Party around the World #3 Hamburg

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Was kommt uns allen als erstes in den Sinn, wenn wir Hamburg hören?
Ich persönlich denke da an St. Pauli, die Reeperbahn und den Fischmarkt.
Natürlich hat Hamburg aber noch viel mehr zu bieten. In diesem Blog möchte ich mit Euch ein Wochenende in Hamburg verbringen. Von Party bis Kultur soll hier von allem etwas dabei sein.

Die Anreise

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Das Beste wird wohl sein, wir reisen mit dem Zug an, denn der Hamburger Hauptbahnhof ist von allen Deutschen Großstädten wunderbar zu erreichen. Die Deutsche Bahn* bietet hier richtig günstige Spartickets an.
Natürlich gibt es auch gute Flugverbindungen. Lufthansa* bietet täglich über fünfzehn Flüge von Frankfurt an. Von 8.00h bis 22.00h gibt es stündlich einen Frankfurt-Hamburg Flieger. Die Anreise ist demnach eine der leichtesten Übungen für unseren Wochenendtrip.

Ich habe beides schon ausprobiert und zeitlich nimmt sich das nicht viel, wobei der Zug durchaus Vorteile hat. Der Hauptbahnhof von Hamburg liegt super zentral und man spart sich die Bahn- oder Busfahrt vom Flughafen ins Zentrum.

Freitag Nachmittag: 

Am Hauptbahnhof angekommen wollen wir uns mal auf den Weg in unser Hotel machen. Meine Empfehlung hier wäre, nicht direkt ein Hotel an der Reeperbahn zu wählen. Die etwas besseren Hotels sind sehr teuer und die günstigen Hotels, naja, den Rest könnt ihr euch denken.

Alternativ gibt es einige sehr nette Hotels in den hippen Stadtteilen, wie im Schanzenviertel oder am Hafen. Auch hier muss man etwas tiefer in die Tasche greifen. Meine Empfehlung für Budget Reisen, das A&O Hotel & Hostel* in der Nähe des Hauptbahnhofs. Gut zu erreichen und für alle Preisklassen ist etwas dabei. Die Zimmer sind ganz anständig und ein gutes Frühstück gibt es auch.

Kurz einchecken und dann sollten wir keine Zeit verlieren und uns auf den Weg in die Stadt machen. Vom A&O Hotel & Hostel* ist die Hamburger Altstadt fußläufig zu erreichen. An den zahlreichen Modeketten, kleinen Boutiquen, Cafe’s und Restaurants vorbei, kommen wir zur Europa Passage**, die wir hier mal rechts liegen lassen, denn wir sind ja nicht zum shoppen in Hamburg. Wenige hundert Meter weiter kommen wir zum bekannten Hamburger Rathaus. Etwas weiter geht es in die Neustadt, wo wir etwas High Society Luft schnuppern können. Hier reihen sich ein Luxus-Geschäft nach dem anderen. Mittendrin der Hamburger Dom.

Nach dem Schaufensterbummel lohnt es sich auf dem Rückweg über den Jungfernstieg, vorbei an der Binnenlaster zurück zu wandern. Gerade an lauen Sommerabenden ist es hier wunderschön.

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Hamburger Rathaus

 

Freitag Abend:

Zurück im Hotel, kurz frisch gemacht, geht es weiter zum Abendessen.

Mein persönliches Highlight: das Pantera Rodizio** in der Nähe der Landungsbrücken. Achtung, es gibt mehrere Rodizio in Hamburg und eine Reservierung, gerade am Freitag Abend ist absolut notwendig. Vor dem Restaurant stehen in der Regel die Gäste in langen Warteschlagen, in der Hoffnung einen Platz zu ergattern. Mit der U-Bahn fahren wir vom Hauptbahnhof an die Landungsbrücken und gehen weiter zu Fuß ist das Brasilianische Restaurant.
Bei einem leckeren Caipirinha lassen wir uns die verschiedenen gegrillten Fleischsorten mit den üppigen Beilagen schmecken.

Freitag Nacht:

Frisch gestärkt sollten wir die Gelegenheit nutzen, in das Partywochenende zu starten. Vom Rodizio ist es nicht weit bis nach St. Pauli. Nachdem wir uns ein bisschen auf der Reeperbahn umgesehen haben, macht es Sinn, in einer der kultigen Kneipen für einen, oder auch zwei oder drei Drinks den St. Pauli Flair etwas wirken zu lassen. Von total zusammen gerissen mit den schrägsten Gästen, bis super stylisch ist hier alles dabei. Was das Herz begehrt, wird auf dem Kiez geboten. Je später der Abend, desto mehr St. Pauli.

Natürlich darf nach der Kneipe ein Besuch in einem der Table Dance Clubs nicht fehlen. Die kleinen Clubs auf der Reeperbahn sind so, wie man es sich vorstellt. Irgendwie schmuddelig und für mich persönlich wenig ansprechend. An der Großen Freiheit** gibt es die größeren Clubs, wie Susi’s Show Bar**, das Dollhouse** oder das Safari**. Ein Wingman vom Safari erklärte mir mal, wo man was für sein Geld bekommt, möchte das an dieser Stelle aber ungern wiederholen. Probiert es einfach selbst mal aus.

Mittlerweile ist schon spät in der Nacht und entweder wir lassen den Abend langsam ausklingen, oder ziehen weiter in einen der zahlreichen anderen Clubs oder Bars auf der Reeperbahn. Was aber auf keinen Fall fehlen darf, ist ein Mitternacht Snack bei einer der Dönerbuden auf der Reeperbahn.

Mit der U-Bahn, die in Hamburg die ganze Nacht fährt, geht es nach einem schönen Partyabend zurück in’s Hotel. Erst einmal ausschlafen.

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Hamburger Reeperbahn

Samstag Morgen:

Nach dem Frühstück sollten wir es nicht verpassen, Hamburg etwas besser kennen zu lernen.

Aufgrund der guten Lage des A&O Hotel & Hostel können wir uns zu Fuß auf den Weg in die Speicherstadt machen. Das Flair in der Gegend ist ein ganz besonderes. Alte Lagerhäuser aus rotem Sandstein am Rande der Elbeausläufer, in denen heute internationale Händler ihre Geschäftsräume untergebracht haben. Ich persönlich finde es alleine schon faszinierend, einfach nur durch die Speicherstadt zu schlendern. Wenn wir schon mal da sind, können wir uns die Zeit im Dungeons**, im Miniaturwunderland** oder im Hamburger Michel vertreiben. Auch das Highlight, die neue Elbphilharmonie** sollten wir nicht unbeachtet lassen.

Samstag Nachmittag: 

Von der Speicherstadt geht es weiter zu den Landungsbrücken, wo wir uns zum Mittag ein Fischbrötchen gönnen und weiter zum Elbtunnel schlendern.

Der Elbtunnel ist ebenso faszinierend, wie die Speicherstadt und die Elbphilharmonie.

Der alte Elbtunnel wurde 1911 eröffnet und unterquert 24 Meter under der Wasseroberfläche die Norderelbe auf 426,5 Meter. Die zwei Tunnelröhren dienen heute noch als öffentlicher Verkehrsweg für Fußgänger, Radfahrer und eingeschränkt für Auto’s. Wir marschieren also 24 Meter unter der Wasseroberfläche durch die Norderelbe und über uns fährt vielleicht gerade ein Frachtschiff. Ist das nicht faszinieren und beängstigend zugleich?!

Auf dem Rückweg würde sich noch eine Hafenrundfahrt anbieten.
Alternativ liegen im Hafen ein Museumsschiff und ein U-Boot zur Besichtigung.

Somit hätten wir den Samstag wunderbar dazu genutzt, die Highlights von Hamburg etwas besser kennen zu lernen.

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Hamburger Hafen

Samstag Nacht:

Nachdem wir im Hotel noch etwas für die bevorstehende Nacht geruht und uns schick gemacht haben, geht es wieder auf in das Hamburger Nachtleben. Für den Samstag Abend gibt es zahlreiche Alternativen. Entweder ein Musical im Theater am Hafen oder im St. Pauli Theater**, das St. Pauli Musical Heiße Ecke**, eine Travestieshow im Pulverfass** auf der Reeperbahn oder eben einfach eine Kneipen- und Clubtour auf St. Pauli. Langweilig wird es hier sicherlich nicht.

Am Samstag Abend können wir den Kiez in voller Bracht erleben. In dem wohl bekanntesten Vergnügungs- und Rotlichtviertel der Welt erlebt man die Freizügigkeit der Damen und das Milieu, wie nirgendwo anders, zumindest in Deutschland. Die berühmt berüchtigte Herbertstraße ist für Frauen Tabu. Hier gibt es ein großes Tor, dass von Securities bewacht wird, so dass keine Frauen in die Rotlicht-Straße kommen.

Wenn wir es schaffen, uns die Nacht in den Club’s und Kneipen um die Ohren zu schlagen, sollten wir die St. Pauli-Partynacht unbedingt auf dem Hamburger Fischmarkt ausklingen lassen.

Neben den Marktschreiern, die ihren frischen Fisch und Wurst in Tüten anpreisen und den zahlreichen Obst,-Gemüse- und Allerleihändlern gibt es in der historischen Fischauktionshalle Live-Musik und früh am Morgen wird zu Jazz-, Country- oder Westernmusik getanzt. Total abgefahren und ein absolutes Muss für unser Hamburg-Wochenende.

Man möchte es nicht glauben, aber ein frisches Fischbrötchen, zusammen mit einem Bierchen zum Frühstück ist gar nicht mal so schlecht, wie es sich anhört.

Selbst wenn man es nicht schafft, die Nacht durch zu machen, lohnt es sich, auch mit wenig Schlaf, früh auf zu stehen und um 7.00 Uhr am Fischmarkt zu sein.

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Hamburger Hafen zum Sonnenaufgang (pünktlich zum Fischmarkt)

Sonntag Morgen:

Nach dem Fischmarkt sollten wir uns im Hotel eine Runde Schlaf gönnen. Eine Partynacht auf St. Pauli kann schon ganz schön anstrengend sein.

Sonntag Mittag:

Zum Sonntagsbrunch und zum Abschluss unseres Hamburg Party & Sight Seeing Wochenende, machen wir uns auf den Weg in das Schanzenviertel. Ein wunderschönes Altbauviertel, das mittlerweile sehr hipp und angesagt ist. Zahlreiche Cafe’s laden geradezu zu einem Brunch ein.

Das war es dann auch schon mit unserem Wochenendtrip nach Hamburg.

Etwas müde, aber glücklich über das schöne Wochenende machen wir uns auf dem Heimweg und können behaupten, dass wir richtig was erlebt haben.

Ich wünsche Euch viel Spaß bei Eurem nächsten Hamburg-Wochenende.

Meine Reiseempfehlungen:

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