I ride my Bike: Straßburg

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Dass ich auf den Geschmack von Radtouren gekommen bin, dürftet ihr schon mitbekommen haben. 2019 habe ich meine erste Tour durch das Moseltal gemacht. Dieses Jahr bin ich dann nach Straßburg geradelt und möchte Euch hier gerne meine Tour vorstellen.

Die Eckdaten der Tour

Start: Bad Dürkheim, Rheinland-Pfalz
Ziel: Straßburg, Elsass, Frankreich

Die Tour ging über 3 Etappen mit im Schnitt 90 Kilometer pro Tag. Ich würde ich die Strecke als leicht bis mittel beschreiben wollen, auch wenn die ein oder andere Hürde zu nehmen war.


Bad Dürkheim – Karlsruhe

Start: Bad Dürkheim
Ziel: Knielingen bei Karlsruhe


Distanz: 94,0 km
Höhenmeter aufwärts: 402 m
Höhenmeter abwärts: 401 m
Dauer: rund 5 Stunden (reine Fahrzeit)

Übernachtung im Hotel & Restaurant Schuh** – eine Bett & Bike Unterkunft mit Fahrradabstell-Möglichkeit und einem sehr guten Restaurant.

erste Etappe: Bad Dürkheim bis Karlsruhe

Zunächst ging es in die schöne Domstadt Speyer. Die erste Rast des Tages machten wir in einem Biergarten am Rhein und gingen frisch gestärkt in die zweite Runde.
Von hier aus ging es weiter den Rhein Flussaufwärts. Der Rhein ist tückisch, mit seinen vielen Armen und Inseln ist es sehr ratsam immer den Radwegen zu folgen, um nicht auf einmal in einer Sackgasse zu landen. Bis nach Germersheim fuhren wir auf dem Rheindamm entlang und obwohl es an diesem Tag sehr heiß war, kam hier und da eine frische Brise vorbei.
In Germersheim kam es dann zur zweiten Rast des Tages, bevor wir dann bei Leimersheim mit der Fähre auf die andere Rheinseite übersetzen. Von hier aus war es nicht mehr weit bis zu unserem Ziel Knielingen. Die letzte Etappe des Tages war mit Abstand die Schönste. Ebenfalls auf dem Rheindamm entlang, ging es vorbei an Seen und versteckten Naturschönheiten. Eine davon habe ich Euch mitgebracht.

Idylle am Rhein bei Knielingen

Karlsruhe – Straßburg

Start: Knielingen bei Karlsruhe
Ziel: Straßburg im Elsass (Frankreich)


Distanz: 102,4 km
Höhenmeter aufwärts: 1.240 m
Höhenmeter abwärts: 1.219 m
Dauer: rund 8 Stunden (reine Fahrzeit)

Übernachtung im Hotel Comfort**, ein Basic-Hotel, etwas außerhalb des Stadtzentrums, dafür aber mit einer guten Möglichkeit die Räder unter zu stellen, was in Straßburg gar nicht so einfach zu finden ist.



Zweite Etappe: Karlsruhe bis Straßburg

Ihr wundert Euch vielleicht, warum wir 8 Stunden für etwas über 100 Kilometer gebraucht haben. Ganz einfacher Grund. Es war sehr windig an diesem Tag und der Gegenwind hat uns richtig zu schaffen gemacht.

Begonnen hat der Tag mit einem kleinen Erlebnis. Kurz nach dem Knielinger See mussten wir den Rheinarm überqueren. Die Brücke ist für Radfahrer ausgelegt, denn an den Seiten befinden sich Laufschienen. Trotz allem, mit Gepäck ist es gar nicht so einfach, das Fahrrad erst einmal hinauf zu schieben. Funktionierte aber dann doch irgendwie.
Danach ging es kilometerlang auf dem Rheindamm entlang. Viel Wasser haben wir am Vormittag nicht gesehen, außer die Tropfen, die von oben kamen.
Als erste Rast haben wir uns für Raststatt entschieden. Auf dem Wochenmarkt frisch gestärkt mit Obst ging es weiter in die zwei Etappe des Tages.
Wir fuhren wieder zum Rhein und hier kam eine der Hürden, von denen ich eingangs gesprochen hatte. An diesem Tag gab es doch recht kräftigen Wind und wie es auch sein sollte, hatten wir Gegenwind und zwar nicht so wenig. Die Strecke am Rhein entlang ist zwar super schön, aber mit Gegenwind eine echte Qual. So haben wir uns bei Rheinmüster auch dafür entschieden die Tour nicht am Rhein fortzusetzen, sondern stattdessen über die Dörfer zu fahren. Die deutlich bessere Entscheidung. So ging es dann durch verschiedene Orte bis nach Kehl. Die letzte Rast in Deutschland.
Von hier aus ging es nur noch über die Brücke und schon waren wir in Straßburg.

Der erste Weg führte uns zum Straßburger Münster. In diesem Moment nicht nur das Wahrzeichen von Straßburg, sondern auch das Wahrzeichen, dass wir es wirklich geschafft haben.
Ein wunderbares Gefühl…

Unsere Unterkunft befand sich etwas außerhalb des Zentrums.
Nach einem anstrengenden und langen Tag auf dem Fahrrad ließen wir den Abend bei einem gemütlichen Elsässer Abendessen ausklingen.


Straßburg – Neuburg am Rhein

Start: Straßburg im Elsass (Frankreich)
Ziel: Bahnhof in Neuburg am Rhein


Distanz: 84,3 km
Höhenmeter aufwärts: 164 m
Höhenmeter abwärts: 194 m
Dauer: 5 Stunden (reine Fahrzeit)



Dritte Etappe: Straßburg bis Neuburg am Rhein

Der dritte Tag unserer Radreise und gleichzeitig auch der letzte. Wir hatten uns auf den Heimweg gemacht. Die linke Rheinseite kannten wir bereits vom Vortag. Für die Heimfahrt hatten wir uns für die Französische Seite entschieden. Diesmal Flussabwärts mit Rückenwind. Wir wurden für all die Strapazen des Vortages entschädigt und konnten es heute richtig gemütlich angehen.

Zunächst fuhren wir durch das, am Sonntagmorgen noch verschlafene Straßburg, bis es außerhalb der Stadt in einen wunderschönen Waldpark ging. Am Ende des Parks führte der Radweg direkt zum Rhein und wir konnten aufgrund der guten Windverhältnisse die Aussicht vom Rheindamm auf den Fluss genießen. So ging es bis zur Deutschen Grenze.
In Neuburg am Rhein hatten wir uns dann entschlossen, die Tour zu beenden und den Rest der Strecke mit dem Zug zurück zu fahren.

Alles in Allem hatten wir ein wunderbares Wochenende mit Höhen und Tiefen, aber vor allem einer wunderbaren Landschaft und einer tollen Radstrecke. Ich hatte mir die Tour etwas einfacher vorgestellt, doch am Ende bin ich dankbar sie gemacht haben zu dürfen und kann sie nur jedem weiter empfehlen.

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Die Hotspots von Straßburg

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Meine Eltern fragten mich, was ich mir denn dieses Jahr zu meinen Geburtstag wünsche. Darauf sagte ich nur „Zeit mit Euch“… So kam es, dass wir im August einen Familienausflug in die wunderschöne Stadt im Elsass, nach Straßburg machten.

Straßburg – die Hauptstadt Europa’s

Die „Hauptstadt Europas“ liegt nur wenige Kilometer hinter der Deutsch-Französischen Grenze im Elsass. Diesen Namen trägt sie aufgrund der zahlreichen Europäischen Einrichtungen, die ihren Sitz in Straßburg haben. Unter anderem das Europaparlament oder den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Überall in der Stadt wehen die Europafahnen von den Dächern und des imposante Gebäude des Europaparlament ist nur eines der Highlights, was diese Stadt zu bieten hat.

Die Anreise nach Strassburg

Deutsches Weintor in Schweigen

Aus der schönen Pfalz ist es quasi nur ein Katzensprung, dennoch war es mein erster Besuch in der wunderschönen Stadt. Der Weg führte uns zunächst an das Deutsche Weintor** in Schweigen. Das Tor mit seinen Nebengebäuden gilt als Wahrzeichen der Pfalz und markiert seit den 30er Jahren den südlichen Beginn der Deutschen Weinstraße.
Nur rund einen Kilometer südlich, in der Gemeinde Wissembourg (zu Deutsch: Weißenburg) befindet sich die Grenze zum Elsass, das heute, nach einigem hin und her in den letzten 300 Jahren, ein ehemaliger Verwaltungsbezirk und eine Region Frankreich’s darstellt.
Unter anderem ist Wissembourg bekannt für die Sektkellerei Les Caves**, die ihre Produkte weit über die Grenzen Europa’s hinaus vermarktet. Die Kellerei bietet in dem kleinen Verkaufsraum einen Einblick in die Produktion und natürlich die Möglichkeit die Erzeugnisse zu günstigen Preisen zu erwerben. Sogar Führungen inklusive Sektprobe sind für Gruppen nach Vereinbarung möglich.
Von hier sind es noch rund 70 Kilometer in die Elsässische Hauptstadt, Straßburg.

Parken und Übernachten in Straßburg

Übernachtungsmöglichkeiten bietet die Stadt zahlreiche, jedoch sind große Hotels im Zentrum, mit den vielen historischen Gebäuden nur schwer zu finden, vorausgesetzt man möchte im Herzen der Stadt übernachten. Ohnehin lässt sich das Flair der Stadt in einer kleinen Pension oder Hotel oder gar in einem Apartment, wie wir es gewählt hatten, besser genießen.
An dieser Stelle möchte ich als Unterkunft gerne die Apartments du renard* empfehlen. Zentral gelegen, in einer schönen und ruhigen Gegend und einer hervorragenden Vermieterin.
Das Parken rund um das Zentrum auf offener Straße ist eher schwierig, da das Parken nur eine begrenzte Zeit möglich ist. Die Stadt bietet jedoch zahlreiche Parkhäuser, die mit rund 20 Euro für einen Tag zwar nicht ganz günstig, jedoch eine gute Alternative bieten.

Der Straßburg Pass

Die Stadt ist mit einer Fläche von 78 qkm und rund 280.000 Einwohnern nicht gerade sehr groß, doch jagt hier ein Hotspot den nächsten.
Straßburg ist hervorragend auf die zahlreichen Besucher ausgerichtet und so ist eine gute Empfehlung sich den Touristenmassen anzuschließen und bei der Ankunft den Straßburg-Pass in der Tourist-Info für 22 Euro zu erwerben. Die Investition wird sich nach nur kurzer Zeit bezahlt machen. Das kann ich versichern. Zudem bietet der Pass eine Anregung, welche Sehenswürdigkeiten und Museen die Stadt zu bieten hat. Inspiration sozusagen inklusive.

Die Hotspots von Straßburg

Petit Train

Direkt vor der Tourist-Info, am Place de la Cathédrale ist die Haltestelle des Petit Train und es ist Zeit, direkt den ersten Voucher des Straßburg-Pass einzulösen. Der Mini-Zug, ausgestattet mit einem Audio-Guide in allen erdenklichen Sprachen, gibt auf der 40-minütigen Stadtrundfahrt einen hervorragenden Überblick über das Herz von Straßburg. Quer durch die typischen Stadtviertel, enge Gassen und gedeckte Brücken kommt die Fahrt einer kleinen Entdeckungsreise gleich.

Straßburger Münster

Straßburger Münster

Sicherlich die Sehenswürdigkeit der Stadt. Nach der kleinen Stadtrundfahrt mit der „Bimmelbahn“ geht es direkt weiter in das Straßburger Münster. Der Eintritt in die Kathedrale ist kostenlos und einen Besuch sicherlich wert, auch wenn ich zugegebenermaßen etwas anderes erwartet habe. Die Außenfassaden des Bauwerks lassen darauf schließen, dass es innen ebenso pompös aussieht. Schön ist das Innenleben der Kathedrale allemal, aber eben nicht so schillernd, wie ich es erwartet hatte. Ein Highlight ist jedoch zu finden: Die astronomische Uhr. Dazu komme ich aber später noch.
Etwas irritiert war ich von den Souvenir-Ständen in der Kathedrale. Vielleicht nicht der beste Ort um Mitbringsel an den Mann oder die Frau zu bringen. Dafür gibt es außerhalb mehr als genug Gelegenheit.

Straßburger Münster

Die Münsterplattform und das Wächterhaus

Am Seiteneingang des Münsters geht es zum Aufstieg auf die Münsterplattform mit ihrem Wächterhaus. Zeit den nächsten Voucher des Straßburg-Pass einzulösen.
Auf der Infoseite Straßburg’s steht geschrieben, dass es für den Aufstieg „eine gute körperliche Verfassung“ benötigt und dem würde ich nicht widersprechen wollen. Auf 330 engen Stufen geht es innerhalb des dicken Gemäuer auf die Aussichtsplatform, die 66 Meter über der Stadt auf dem Straßburger Münster thront. Die Aussicht von hier oben über die Stadt ist überwältigend und die kleine Anstrengung lohnt sich sehr.

Blick über Straßburg von der Aussichtsplattform des Straßburger Münster

Das wirkliche Highlight allerdings ist das Wächterhaus. Bis vor nicht allzu langer Zeit war dies ein strategisch wichtiger Ort für die Brandbekämpfung. Wo einst eine zweite Turmspitze geplant, aber nie errichtet wurde, wachten in der nahen Vergangenheit die Brandwächter über die Stadt und schlugen Alarm, sobald es es zu einem Feuer kam. Ein kleines Museum mit der Geschichte des Wächterhauses, die bis in das 16. Jahrhundert zurück führt, ist auf der Plattform zu bewundern und ist neben der Aussicht der eigentliche Grund, warum man die Anstrengung der 330 Stufen auf sich nehmen sollte.

Die Astronomische Uhr

Wir befinden uns nach wie vor am Straßburger Münster. Die Astronomische Uhr befindet sich im hinteren Teil der Kathedrale und ist während der regulären Öffnung zu bestaunen. Richtig interessant wird es jedoch um 12.30 Uhr, wenn die 12 Apostel vor Jens Christus vorbeiziehen, der sie segnet, während der Hahn drei mal kräht. Zeit für den nächsten Voucher.
Eine Stunde vorher wird der Haupteingang der Kathedrale geschlossen und Besucher können ab 12.00 Uhr gegen Eintritt, bzw. mit dem Straßburg-Pass Voucher über den Seiteneingang zur Astronomischen Uhr. Zugegeben, die Vorstellung der 12 Apostel ist nicht sehr spektakulär, doch der kleine Filmvortag vorab gewährt Einblicke in das komplexe System der astomanische Uhr, die eine meisterliche Kombination aus Kunstwerk und technischer Meisterleistung darstellt. Die Technik des weltweit einzigartigen Rechners, der jedes Jahr automatisch die Daten der beweglichen Feiertage auf einem ewigen Kalender anzeigt ist beeindruckend.

Die astronomische Uhr im Straßburger Münster

Die Lichtshow am Münster

Sicherlich das Highlight war die abendliche Lichtshow am Straßburger Münster.
In den Sommermonaten leuchtet Straßburg förmlich. Die atemberaubende Lichtshow mit malerischen Darbietungen begleitet von Musik findet nach Einbruch der Dunkelheit ab 22.30 Uhr statt. In drei Darstellungen, die jeweils 15 Minuten dauern, werden die Besucher verzaubert. Viele Wort kann ich dazu gar nicht finden, denn das muss man gesehen haben.

Lichtshow am Straßburger Münster

Die Altstadt

Nachdem wir nun das Straßburger Münster ausgiebig bestaunt haben, geht es weiter in die Altstadt, die sich von dem weitläufigen Place de la Cathédrale, mit seinen zahlreichen Café’s und Souvenir-Shops über enge Gassen und verkehrsberuhigte Zonen bis in das Viertel Petit France erstreckt. Im Vordergrund stehen hier die beeindruckenden Gebäude und das einmalige Flair. Ein Spaziergang durch das Herzen der Stadt begeistert, auch wenn man sich den Anblick mit tausenden von Touristen teilen muss.

Petit France

Die Straßburger können auf ihren kleinen Stadtteil Petit France mehr als stolz sein. Im Gerberviertel reihen sich, in engen Gassen, wunderschöne Fachwerkhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert aneinander und versprühen ein ganz eigenes Flair. Auffällig sind die Spitzen Dächer der Häuser mit ihren offenen Dachböden, die früher zum Trockenen der gegerbten Tierhäute dienten. Unterstützt wird das Ambiente durch den Fluss Ill und die drei kleinen Kanäle, die sich quer durch das Viertel schlängeln, getoppt von der Schleuse, die heute noch in ihrer ursprünglichen Form im Einsatz ist.
Aus dem einstig finsteren Viertel, dass den strengen Geruch der Gerberei verbreitete und sich einst Gauner und Banditen einnisteten, sowie von dem Militärkrankenhaus, indem die Soldaten von ihrer Syphilis – damals Franzosenkrankheit genannt – geheilt wurden, ist heute ein lebendiges Viertel mit Unterhaltungsfaktor geworden. Zahlreiche Restaurants in einem wunderschönen Ambiente laden für ein Mittagssnack oder ein Abendessen ein.
Wenn ich es nicht schon vorher war, hatte mich spätestens jetzt die Begeisterung für die elsässische Hauptstadt gepackt.

Petit France – Stadtteil von Straßburg

Straßburg mit dem Boot erkunden

Im Grunde ist Straßburg eine kleine Insel, denn die Stadt ist von zwei Armen der Ill umgeben. So bietet es sich an, die Stadt nicht nur zu Fuß, sondern auch zu Wasser zu erkunden. Spätestens jetzt hat sich der Straßburg-Pass bezahlt gemacht. Die Schiffsfahrt ist mit einem Voucher kostenlos. Dennoch muss ein Slot gebucht werden. Einfach einsteigen ist hier leider nicht. Neben der Tourist-Info am Place de la Cathédrale befindet sich das Büro zur Buchung der rund 1-stündigen Fahrt. Der Einstieg befindet sich dann an der Anlegestelle am Palais Rohan, etwa 10 Gehminuten entfernt.
Die Fahrt geht zunächst an den bezaubernden Ufern entlang der Altstadt bis nach Petit France, wo das erste Abenteuer wartet: die Schleuse. Wie bereits erwähnt ist die Schleuse in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten und so dauert es rund eine viertel Stunde, bis der Wasserpegel soweit angestiegen ist, dass eine Weiterfahrt möglich wird.
Weiter geht es dann Richtung Europa-Viertel, vorbei am Europa-Palast und am Europa-Parlament. Von außen bereits sehr beeindruckend, macht es neugierig die Einrichtungen von innen zu betrachten, dazu kam es aus Zeitgründen bei diesem Besuch aber leider nicht.
Auf dem Rückweg geht es zurück ins Zentrum. Begleitet wird die Schiffsfahrt mit einem Audioguide, der in zahlreichen Sprachen Einblicke in die Geschichte, die Entwicklung und die Persönlichkeiten der Stadt gibt. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, denn diese Erfahrung muss jeder für sich selbst machen.
Zu empfehlen ist jedoch an heißen Tagen eher einen Slot in den Morgen-, oder Abendstunden zu buchen. Das Schiff ist nicht überdacht, was sicherlich ein Vorteil im Hinblick auf die Aussicht bietet, aber durch die pralle Sonne doch ganz schön matschig werden lässt.

Straßburg mit dem Boot erkunden

Mein Fazit

Straßburg ist definitiv eine der schönsten Städte Europa’s und so herrlich mit Kultur und Leben gefüllt, dass ein Wochenende gar nicht ausreicht, um wirklich alles erleben zu können.
Bisher bin ich nicht auf das typische Essen eingegangen, aber eines möchte ich diesbezüglich los werden: der Flammkuchen in Straßburg schmeckt hervorragend.

Straßburg

Meine Reiseempfehlungen für Straßburg:

  • Über booking.com* lassen sich die besten Unterkünfte finden.
  • Beste Reisezeit für eine Tour in Straßburg: Mai bis September

P.S. Nicht den Straßburg-Pass vergessen – Es lohnt sich wirklich…
Viel Spaß in der „Hauptstadt Europa’s“

Übrigens… Ale Bilder aus Straßburg f
indet ihr in der AfiMIA Galerie.