Around Jamaica #9 – Portland

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von Manchioneal bis Buff Bay

Alles hat mal ein Ende und heute gibt es den neunten und vorerst letzten Teil der Around Jamaica Tour. Bekanntlich kommt das Beste zum Schluß und so ist es auch hier. Portland ist für mich persönlich das schönste Parish Jamaica’s. Die Natur ist wunderschön und es gibt eine tolle Atmosphäre in dem Parish im Osten der Insel zu erleben.

Die Abschlusstour startet in dem kleinen Örtchen Manchioneal, führt vorbei an atemberaubenden Wasserfällen und wunderschönen Stränden, dem größten Fluss Jamaica’s, der Stadt Port Antonio, macht einen Abstecher in die John Crow Mountains und endet schließlich an den Sommerset Falls in der Nähe von Buff Bay.

Manchioneal

Der Namensgeber des Ortes Manchioneal ist eine Pflanze namens Manchioneal Tree, der ausschließlich entlang der Küste der Kleinstadt wächst. Ansonsten hat der Fischerort nur wenige Attraktionen zu bieten. Dafür gibt es nicht weit von hier einen der schönsten Wasserfälle der Insel, die Reach Falls.

Der lange, flach in Kaskaden abfallende Wasserfall am Fuße der John Crow Mountains ist einzigartig. Nahezu den gesamten Wasserfall kann man nach oben wandern und neben den natürlichen Pools, mit glasklarem Wasser gibt es hier und da kleine Höhlen, in die man, unter dem Wasserfall durch rein und oben wieder raus klettern kann. Definitiv finden die Reach Falls einen Platz in meinen Top 3 der schönsten Wasserfälle Jamaica’s. Noch dazu kommt, dass hier in der Regel nur wenig Betrieb ist und man das Naturspektakel, mit etwas Glück, ganz für sich alleine hat.

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Reach Falls, Jamaica

Long Bay

Zurück an der Küste geht es weiter nach Long Bay.
Der Name ist hier Programm. Der Long Bay Beach ist mit seinem feinen Sandstrand und der Länge von etwa 1,5 Kilometern einer der Längsten der Insel. Eine weitere Besonderheit sind die extremen Wellen, die an den, bereits teilweise weg gespülten Strand, rein brechen. Der Ort, der vor einigen Jahren noch das Ziel für viele Back Packer war, ist heute eine Hurricane-gefährdete Region. Dennoch kommen immer noch sehr viele zum surfen hier her. Die Wellen sind allerdings nicht zu unterschätzen und definitiv nichts für Anfänger geeignet. Entlang des Strandes gibt es noch einige Bars und Guesthäuser, aber auch hier hat die Natur bereits ziemlich deutlich zugeschlagen.

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Strand von Long Bay, Jamaica

Boston Bay

Ein Stück weiter, entlang der Küste kommen wir nun nach Boston Bay.
Auch hier gibt es einen kleinen Strand, der sehr gut zum surfen geeignet ist, inklusive Surfbrettverleih. Aufgrund der weniger starken Wellen, macht es Sinn, hier erst mal zu üben, bevor man sich an den Long Bay Beach wagt.
Am Wochenende kommen einige Einheimische zum Strand, um auf den Wellen zu reiten und neben der Musik und den guten Vibes die man automatisch mit bekommt, herrscht am Boston Bay Beach eine ganz nette Atmosphäre. Man muss bzw. darf hier damit rechnen, dass man eingebunden wird und bestimmt nur wenig Ruhe findet.

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Strand von Boston Bay, Jamaica

Neben dem Strand ist Boston Bay aber vor allem für das Nationalgewürz Jamaica’s, das Jerk, bekannt. Hier ist die Geburtsstätte der scharfen Gewürzmischung, mit der heute einige Gerichte verfeinert werden. In Boston Bay gibt es demnach den Jerk Center, wo sich die traditionellen Restaurants aneinander reihen. Die Chicken, die zuvor mit dem scharfen Gewürz massiert wurden, kommen hier ganz traditionell auf den Holzrost mit dem darüber liegenden Wellblechplatten zum rösten. Zwar bekommt man hier nicht das beste Jerk Chicken der Insel geboten und relativ teuer ist es obendrein, dennoch lohnt es sich, in Boston Bay einen kleinen Snackstopp einzulegen. Wer kein Hühnchen mag, für den gibt es eine reichliche Auswahl anderer Jerk-Leckereien.

Bevor es nun in die Hauptstadt Portland’s geht, kommt man auf dem Weg an ganz tollen Stränden, um nicht zu sagen, den schönsten Stränden Jamaica’s vorbei.

Blue Lagoon

Zugegeben, die blaue Lagune ist nicht wirklich ein Strand, aber dennoch kann man hier ein tolles Naturwunder bestaunen. Die größte Frischwasserlagune der Welt wird von frischem Quellwasser gespeist, dass sich mit dem Salzwasser der karibischen See vermischt. Dieser Umstand, als auch die Tiefe von rund 60 Metern sorgen für das tiefblaue Wasser, das im Sonnenschein ganz wundervoll leuchtet. Die Lagune ist gesäumt von großen Bäumen, was das Bild noch abrundet.
Offiziell erreicht man die Blue Lagoon nur mit dem Boot oder dem Bambusfloß. Wählt man die romantische Tour mit dem Floß, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass viele Wasserpflanzen in der Lagune zerstört werden. Der „Hintereingang“ ist daher viel schonender für die Umwelt und lässt die Unterwasserwelt heile. Einfach über die Mauer hüpfen und durch den kleinen Dschungelpfad zur Lagune ;-)

Übrigens trug die Blue Lagoon früher den Namen „Blue Hole“, wurde aber aufgrund des Filmes „the Blue Lagoon“, der 1980 hier gedreht wurde, umbenannt.

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Blue Lagoon in Port Antonio, Jamaica

Monkey Island

Von der Blue Lagoon erreicht man mit dem Boot die Monkey Island.
Eine kleine, von Menschen unbewohnte Insel. Hier leben tatsächlich nur Affen. An dem kleinen Strand legt man mit dem Boot an und kann die totale Einsamkeit genießen, zumindest dann, wenn man hier alleine anlegt. Der Ort bietet sich super zum schnorcheln an. Der Sandstrand fällt sehr flach ab und in der unglaublichen Seegraslandschaft, rund um die Insel, findet man neben den tausenden von Seeigeln auch kleine Rochen und andere außergewöhnliche Fische.

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Seegraslandschaft Nahe der Monkey Island in Port Antonio, Jamaica

San San Beach

Zurück an Land geht es weiter zum San San Beach.
Ein kleiner privater und recht exklusiver Strand in einer Bucht gelegen. Ich selbst war noch nicht da und konnte das kleine Idyll nur vom Boot aus bewundern.

Frenchman’s Cove

Einen weiteren Strand, etwas weniger exklusiv, aber ebenso in Privatbesitz gibt es nur wenige Kilometer weiter, den Frenchman’s Cove.
Auch dieser Strand liegt in einer Bucht und das besondere hier sind die Becken, die am Ufer entstanden sind. Der Strand fällt auch hier recht flach ab, desto erstaunlicher ist es, dass es an der Seite und dem angrenzenden Park einige tiefe Naturpools gibt. Bei Bedarf kann man sich am Frenchman’s Cove Strandliegen leihen oder einfach nur in den weißen Sandstrand legen. Die Beachbar inklusive Bedienung am Strand sorgt für das leibliche Wohl.

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Frenchman’s Cove in Port Antonio, Jamaica

Winnifred Beach

Damit nicht genug, gibt es noch einen weiteren Strand vor Port Antonio, den Winnifred Beach.
Der einzig öffentliche Strand der Gegend. Einheimische sorgen dafür, dass der Strand sauber gehalten wird und bitten dafür um eine Spende, die ich natürlich sehr gerne zahle, wenn damit so ein tolles Fleckchen Erde erhalten bleibt. Für mich persönlich ist der Winnifred, mit seinen vielen Bäumen und Palmen und den kleinen Holzhütten, in denen die Beachbars und Restaurants untergebracht sind, einer der schönsten Strände der Insel. Auch die Atmosphäre hier ist eine ganz besondere, wie ich finde. Übrigens lohnt es sich auch hier, den Schnorchel aus zu packen. Nicht weit vom Ufer gibt es einige Felsen, die im Wasser schlummern. Hier tummeln sich einige Korallen und schöne bunte Fische im Seegras, das auch hier recht beeindruckend ist. Zur Brutzeit kommen die Schildkröten an den Winnifred, um ihre Eier abzulegen. Erwischt man also die richtige Zeit, bekommt man dieses Spektakel inklusive.

Port Antonio

Nachdem wir nun alle Strände der Umgebung kennen, geht es in die Stadt Port Antonio.
Wie ich bereits eingangs erwähnte, kommt das Beste zum Schluss und neben den besten Stränden, würde ich auch die Stadt Port Antonio als eine der schönsten Städte Jamaica’s bezeichnen wollen. Die Schönheit geht in dem Alltagstrubel etwas unter, schaut man sich die Stadt aber mal etwas genauer an, stellt man schnell fest, dass es so eine historische Stadt nur noch selten auf Jamaica zu sehen gibt. Die alten Häuser im Kolonialstil, mit den kleinen Holzbalkonen und tollen Verzierungen prägen noch immer Stadtbild.

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Früher lebte Port Antonio vom Bananen- und Kokosnuss Export, die von dem drittgrößten Frachthafen Jamaica’s verschifft wurden. Allmählich entwickelte sich hier der Tourismus, in dem die Reisenden, meist aus den USA, mit den Bananenbooten hier ankamen. Man nennt Port Antonio auch „the birthplace of Jamaica Tourism“. Der Massentourismus blieb allerdings aus. Zum Glück, denn sonst wäre Portie, wie die einheimischen ihre Stadt nennen, nicht das, was es ist.
Natürlich hat Port Antonio alles zu bieten, was der Alltag so benötigt. Vor allem aber, eine enorme Auswahl an Verpflegung jeglicher Art. Street Food in den verschiedensten Varianten. Am Ortseingang gibt es eine Reihe von Cook Shops, wie die kleinen to-go Buden genannt werden, die ebenso einzigartig sind, wie die Attraktionen, die es rund um die Stadt zu entdecken gibt.

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Blick auf Port Antonio bei Sonnenaufgang

Navy Island

Als der Tourismus sich entwickelte, kam Erol Flynn nach Jamaica und ließ ein Hotel auf einer kleinen Insel vor Port Antonio bauen. Erol Flynn’s Navy Island.
Auf der Insel entstanden, neben dem Hotel, einige Luxuscottages und eine Freizeitanlage, die nicht nur für wohlhabende Besucher, sondern ebenso für die einheimische Bevölkerung zugänglich war.
Die Anlage wurde bei einem verheerenden Feuer in den 60er Jahren zerstört und heute sind nur noch die beeindruckenden Ruinen zu bewundern. Die Natur holt sich hier alles zurück und die Überreste verschwinden nach und nach in der wilden Buschlandschaft. Schlägt man sich durch den Busch findet man noch den ein oder anderen Schatz.

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Navy Island in Port Antonio, Jamaica

Folly House

Neben der sehr beeindruckenden Navy Island gibt es eine weitere Ruine in Port Antonio zu erkunden. Das Folly House, in der Nähe des Portland Lighthouse.
Ein wohlhabender Amerikaner erbaute das Haus, mit 60 Zimmern auf zwei Etagen, für sich uns seine Frau. Zum Bau benutzte er Salzwasser, was keine gute Idee war. Denn nur 12 Jahre nach der Fertigstellung fing das Haus an, nach und nach zusammen zu fallen, bis schließlich das Dach einbrach. Die Ruinen kann man heute besichtigen und tatsächlich war es für mich sehr faszinierend, das zusammengefallene, aber dennoch sehr beeindruckende Haus zu erkunden.

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Holy House in Port Antonio, Jamaica

John Crow Mountains

Wir verlassen nun die schönste Stadt Jamaica’s und machen uns auf in die Berge. An den Blue Mountains grenzen die John Crow Mountains, die man am besten von Port Antonio aus erreicht.
Entlang des Rio Grande geht es in die Berge und weiter über Moore Town nach Ginger House. Hier beginnen die Straßen langsam holpriger zu werden. Über Milbank, wo es dann keine Straßen, sondern nur noch Buschwege gibt, erreicht man schließlich Bowden Pen. Als ich 2016 den Trip in die John Crown Mountains machte, hat es die Tage zuvor viel geregnet und so waren die Wege zum Teil überschwemmt. Für wenige Kilometer war ich mit dem kleinen Mietauto über zwei Stunden unterwegs, habe es aber dennoch geschafft, in der kleinen Maroon Community anzukommen und ein paar interessante Tage ausserhalb der Zivilisation zu verbringen.
Ich wollte natürlich nicht die Gelegenheit verpassen, zu erfahren, wie die Maroons heute leben, so führte uns ein ganz netter Einheimischer der Gemeinschaft in den Dschungel.

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John Crow Mountains in Portland, Jamaica

Über den Chunu Chunu Trail, der knapp 15 Kilometer durch den Dschungel führt, kommt man zu einer weiteren Maroon Community, die hier völlig abseits der Zivilisation leben. Sie ernähren sich ausschließlich von Tieren und Pflanzen, die in den Bergen wachsen bzw. leben. Gekocht wird traditionell mit Feuer, kein Gas und schon gar kein Strom. Man fragt sich, wie so manche alltägliche Dinge funktionieren, z.B. Geschirr spülen. Hierzu gibt es eine Pflanze, deren Blätter man anfeuchtet und aneinander reibt. So entsteht ein ganz natürliches Spülmittel, dass auch für die Körperpflege verwendet wird. Auch zum Zähne putzen gibt es eine geeignete Pflanze. Das Wasser kommt aus den Quellen in den Bergen oder das Regenwasser wird aufgefangen.
Es ist faszinierend zu erfahren, dass es in der heutigen Zeit noch Menschen gibt, die unter solchen Umständen leben. Das nicht, weil sie es müssen, sondern weil sie es möchten. In Bowden Pen habe ich einen Hauch vom Maroon Leben erfahren dürfen, aber lange nicht das volle Programm, wobei es in den kleinen Holzhütten, in denen wir übernachteten, bis vor einiger Zeit noch keinen Strom gab. Das wäre sicherlich auch mal eine Erfahrung gewesen.

Scatter Falls & Fox Caves

Auf dem Rückweg in die Zivilisation machen wir einen Stopp in Berridale im Rio Grande Valley und erkunden von hier die Scatter Falls und Fox Caves.
Mit dem Floß überquert man den Rio Grande River und gelangt so auf die andere Seite. Nach einer kurzen Wanderung über die Bananen Plantagen kommt man schließlich zum Eingang der Scatter Falls. Das Areal ist in Privatbesitz und ohne die Erlaubnis des Besitzers kommt man hier nicht weiter.
An dem Wasserfall angekommen, geht das Adrenalin direkt etwas nach oben. Die Scatter Falls sind sehr steil abfallend und es ist ein Erlebnis nach oben zu klettern.

Hat man den Wasserfall einmal bezwungen, geht es weiter in die Fox Caves. Eine kleine, enge Höhle. Die einzelnen Räume sind teilweise so eng, dass man nur alleine rein kann und die Gänge sind so verzweigt, dass man definitiv einen erfahren Guide dabei haben muss, um hier wieder raus zu kommen.
Die Scatter Falls sind nicht sehr bekannt und das mach diesen Ort zu einem besonderen Erlebnis.

Rio Grande River

Zurück in Berridale kann man eigentlich direkt auf das nächste Floß umsteigen und den Rio Grande River bis an die Küste raften.
Der Rio Grande ist der längste Fluß Jamaica’s und hat seinen Ursprung in den John Crow Mountains. Viele Einheimische bieten hier Rafting Touren an. Wer hier allerdings auf Action hofft, muss vergeblich warten. Der Kapitän lenkt das Floß durch die mal mehr mal weniger starke Strömung, den breiten Fluß bis zur Küste. Alles in allem ist es aber eine eher ruhige Fahrt.

Etwa auf halbem Weg gibt es einen kleinen Strand, an dem sich ein Jamaikaner mit seiner Bar nieder gelassen hat. Er erzählte, dass bereits Johnny Depp hier war und den Strand direkt für eine Privatparty buchte. Ob das stimmt, oder nicht, sei mal dahin gestellt, aber vorstellbar ist es allemal. Die Rafting Tour ist ebenfalls eine ganz besondere Erfahrung. Nur die Natur um sich herum, fährt man den Fluß nach unten. Es gibt auf Jamaica zwar noch mehrere Flüsse, auf denen das Floßrafting angeboten wird, aber definitiv ist der Rio Grade das non-plus-ultra.

Sommerset Falls

Wieder an der Küste, kurz hinter Port Antonio angekommen, geht es direkt weiter zum nächsten Naturspektakel. Die Sommerset Falls.
Der Wasserfall und das umliegende Areal sind in Privatbesitz und waren lange geschlossen. Gerade im November 2017 wurde wieder eröffnet, aber fertig ist der Park vor dem spektakulären Wasserfall noch immer nicht. Das ist aber ganz egal, denn die Sommerset Falls entschädigen für alles.
Mit dem Boot wird man eine enge Schlucht wenige hundert Meter zum Wasserfall gefahren. Biegt man um die Ecke und erblickt zum ersten mal die Wassermassen, die hier mehrere Meter in die Tiefe stürzen, ist das ein ganz atemberaubendes Gefühl. Man sollte ein guter Schwimmer sein, um hier aus dem Boot zu steigen und sich entlang der Felsen in die recht große Höhle hinter dem Wasserfall zu kämpfen. In der Höhle angekommen wird es immer atemberaubender.
Von dem Vorsprung in der Höhle spring man dann in das wilde Becken durch den Wasserfall hindurch, schwimmt die Schlucht zurück bis in das große Becken, wo es mit dem Boot los ging. Der absolute Wahnsinn.

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Sommerset Falls in Portland, Jamaica

Wir haben nun einige Wasserfälle, Städte, Strände und andere Einzigartigkeiten der Insel entdeckt und die Sommerset Falls sind definitiv ein gebührender Abschluss der Around Jamaica Tour.
Ich hoffe, ihr hattet genau so viel Spaß wie ich, auf meiner kleinen Reise durch das Paradies.

Gerne stehe ich für Fragen und Anregungen rund um Jamaica zur Verfügung und unterstütze mit meinen Erfahrungen bei Deiner nächsten Reise.

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Meine Reiseempfehlungen:

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  • Unterkünfte in Jamaica buchst Du am besten über booking.com*. Hier findest Du auch Hostels und Gueshäuser.
  • Den besten Reiseführer für Jamaica gibt’s bei Lonely Planet*
  • Sei etwas vorsichtig, wenn Du in Jamaica reist. Jamaica hat nach wie vor eine sehr hohe Kriminalitätsrate. Lass Dich davon aber nicht abschrecken. Bei konkreten Fragen zur Sicherheit etc. helfe ich gerne weiter :-)

MIA Travel Tipp’s für Jamaica:

Mehr MIA Travel Tipp’s gibt’s hier.

 

Around Jamaica #8 – St. Andrew & St. Thomas

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von den Blue Mountains bis zum Morant Point

Kingston ist schon sehr aufregend und turbulent. Nach dem Städtetrip geht es in Teil 8 der Around Jamaica Tour wieder etwas ruhiger zu. Und zwar in den Blue Mountains. Von hier geht die Reise über Port Royal, Bull Bay und Morant Bay bis zum östlichsten Zipfel der Insel, zum Morant Point.

Es gibt viele Wege, die in die Blue Mountains führen, der von Kingston allerdings ist am Besten zu befahren. Über kleine Siedlungen gelangt man schließlich nach Section, wo die Straße langsam holpriger wird und es nur noch mit einem geeigneten Auto weiter geht. Diese Straße führt weiter bis nach Buff Bay an der Küste im Nordosten der Insel. Man kann also über die Blue Mountains die ganze Insel überqueren, sollte dafür aber viel Zeit und Geduld mit bringen.

Bekannt sind die Blue Mountains für die Rastafari Gemeinschaften, die hier leben, die kleinen Siedlungen, mit teilweise ganz tollen Cafe’s und Restaurants, die Wanderwege quer durch den Dschungel inklusive dem Blue Mountain Peek und natürlich für den Blue Mountain Coffee. Das alles, und noch vieles mehr, gibt es heute zu entdecken.

Irish Town

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Wir starten in Irish Town.
Hier gibt es das Café Blue**, ein kleines nettes Café, dass bei den Kingstonern bekannt für seine Sandwiches und Kuchen ist. Von Irish Town geht es über eine kaum zu befahrende Straße zur Mount Zion Hill Community. Eine Rastafari Gemeinschaft, die die Kultur und Religion der Rastafaris mit allen Konsequenzen leben. Einmal in der Woche kommen einige der Gemeinschaft nach Papine (Kingston) um hier ihre traditionelle Zeremonie abzuhalten.

Newcastle

Weiter an der Craighton Coffee Estate** und einem weiteren netten Café, dem EITS Café** vorbei, kommt man schließlich nach Newcastle.
Wir befinden uns bereits auf rund 1.200m Höhe und man mag es kaum glauben, aber hier wird es langsam richtig frisch und von dem karibischen Klima ist nur noch wenig zu spüren. In Newcastle liegt ein Trainingscamp der Jamaica Defense Force. Eigentlich hat man gar keine andere Wahl, als über das Gelände zu fahren, denn die Straße führt mitten über den Hof des Camps. Als ich damals durch gefahren bin, hatten die strammen Soldaten gerade eine Trainingseinheit, bei der ich etwas zusehen konnte.
Von Newcastle gelangt man auch zum zweithöchsten Berg der Insel, zum St.Catherine’s Peek. Etwa eine Stunde ist man von hier zu Fuß unterwegs.

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Cottage in den Blue Mountains, Jamaica

Holywell Nationalpark

Von Newcastle ist es nicht mehr weit zum Holywell Nationalpark.
Auf den rund 120 Hektar bekommt man hier einiges geboten. Es gibt drei Wanderrundwege zwischen 2,5 und 5 Kilometer Länge und jeder für sich ist ein Erlebnis. Von Nutzpflanzen, wie wir sie teilweise aus unseren heimischen Gärten kennen und ganz außergewöhnlichen Pflanzen, die ich hier zum ersten mal gesehen habe, über eine überragende Aussicht bis nach Kingston runter, bis zu kleinen Wasserfällen, ist alles dabei.

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Blick auf Kingston vom Holywell Nationalpark in den Blue Mountains, Jamaica

 

Old Tavern Coffee Estate

Noch ein Stück weiter Richtung Section, kommt man an der Old Tavern Coffee Estate** vorbei. Ein sehr unscheinbares Haus, dass man von der Straße gar nicht sieht, ist die Kaffeeplantage nur anhand der zwei alten, ausgemusterten Traktoren, die an der Straße stehen, zu finden.

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Blue Mountains Nahe Section, Jamaica

Hier hatte ich die Gelegenheit alles über Kaffee zu erfahren. Der Inhaber David lud uns erst zu einer Tasse Kaffee, die er mit Honig süßte ein und erzählte dabei die Geschichte der Plantage. Seine Eltern kamen von England hier her und starteten mit einem Kaffeebohnenstrauch. Nach und nach wurden es immer mehr, so dass das Gelände heute eine mittelgroße Plantage mit rund 600 Sträuchern darstellt. Übrigens gewinnt man aus einem Strauch rund ein Pfund fertigen Kaffee. Die Sträucher liegen am Hang, so dass hier nicht maschinell geerntet werden kann. Nach dem Waschen und der Sortierung nach Güte werden die Bohnen zum Trocknen nach Kingston gefahren. Das würde aufgrund des Klimas in den Bergen nicht funktionieren. Danach kommen die Bohnen zurück in die Berge und werden geröstet. Die Familie legt großen Wert auf Natürlichkeit und somit werden keine Dünger oder sonstige Zusatzstoffe verwendet. Das macht das Geschäft riskant, wie David erzählte. Wird es zu kalt, erfriert die Pflanze, wird es zu warm, verbrennt die Pflanze. Auch zu viel Regen oder Sonne sind nicht gerade förderlich. Die Mischung in den Bergen bietet zwar oft das optimale Klima, dennoch spürt auch David den Klimawandel recht deutlich, sagte er.

Mavis Bank Coffee Factory**

Über weitere Siedlungen geht es auf der anderen Seite des Berges zurück bis nach Mavis Bank zur Mavis Bank Coffee Factory**.
Im Gegensatz zur Old Tavern Coffee Estate geht hier fast alles maschinell. Nach Vereinbarung hatte ich die Gelegenheit die Produktion zu besichtigen und der Produktionsleiter erklärte jeden Schritt vom Setzling bis zur Verpackung. Die rohen Bohnen werden in die Erde gepflanzt und feucht gehalten. Nach etwa drei Wochen sollte der Samen keimen. Die kleinen Setzlinge werden dann an Farmer in den Blue Mountains verkauft, von denen die Mavis Bank Coffee Factory die reifen Bohnen wieder zurück kauft. Das Unternehmen hat demnach keine eigene Plantage, sondern kauft alle Bohnen von lokalen Farmern ein. Je nach dem, in welcher Höhe die Farm liegt, desto mehr oder weniger bekommen die Farmer für ihre Ernte. Je höher, desto besser die Qualität, desto teurer die Bohnen. Nachdem die Farmer also ihre Ernte bei der Fabrik anliefern, werden diese maschinell gereinigt. Danach kommen die gereinigten Bohnen zum trocknen auf das sogenannte „Barbeque“. Eine große Fläche im Freien, in mitten der Fabrik. An sonnigen Tagen reichen vier Stunden aus. Fängt es an zu regnen, dauert es natürlich länger. Nachdem die Bohnen trocken genug sind, werden sie maschinell von der Hülle und dem Staub befreit. Danach müssen sie erst einmal in großen Jutesäcken trocken und dunkel lagern. Die Premium Bohnen lagern bis zu drei Monaten. Danach geht es weiter in die Sortierung, denn sie haben nicht alle die gleiche Größe und teilweise sind auch angegriffene Bohnen darunter, die nicht als ganze Bohnen verkauft werden können. Diese werden dann zur Herstellung des gemahlenen Kaffee verwendet. Die Sortierung erfolgt per Hand. Einige Damen sitzen in einem Raum und sortieren den ganzen Tag Kaffeebohnen. Die Guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen. Eine wahnsinnige Arbeit, wenn man bedenkt, welche Mengen hier umgesetzt werden. Nach der Sortierung geht es weiter in die Röstung. In der Fabrik gibt es zwei Maschinen, die das übernehmen. Danach wird Vakuum verpackt und das „Jablum“ Label mit einer Nähmaschine an die Außenverpackung, einen kleinen Jutesack, genäht. So entsteht also Kaffee. Bedenkt man die Zeit und den Aufwand, der dahinter steckt, ist der Preis, den wir für unseren Kaffee zahlen mehr als gerechtfertigt.

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Kaffeebohnen

Blue Mountain Peek

Von Mavis Bank ist es nicht mehr weit zum Blue Mountain Peek.
Mit 2.256 Metern der höchste Punkt der Insel. Viele Wanderer machen sich schon in den frühen Morgenstunden auf den Weg, um nach der dreistündigen Wanderung pünktlich zum Sonnenaufgang auf dem Berg zu sein.

Port Royal

Wir verlassen die Blue Mountains, eine wahnsinnig tolle Region und wahrscheinlich auch das, was Jamaica so besonders macht und über Kingston geht es zurück an die Küste, nach Port Royal.
Hier liegt die Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes begraben.

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Giddy House auf Port Royal, Jamaica

Port Royal kennt man aus den Fluch der Karibik Filmen. Zwar wurde hier nicht gedreht, aber die Geschichten, die man in den Filmen mit bekommt, sind wahr. Tatsächlich war hier die Royal Navy stationiert. Die Lage des königlichen Hafen war perfekt für englische Freibeuter, die Schiffe von Panama nach Spanien ab fingen. Der bekannteste Freibeuter war Henry Morgan, dessen Grab sich auf dem Friedhof in Port Royal befand. Ebenso wird in den Filmen ganz richtig dar gestellt, dass die Piratenhochburg für seine Sittenlosigkeit bekannt war. 1692 wurde die Hafenstadt von einem Erdbeben ziemlich zerstört. Die Hälfte der Halbinsel versank im Treibsand und liegt heute unter dem Meeresspiegel. Etwa die Hälfte der Bevölkerung soll bei dieser Naturkatastrophe ums Leben gekommen sein. Zwar sollte die Stadt und der Hafen wieder aufgebaut werden, aber ein weiteres Erdbeben und mehrere Hurricanes zerstörten den Ort abermals. Heute leben hier rund 2.000 Menschen und Port Royal, der einstig wichtigste Hafen der Karibik, ist heute nur noch ein kleines Fischerdorf und spielt keinerlei Rolle mehr.
Zur Blütezeit war Port Royal eine der reichsten Städte der Welt.
Eine Idee davon bekommt man in der Festung Fort Charles am Rande der Stadt, sowie die Überreste im Ortskern. Ein großer Teil der Festung liegt unter Wasser und sowohl der Zugang zu Nelson’s Quartdeck, der Aussichtspunkt der Festung, als auch das ehemalige Waffenlager, das Giddy House versinken schräg im Boden. Die Kanonen wurden teilweise frei gelegt und liegen rund 3 Meter unter der Meeresoberfläche. Man kann sich in etwa vorstellen, wie es im Meer darunter aussehen muss.

Im Ortskern gibt es noch einige zerfallene Häuser, die darauf hinweisen, dass sich hier tatsächlich sittenlose Piraten herum getrieben haben müssen. Ganz im Gegenteil zu früher hat Port Royal heute die niedrigste Kriminalitätsrate der ganzen Insel. Irgendwie ironisch, dass gerade ein Vorort von Kingston und die ehemalige Piratenhochburg die geringste Kriminalität hat.

Bull Bay

Von diesem historischen Ort geht es weiter nach Bull Bay.
Ein kleiner Ort an der Küste, der vergleichbar ist mit vielen anderen. Die Besonderheit hier sind die enormen Wellen, die den Ort zum Surferparadies machen. Aus diesem Grunde gibt es hier auch eine Surfschule, die Kurse anbieten, oder eben das Equipment verleihen.

Wir überqueren nun die Grenze zu St. Thomas. Vorweg muss ich sagen, dass St. Thomas wohl die am wenigsten touristischste Gegend der Insel ist. Teilweise hatte ich sogar den Eindruck, dass hier eine gewisse Abneigung gegen Weiße herrscht. Man wird nicht selten mit Whitie beschimpft und sehr schräg angeschaut. Das hat mich aber nicht davon abgehalten, die Gegend dennoch zu erkunden und dankenswerter Weise durfte ich auch andere Erfahrungen machen.

Morant Bay

Von Bull Bay, entlang der Küste, gelangt man nach schließlich nach Morant Bay.
Die größte Stadt St. Thomas´, einerseits sehr gastfreundlich, andererseits fast etwas fremdenfeindlich. Beide Erfahrungen konnte ich hier machen. Wie ich schon erwähnte, finden es Kids oft ganz faszinierend Weiße zu sehen. So auch geschehen in einem kleinen Burgerladen in Morant Bay. Die Kleine saß da und starrte mich unentwegt an. Als ich sah, dass sie ganz neidisch auf meine Pommes schaute, gab ich sie ihr natürlich ab. Sie war unglaublich zurückhaltend und schüchtern, nahm sie aber dann doch. Dem Ganzen ging voran, dass sie von einem Jungen geärgert wurde und sich offensichtlich nicht zu helfen wußte. Der Junge war dann natürlich sehr baff, als sie zur Entschädigung die Pommes bekam und er leer ausging. Er traute sich in unserem Beisein aber nicht, sie weiter zu ärgern. Morant Bay an sich ist eine recht unaufgeregte Stadt. Es gibt, wie in vielen größeren Städten der Insel, einen Markt im Zentrum und zahlreiche Shops entlang der Hauptstraße. Die Stadt hat keinen besonderen Flair, wie ich finde, aber dennoch war es ganz nett, die Erfahrungen hier mit zu nehmen. Wie unterschiedlich die Menschen hier sein können, habe ich bei einem Abendspaziergang erfahren. Erst in einer kleinen Kneipe, in der wir ganz offen empfangen wurden und sogar das ein oder andere nette Gespräch führten. Nach einem Jerk Chicken von den zahlreichen Straßengrills ging es weiter zu einer Open Air Sound System Party. Ein Einheimischer hing sich an uns ran und erwartete für den Begleitschutz natürlich eine Gegenleistung. Als ich ihm nach dem dritten Bier sagte, dass es nun genug wäre, wurde er recht unfreundlich. Wir hatten uns schon auf den Heimweg gemacht, als wir an einer weiteren Bar vorbei kamen und wiederum eine ganz andere Erfahrung, nämlich die totale Gastfreundschaft, erleben durften. Zusammen mit einer Gruppe Einheimischer ließen wir den Abend ausklingen und wurden auf das ein oder andere Getränk eingeladen. Definitiv ein Abend der Gegensätze und sehr bezeichnend für Morant Bay.

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Holland Beach Nahe Morast Bay, Jamaica

Bath

Auf dem Weg zum Morant Point machen wir einen kleinen Abstecher ins Inland, nach Bath. Der Ort trägt den gleichen Namen, wie Bath in England und ebenso gibt es hier in der Nähe eine Mineralquelle. Schon am Parkplatz warten zahlreiche Guides, die einem zur Quelle führen wollen. Tatsächlich kommt man da aber ganz alleine hin. An der Quelle angekommen gibt es viele, die sich das ganz natürliche Outdoor-Spa gönnen und eine Massage auf dem Stein genießen. Ich persönlich fand es eine ganz eigenartige Atmosphäre, als ich da war. Das mag aber an den Gästen gelegen haben, die gerade vor Ort waren. An sich ist die Quelle ein sehr schöner Ort und die Gelegenheit, ein so natürliches Spa zu besuchen, bekommt man auch nicht alle Tage. In der Nähe hat sich ein Hotel niedergelassen, die sich das mineralische Wasser ebenso zu nutze machen und ein Spa im herkömmlichen Stil eingerichtet haben. Zurück im Ort findet man einen kleinen unscheinbaren botanischen Garten. Viel Exotisches gibt es hier zwar nicht zu entdecken, aber der kleine Park ist ganz nett angelegt und bestimmt ein kleiner Stop over wert.

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Botanischer Garten in Bath, Jamaica

Morant Point

Zum Abschluss der heutigen Reise geht es an den Ostzipfel Jamaica’s, dem Morant Point. Über kleine Dörfer, in denen man die Ablehnung noch deutlicher spürt, kommt man in eine einsame, unbewohnte Gegend, in der die Rinder am Straßenrand grasen und die Ziegen auf der Straße herum rennen. Auf dem Weg zum Ostende kommt man am Holland Beach vorbei. Ein kleiner ganz toller, einsamer Strand. Schade ist, dass hier recht viel Müll angespült wird und es die Einheimischen nicht wirklich interessiert.

Am Zipfel angekommen findet man nichts als eine kleine Kirche, ein kleines Wohnhaus, einen Leuchtturm und vor allem eine wahnsinnige Kulisse. In dem Wohnhaus lebt der Leuchtturmwächter recht einsam. Ich hatte ihn angesprochen, ob es eine Möglichkeit gäbe, auf den Leuchtturm zu gehen und er führte uns nach oben. Man fühlt sich tatsächlich ein bisschen, wie am Ende der Welt angekommen.

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Leuchtturm am Morast Point, Jamaica

Mit diesem Eindruck vom Ende der Welt schließen wir die heutige Reise durch die Blue Mountains und die am wenigsten touristische Region der Insel, St. Thomas ab.

Gerne stehe ich für Fragen und Anregungen rund um Jamaica zur Verfügung und unterstütze mit meinen Erfahrungen bei Deiner nächsten Reise.

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  • Eine gute und meist günstige Flugverbindung gibt es mit Condor* zu ergattern.
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  • Den besten Reiseführer für Jamaica gibt’s bei Lonely Planet*
  • Sei etwas vorsichtig, wenn Du in Jamaica reist. Jamaica hat nach wie vor eine sehr hohe Kriminalitätsrate. Lass Dich davon aber nicht abschrecken. Bei konkreten Fragen zur Sicherheit etc. helfe ich gerne weiter

MIA Travel Tipp’s für Jamaica:

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