird das Fruchtwasser auch gerne mit Rum gemischt.
Fruit Punsch (Fruchtpunsch alkoholfrei) Aufgrund der Vielfalt an Früchten eine Mischung aus einem bunten, gesunden Allerlei.
Ginger Beer (Ingwer Bier) Der Name ist etwas irreführend, denn mit Bier hat das Getränk nichts zu tun. Das Ginger Beer ist eines der beliebtesten Mixgetränke (meist mit Rum) der Jamaikaner.
Ginger Tea (Ingwer Tee) Beliebtes Heißgetränk gerade bei Erkältungen.
Pimento Liquer (Piment Likör) Rumgetränk mit Piment und Zimt.
Rum Punsch (Rum Punsch) Rum gemischt mit süßem Fruchtsirup.
Sour Sop Drink (Sour Sop Getränk) Eine der gesündesten Nationalfrüchte gemischt in einem leckeren Rum Drink.

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Red Stripe

Man sollte meinen, dass diese Vielfalt die Bedürfnisse eines jeden Jamaikaners decken sollte, aber weit gefehlt. Die Rastsafari haben ihre eigenen Küchenregeln.
Die Glaubensgemeinschaft, die in den 30er Jahren aus dem Christentum heraus, in Jamaika entstand und die Göttlichkeit des Haile Selassies lehrt, möchten mit dem westlichen Babylon System nichts zu tun haben.
So entstand das Bedürfnis auf importierte Nahrungsmittel, tierische Produkte, Salz, Alkohol und Tabak zu verzichten. Da die Rastsafari-Bewegung auf Jamaika weit verbreitet ist, ist ebenso die Rastsafari Küche, genannt I-tal sehr beliebt.

Einen kleinen Auszug aus der I-tal Küche habe ich im Folgenden zusammen gestellt:

Frühstück
Gebackene Maismehlfladen, Kurzgebratener Kohl, gebackene Bananen und Bananenpfannkuchen, Maismehl- und Bananenbrei und Ital Toast.Dazu gibt es keinen Kaffee, sondern traditionell Gras (Ganja) Tee.

Mittagessen
Sellerie mit Reis, Gemüsesuppe, Gemüsepfannkuchen, Ganja mit mit gemischten Gemüse und Ganja- und Maissuppe.

Abendessen
Gemüseeintopf, Kartoffel-Nudeln, gemischtes Blattgemüse, Süßkartoffelauflauf, I-tal-Omlette, I-tal-Burger, Bananenchips und Kartoffelbällchen.

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I-tal Gericht

Generell ist I-tal Food nicht nur frei von tierischen Produkten, sondern auch sehr gesund. Alle Gerichte entstehen aus Obst- und Gemüse und ebenso spielt Ganja eine Rolle in der Rastafari-Kochkunst. Auch Getränke werden von lokalen Früchten her gestellt, denn auch hier gilt, alles kommerzielle und alkoholische findet in der I-tal Küche keinen Platz.

Das war es auch schon mit der kulinarischen Reise durch die Küchen Jamaika’s. Gerne teile ich Rezepte auf Anfrage. Ihr erreicht mich
per e-mail unter afimia@afimia.de
auf meiner Facebook Seite https://www.facebook.com/afimiablog/
und im Kontaktformular auf meinem Blog www.afimia.de

Guten Hunger und viel Spaß beim entdecken der jamaikanischen Küche.

Kokosnuss.jpg

 

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