Dunns River Falls, Jamaica

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Die Dunns River Falls in Ocho Rios, im Norden Jamaica`s, sind mit Abstand die bekanntesten Wasserfälle der Karibik und damit der Publikumsmagnet No. 1 der Insel. Das ist auch der Grund, warum dieser Wasserfall den letzten Platz in meinem persönlichen Jamaica-Waterfall-Ranking einnimmt.
Der wunderschöne Wasserfall selbst hätte sicher einen der vorderen Plätze verdient. Dazu ist er super erreichbar und sicherlich kann ein Besuch ein Highlight eines jeden Jamaica Aufenthalt sein. 

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Dunns River Falls, Jamaica

Leider bekommen die Gäste davon nicht sehr viel mit, aber der Ort ist sehr geschichtsträchtig:
1657 fand in dem Gebiet um die Dunns River Falls der Kampf um Jamaica zwischen den Spaniern, die bisher das Land beanspruchten und den Engländern, die es erobern wollten, statt. Wie weitreichend bekannt, gewannen die Engländer den Kampf und Jamaica wurde zur englischen Kolonie. Bis schließlich 1962 die Unabhängigkeit erteilt wurde.
Heute ist Ocho Rios die am schnellsten wachsende Region der Insel. Neben Montego Bay ist die drittgrößte Stadt Anlaufstelle für Kreuzfahrtschiffe und die Umgebung um den Hafen ist bestens auf die Tagestouristen vorbereitet. Die Dunns River Falls befinden sich nur wenige Fahrminuten vom Hafen entfernt und so nutzen sehr viele Kreuzfahrer die Gelegenheit für einen Ausflug. Dabei lernen sie leider nicht wirklich das „echte Jamaica“ kennen.

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Bob Marley Statue im Island Village Shopping Center in Ocho Rios, Jamaica

In der Tat sind die Dunns River Falls auch heute noch ein besonderer Ort. Der Wasserfall wird als ein „lebendes und wachsendes Phänomen“ beschrieben. Durch das mineralische Wasser werden die Oberflächen der Steine stetig erneut und somit verändert. Wir werden das nicht wirklich wahr nehmen können, was wir aber spüren sind die teilweise sehr rutschigen Stellen, wenn wir den Wasserfall hinauf wandern. 

Sogar als Filmkulisse dienten die 138 Meter hohen Dunns River Falls bereits. Ian Flemming, der über Jahre auf der Insel lebte und hier seine James Bond Stories schrieb, wählte die Dunns River Falls für Szenen in Dr. No.

Vielleicht haben die Dunns River Falls tatsächlich einen Platz weiter vorne im Ranking verdient, aber mich persönlich schreckt die Masse an Touristen schon sehr ab. Deshalb möchte ich Euch einen ganz wichtigen Tipp für einen entspannten Ausflug zum bekanntesten Wasserfall der Karibik mit auf den Weg geben: An Tagen, an denen Kreuzfahrtschiffe in Ocho Rios anlegen, wird es unglaublich voll und der climb ist kein Vergnügen mehr. Hand in Hand schlängeln sich die Menschenmassen Flussaufwärts und die Animateure rufen wilde Motivationshymnen. Deshalb achtet auf jeden Fall darauf, dass kein Schiff im Hafen liegt. Ohnehin ist die beste Zeit am Nachmittag, da die meisten Gäste dann schon wieder weg sind.
Nur dann kann die Schönheit dieses Ortes wirklich genossen werden. Die Dunns River Falls münden direkt in das Karibische Meer und wenn ihr etwas Zeit mit bringt, könnt ihr sowohl den artenreichen Park um die Wasserfälle, als auch den Strand genießen.

Übrigens, auf dem Weg zum Ausgang werden wir durch einen kleinen Craft Market (ein Handwerkermarkt mit lokalen Souvenirs) geführt. Ihr werdet nicht überrascht sein, wenn ich Euch verrate, dass die Preise hier nicht die günstigsten sind.

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Dunns River Falls, Jamaica

Wissenswertes für Deine Tour zu den
Dunns River Falls

Die Dunns River Falls sind die beliebteste Touristen-Attraktion Jamaika’s und unter Umständen kann es sehr voll werden. Achtet deshalb unbedingt auf die Zeit. Am besten, wenn kein Kreuzfahrtschiff im Hafen von Ocho Rios liegt und wenn möglich eher am Nachmittag oder früh am morgen. Dann besteht eine gute Chance, die Dunns River Falls wirklich genießen zu können.

Eintrittspreis

Für 23 USD pro Person könnt ihr die Dunns River Falls und Park erleben.
Die Guides sind inklusive, jedoch ist ein Trinkgeld absolut angebracht.

Mein Tipp: wer nicht unbedingt auf Animation, sondern mehr auf ein entspanntes Erlebnis steht, geht ohne Guide.

Ein weiterer hilfreicher Hinweis dürfte der Hintereingang sein. An der Hauptstraße, bevor es zum Wasserfall geht, gibt es oftmals die Möglichkeit den „Hintereingang“ zu nutzen. Den Preis, den man hier für den Eintritt zahlt, ist etwas günstiger, dafür aber illegal. Am offiziellen Eingang bekommt man ein Armbändchen, was am Hintereingang natürlich nicht der Fall ist. Wird man im Park ohne Bändchen erwischt, war es das mit dem Dunns River Ausflug und der offizielle Eintritt kann nachträglich verlangt werden. Somit wäre der Spaß dann entweder nur von kurzer Dauer oder eben ganz schön teuer. Deshalb würde ich nicht empfehlen, den Hintereingang zu benutzen.

Anreise

Zu Fuß:
Die Dunns River Falls sind rund 5 Kilometer vom Zentrum Ocho Rios` entfernt. Somit ist ein Fußmarsch in rund einer Stunde durchaus machbar. Vom Zentrum geht ihr Ortsausgang Richtung Westen, bis ihr linkerhand das sehr präsente Schild der Dunns River Falls entdeckt. Nun geht der kleine Anstieg von rund 60 Höhenmetern zum Eingang der Wasserfälle. 

Mit dem Taxi:
Vom Zentrum Ocho Rios` sollte ein One Way Taxi nicht mehr als 20 USD kosten. Eher günstiger. Für den Rückweg gibt es die Option zu Fuß zu gehen, oder eben im Vorfeld ein Taxi zu bestellen. Am Ausgang warten leider keine Taxis. Auch gibt es die Option ein Taxi zu buchen, was auf Euch wartet. Der Preis liegt hier bei rund 50 USD. Übrigens sind Taxipreise in Jamaica immer verhandelbar (außer natürlich bei Route Taxis).

Mit dem Route Taxi:
Es fahren keine Route Taxis direkt zu den Dunns River Falls. Jedoch wäre das eine Option, wenn ihr nicht direkt in Ocho Rios wohnt, sondern in der näheren Umgebung. Mit dem Route Taxi nach Ochi und dann weiter zu Fuß. Lasst Euch von dem Route Taxi am Besten an der Straße, wo es zu den Dunns River Falls hoch geht, raus werfen, sonst fahrt ihr bis ins Zentrum und müsst den ganzen Weg zurück (sofern ihr aus Westen kommt).

Gebuchte Tour:
Nahezu alle Tourenanbieter in den Hotels und Außerhalb bieten Touren zu den Dunns River Falls an. Meist sind diese kombiniert mit anderen Attraktionen in der Umgebung, wie das Bob Marley Mausoleum in Nine Mile oder die Green Grotto Caves in Runway Bay. Die Preise schwanken je nach Tour, aber 80 USD pro Person müssen mindestens eingeplant werden.

Mit dem eigenen PKW oder Scooter:
Zwar ist ein Mietwagen auf Jamaica mit etwa 45 USD eine gute Alternative, allerdings lohnt sich das für eine Tour zu den Dunns River Falls eher nicht, sofern nicht weitere Touren geplant sind. Ein Scooter hingegen ist mit 20 USD pro Tag eine Überlegung wert.
Aber Achtung: auf Jamaica herrscht Linksverkehr. 

Was Du alles dabei haben solltest

Auf jeden Fall Schwimmsachen und Wasserschuhe. Ohne Wasserschuhe wird es ganz schön anstrengend, den Wasserfall zu bezwingen. Bei Bedarf gibt es an der Hauptstraße, bevor es zu den Dunns River Falls hoch geht, Wasserschuhe für 7 USD zum leihen.

Eine riesige Auswahl an Wasserschuhen gibt es bei Amazon.de*

Ein Waterbag, um die Sachen zu verstauen, die nicht nass werden sollten.
Im Park selbst gibt es keine Umkleidekabine. Diese befindet sich auf dem Parkplatz. Ihr solltet demnach alles unwichtige im Auto lassen oder Euch mit einem Waterbag ausstatten.

Mein Preis-Leistungs-Favorit bei Amazon.de: Das Waterbag in verschiedenen Größen*

Eine wasserdichte Kamera wäre gut, um das Erlebnis fest zu halten.

Mein absoluter Favorit und treuer Begleiter auf allen Reisen: Die GoPro*

Eventuell Sonnencreme. Das Areal liegt zwar weitestgehend im Schatten der dichten Bäume, aber schaden kann es nicht, die Haut zu schützen.

Mein persönlicher Favorit:  Nivea Sun Schutz & Pflege LSF 30 Sonnenspray, 1er Pack bei Amazon.de* 


Zeit. Ganz wichtig. Um die Dunns River Falls genießen zu können, solltet ihr auf jeden Fall Zeit mit bringen. Das ist bei gebuchten Touren oftmals nicht möglich.

Zu guter letzt: Bargeld um eventuell den Guides ein Trinkgeld zu zahlen oder ein Souvenir vom Craft Market mit zu nehmen. Der Eintritt kann auch mit Kreditkarte bezahlt werden.

Wie ich die Dunns River Falls erlebt habe

Mein erster Besuch bei den Dunns River Falls fand über eine gebuchte Tour statt. Ich war zwar beeindruckt von dem Ort, aber auch schnell genervt von den Menschenmassen.

Mein zweiter Besuch hingegen war deutlich entspannter. Mit dem Taxi sind wir von Runway Bay zu den Dunns River Falls gefahren. Es waren zwar einige Menschen da, aber das war okay. Nach einer kurzen Verweildauer am Strand unterhalb des Wasserfalls, haben wir uns auf den Weg nach oben gemacht und ich muss sagen, in Ruhe macht das schon sehr viel Spaß, den nicht immer ganz einfachen Wasserfall zu erklimmen und zwischendurch eine kleine Pause in den Pools einzulegen.

Auf dem Rückweg blieb keine andere Wahl, wie über den Craft Market zu schlendern und tatsächlich bin ich bei meinem ersten Besuch auf einen der Händler rein gefallen. Mit seiner Masche „What’s your name“ hat er mich erwischt. Am Ende hatte ich eine kleine Holzschildkröte mit meinem Namen für einen unfassbaren Preis von 20 USD an der Backe. Klar ich hätte das Ding nicht nehmen müssen, aber mein Mitleid, dass er die Schildkröte jetzt ja nicht mehr verkaufen kann, war dann doch größer und am Ende hatte der Mann ein bisschen was verdient, was sicherlich auch nicht immer ganz einfach ist. Ein zweites mal allerdings, ist mir das nicht passiert.

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Climb auf den Dunns River Falls in Ocho Rios, Jamaica

 

Mein Fazit: Dunns River Falls

Ein wunderschöner Wasserfall an einem geschichtsträchtigen Ort. Leider kein Ort der Gemütlichkeit, sondern mehr der Touristenmassen-Abfertigung. Dennoch ist ein Besuch sicherlich lohnenswert.

Offizielle Website der Dunns River Falls: www.dunnsriverfallsja.com*

 

Viel Spaß bei den Dunns River Falls !

Möchtest Du mehr in der Umgebung der Dunns River Falls erleben? Hier geht es zu meiner Around Jamaica Tour rund um Ocho Rios: Around Jamaica #3 St. Ann

Allgemeine Reisetipps Jamaica:

  • Eine gute und meist günstige Flugverbindung gibt es bei Condor* zu ergattern.
  • Unterkünfte in Jamaica buchst Du am besten über booking.com*. Hier findest Du auch Hostels und Gueshäuser.
  • Den besten Reiseführer für Jamaica gibt’s bei Lonely Planet*
  • Sei etwas vorsichtig, wenn Du in Jamaica reist. Jamaica hat nach wie vor eine sehr hohe Kriminalitätsrate. Lass Dich davon aber nicht abschrecken. Bei konkreten Fragen zur Sicherheit etc. helfe ich gerne weiter
  • Beste Reisezeit: Dezember bis April (November ist Vorsaison und Mai noch Nachsaison)

Jamaika’s spektakuläre Wasserfälle

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Wenn ich gefragt werde, was man auf Jamaica unbedingt gesehen haben muss, kommen mir vor allem drei Dinge in den Sinn: das richtige Leben abseits des Tourismus, die wundervollen Strände und die spektakulären WASSERFÄLLE.
In meiner Around Jamaica Tour habe ich bereits viele schöne Ecken Jamaika’s erkundet und mit Euch geteilt und natürlich ist die karibische Insel als ganzes Sehens- und erlebenswert, heute allerdings, soll es nur um die Wasserfälle gehen.

Ich möchte euch in den kommenden Wochen gerne auf eine Reise rund um Jamaica, zu den schönsten Wasserfällen der Insel, mitnehmen. Aber nicht nur das. Mit meinen kleinen Tipps möchte ich Eure Reise zu einem einmaligen Erlebnis machen.
Welcher der Wasserfälle mein persönliches Highlight ist, werde ich Euch am Ende verraten, denn die Reise stellt mein ganz persönliches Jamaica-Waterfall-Ranking dar.

Bevor wir uns auf die Reise begeben, noch ein bisschen Background:

Die Entstehung der Insel

Die Entstehung der traumhaften Insel geschah vor zig Millionen Jahren. Keine Angst, ich werde nicht bei Adam und Eva anfangen und Euch mit trockener Geschichte langweilen. Schließlich geht es um Wasserfälle…
Der Osten der Insel ist geprägt von den Blue Mountains, mit dem höchsten Punkt auf 2.256 Metern über dem Meeresspiegel. Die geologischen Strukturen der Bergkette sind in gleicher Form auf Kuba und Hispaniola (Haiti und Dominikanische Republik) zu finden. Deshalb ist davon auszugehen, dass der östliche Teil eine Abspaltung dieser Formation ist.
Der Westliche Teil und das Landesinnere hingegen, entwickelten sich aus Unterwasservulkanen, die durch den fallenden Meeresspiegel an die Oberfläche kamen. Jedoch stieg der Meeresspiegel wieder an und eine mehrere hundert Meter dicke Kalkschicht bildete sich auf dem Vulkangestein. Es ereignete sich vor 8 Millionen Jahren, dass diese Gesteinsmasse wieder die Erdoberfläche eroberte und auf den Osten der Insel traf. So entstand das Paradies.
Die unabhängige Entwicklung ist heute noch deutlich erkennbar. So ist zum Beispiel das Cockpit Country im nördlichen Landesinneren eine Region die von Kilometerweiten Kalksteinhöhlen durchzogen ist.

Warum ich Euch das erzähle?

Während das Wasser im Westen und im Landesinneren mehr unterirdisch stattfindet, sind die schönsten Wasserfälle und Gesteinsformationen im Osten eher überirdisch. Das macht auch ein Blick auf die Karte hervorragend deutlich. Lediglich in den Gebirgen im Westen finden sich vereinzelt die überirdischen Wassermassen. Der Osten hingegen ist geradezu übersät von wunderschönen überirdischen Wasserfällen.

Dann lasst uns mal die spektakulären Wasserfälle Jamaica’s entdecken:

Dunns River Falls

Wir starten in Ocho Rios. Hier befinden sich die Dunns River Falls. Meine persönliche Top 8 der schönsten Wasserfälle auf Jamaica.

Dunns River Falls, Ocho Rios, Jamaica

Die Dunns River Falls in Ocho Rios, im Norden Jamaica`s, sind mit Abstand die bekanntesten Wasserfälle der Karibik und damit der Publikumsmagnet No. 1 der Insel. Das ist auch der Grund, warum dieser Wasserfall den letzten Platz in meinem persönlichen Jamaica-Waterfall-Ranking einnimmt.
Der wunderschöne Wasserfall selbst hätte sicher einen der vorderen Plätze verdient. Dazu ist er super erreichbar und sicherlich kann ein Besuch ein Highlight eines jeden Jamaica Aufenthalt sein. Weiter lesen…

Konoko Falls

Wie auch die Dunns River Falls befinden sich die Konoko Falls & Park in Ocho Rios, im Norden Jamaica’s. Der weniger bekannte, aber mindestens genau so schöne und erlebnisreiche Wasserfall liegt oberhalb der Stadt und war ebenfalls Schauplatz, des bereits erwähnten Kampfes um das Land zwischen den Spaniern und Engländern. Der Unterschied zu den Dunns River Falls allerdings: Hier werden keine Touristenmassen abgefertigt und die Besucher bekommen für weniger Geld, mehr geboten. Aus diesem Grund würde ich die Konoko Falls sogar als kleinen Geheimtipp empfehlen wollen. Warum er nur Platz 7 in meinem persönlichen Wasserfall Ranking bekommet, liegt einfach daran, dass es noch schönere Orte auf der Insel gibt. Weiter lesen…

Konoko Falls, Jamaica

YS Falls

Die YS Falls befinden sich im Südwesten der Insel im St. Elizabeth Parish, nicht weit von dem schönen Örtchen Black River entfernt. Der einzige Wasserfall der Region ist ein beliebtes Ausflugsziel für Urlauber die ihre Zeit in Negril und Umgebung verbringen, ist aber auch von Montego Bay sehr gut erreichbar.
YS ist viel mehr als ein Wasserfall. Wo wir an anderen Stellen der Insel die unberührte Natur erleben können, werden wir an den YS Falls eine Oase zum Wohlfühlen finden. Weiter lesen…

YS Falls, Jamaica

Somerset Falls

Die Somerset Falls befinden sich im wunderschönen Parish Portland im Osten der Insel. Was einst ein heimliches Paradies zeichnete ist heute ein kleiner Park für die ganze Familie.Weiter lesen…

Somerset Falls, Jamaica

Mayfield Falls

Die Mayfield Falls sind ein begehbares Gefälle des Mayfield River, einem Nebenfluss des Cabarita River im Westmoreland Parish im Westen Jamaikas. Genauer gesagt in den Bergen, umgeben von Regenwald und weitestgehend unberührter Natur.Weiter lesen…

Mayfield Falls, Jamaica

Reach Falls

Ich habe wirklich lange überlegt ob die Reach Falls nun Platz zwei oder drei meines persönlichen Jamaica Waterfall Ranking einnehmen. Am Ende habe ich mich für den dritten Platz entschieden, was allerdings nichts mit der Schönheit dieses Ortes, sondern rein mit dem Fakt zu tun hat, dass die Reach Falls, im Vergleich zu den Scatter Falls, eher kommerzialisiert sind. Dennoch möchte ich jedem der in Portland unterwegs ist, einen Besuch bei den Reach Falls ans Herz legen. Weiter lesen…

Reach Falls, Jamaica

Scatter Falls

Das Gold des Ostens. So würde ich die Scatter Falls gerne beschreiben wollen. Gold, weil schwer zu finden und so wertvoll, dass es begehrenswert ist. Die Scatter Falls sind einer der unbekannteren Wasserfälle Jamaica’s. Ganz versteckt liegen sie im Rio Grande Valley im Osten der Insel Nahe Port Antonio. Nicht nur der Umstand, dass man diesen Ort nicht mit hunderten anderen teilen muss, macht die Scatter Falls zu einem echten Erlebnis. Auch der Wasserfall und die angrenzenden Fox Caves sind ein unvergessliches Abenteuer. Weiter lesen…

Scatter Falls, Jamaica

Kwaaman & Tacky Falls

Wir sind am Ende der Reise zu den spektakulären Wasserfällen Jamaica’s angekommen. Die Kwaaman & Tacky Falls haben den ersten Platz in meinem persönlichen Ranking mehr als verdient, weil es um weit mehr geht, als nur um einen Wasserfall. Wer Jamaica’s einzigartige und unberührte Natur erleben möchte, ist hier genau richtig. Genau aus diesem Grund ist dieser Wasserfall auch mein absolutes Highlight der Tour. Die Kwaaman & Tacky Falls. Weiter lesen…

Kwaaman & Tack Falls, Jamaica

Möchtest Du mehr in Jamaica erleben?
Hier geht es zu meiner Around Jamaica Tour rund um das Paradies.

Around Jamaica Tour

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Allgemeine Reisetipps Jamaica:

  • Eine gute und meist günstige Flugverbindung gibt es bei Condor* zu ergattern.
  • Unterkünfte in Jamaica buchst Du am besten über booking.com*. Hier findest Du auch Hostels und Gueshäuser.
  • Den besten Reiseführer für Jamaica gibt’s bei Lonely Planet*
  • Sei etwas vorsichtig, wenn Du in Jamaica reist. Jamaica hat nach wie vor eine sehr hohe Kriminalitätsrate. Lass Dich davon aber nicht abschrecken. Bei konkreten Fragen zur Sicherheit etc. helfe ich gerne weiter
  • Beste Reisezeit: Dezember bis April (November ist Vorsaison und Mai noch Nachsaison)

Around Jamaica #3 – St. Ann

Dieser Artikel enthält Werbelinks (sogenannte Affiliate-Werbung).  Die Links sind mit * gekennzeichnet. Kaufst du über einen dieser Links ein Produkt, bekomme ich eine kleine Provision. Das Produkt wird für dich NICHT teurer und du kannst meine Arbeit ganz einfach unterstützen. Vielen Dank. Links mit ** gekennzeichnet sind nicht gesponserte Werbung.

von Discovery Bay bis Ocho Rios

Der dritte Teil der „Around Jamaica“ Tour führt zurück in den Norden der Insel. Die heutige Reise startet in Discovery Bay, wo einst Christopher Columbus strandete, im Parish St. Ann und endet in die Großstadt Ocho Rios.

Columbus Park

St. Ann ist eine der geschichtsträchtigsten Regionen der Insel. Deshalb starten wir mit ein bisschen Geschichtsunterricht, im Columbus Park, in der Nähe von Discovery Bay.

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Columbus Park in Discovery Bay, Jamaica

Zwar liest man ganz unterschiedliche Dinge, wo genau es gewesen ist, aber Fakt ist wohl, das irgendwo an der Küste im Parish St. Ann, Christopher Columbus im Jahre 1494 Jamaica entdeckte. Zuerst besetzen die Spanier das Land. Aus diesem Grunde gibt es in dieser Gegend auch einige Orte, die nach wie vor einen spanischen Namen tragen, oder zumindest aus dem spanischen abgeleitet sind. Erst später, nämlich 1655, eroberten die Engländer die Insel, bis Jamaica dann 1962 unabhängig wurde. Noch heute gibt es einige Ländereien, die in Besitz des englischen Königshauses sind. Eines davon hatte ich bereits in Teil 2 vorgestellt. Der Columbus Park, ein kleines Freilichtmuseum am Rande des Highway, soll an die Ankunft Columbus‘ erinnern.

An dieser Stelle muss ich dem alten Columbus mal von Herzen danken, dass er diese wundervolle Insel entdeckte. Übrigens war es der 5. Mai 1494. Welch ein Zufall, dass ich gerade an diesem Tag auch das Licht der Welt erblickte, zwar erst 488 Jahre später, aber so schließt sich der Kreis.

Runaway Caves & Green Grotto Caves

Wenige Kilometer weiter östlich kommt man nach Discovery Bay und historisch geht es weiter in den Runaway Caves und Green Grotto Caves.

Über 50 Kilometer erstreckt sich das verzwickte Höhlensystem bis ins Landesinnere. Die Runaway Caves, wie der Name schon sagt, wurden erst von den Spaniern als Fluchtmöglichkeit vor den Engländern, als die das Land eroberten und später von den Sklaven, die aus den Great Häusern flohen, genutzt. Übriges waren es schon die Spanier, die Sklaven hielten und nicht erst die Engländer, wie man meinen möchte. Die Sklaven wurden von von den verschiedensten Ecken Afrika’s nach Jamaica gebracht und somit entstand eine Multikultigesellschaft. Sie sprachen die unterschiedlichsten Sprachen und Dialekte. Um sich verständigen zu können und obendrein in einer geheimen Sprache, die die Gutsherren nicht verstanden, wurde aus allen Sprachen ein bisschen was zusammen gemixt und so entstand die heutige Landessprache Patois (Patwa). Die Amtssprache allerdings, ist nach wie vor Englisch. Ebenso rührt das jamaikanische Motto, nämlich „out of many one people“ aus dieser Zeit, das ich persönlich sehr schön finde.
Als die Sklaverei schon lange abgeschafft und Jamaica seine Unabhängigkeit schon einige Jahre genießen konnte, wurden die Runaway Caves 1998 wieder zum Leben erweckt. Wenn Jamaikaner eines gerne tun, dann ist es feiern, mit lauter Musik und ganz viel Rum. So wurde aus dem offenen und weitläufigen Eingang der Caves ein Nightclub. Überreste, wie die Bar, diverse Sitzmöglichkeiten und die Bühne, sind heute noch zu erkennen. Relativ schnell stellte man fest, dass die laute Musik und vor allem die Bässe dem Stein nicht unbedingt gut taten und kleinere Höhlen brachen sogar zusammen. Somit wurde der Club nur kurze Zeit später wieder geschlossen und die Runaway und Green Grotto Caves recht eindrucksvoll für die Besucher her gerichtet. Neben dem verzweigten Höhlensystem gibt es hier Millionen von Fledermäusen und im unterirdischen Wasserbecken, den Green Grotto Caves, sogar Schlangen, die hier ihre Heimat gefunden haben. Die Caves waren Kulisse für einen der zahlreichen James Bond Streifen, die auf der Insel gedreht wurden.

Runaway Bay

Nun aber Schluss mit Geschichte. Wir fahren weiter nach Runaway Bay / Salem

Runaway Bay an sich ist eine recht gemütliche Kleinstadt. An der Küste entlang, von Runaway Bay bis zur nächsten Kleinstadt Salem, reiht sich ein all inclusive Resort nach dem nächsten und trotz des regen Tourismus in der Gegend, ist die Atmosphäre hier sehr entspannt.
Am Ortseingang von Salem befindet sich der local beach der Gegend. Unter der Woche ist hier nur wenig Betrieb. Am Wochenende allerdings, ist die Hölle los. Tagsüber zum Baden und am Abend zu den Sound System Parties. Es werden einfach ein paar Boxen auf das Autodach geschnallt und los geht’s.
Ein Stückchen weiter auf der anderen Straßenseite geht es direkt weiter mit Party. Neben kleinen Bars, wo die Einheimischen abhängen, gibt es hier ein paar Table Dance Bars. Zugegeben hatte ich hier eine meiner schrägsten Nächte auf Jamaica.
Die Clubs sind recht dunkel und ich fühlte mich ein bisschen wie im Film „from Dusk till Dawn“. Die Kakerlaken liefen über die Bartheke und die ganze Atmosphäre war doch sehr schräg. Als ich ein Bild von einem der Mädchen machte, habe ich mir nichts dabei gedacht. Später aber, als ich mir das Bild ansah, war das Gesicht total verzerrt und das hübsche Mädel hatte eine richtige Monsterfratze. Ich habe keine Ahnung, wie das kommt, aber Fakt ist, dass es nicht am Licht gelegen haben kann, denn auf einem Bild, dass ich ein paar Tage später in einem Jerk Center machte, bei Tageslicht, war eine weitere Frau mit Monsterfratze zu sehen. Natürlich ist die Karibik für Voodoo bekannt und überall in den Souvenirshops gibt es kleine Puppen zu kaufen, spricht man die jamaikanischen Frauen aber darauf an, werden sie ganz still und wollen nicht darüber sprechen. Ich lasse das einfach mal so stehen.

Brown’s Town

Zurück zu den natürlichen Dingen. Von Runaway Bay schlängelt sich eine enge, aber recht gut zu befahrende Straße ins Landesinnere, über Brown’s Town, eine Kleinstadt, in die drei mal die Woche die Farmer aus den umliegenden Dry Harbour Mountains kommen, um ihre Waren auf dem Markt zu verkaufen. Mit den schönen, alten Gebäuden, sehr spanisch angehaucht, definitiv ein stop over auf dem Weg nach Nine Mile wert.

Nine Mile

Die Geburtsstätte von Bob Marley. Hier ist der King of Reggae geboren, aufgewachsen und auch begraben. Fährt man das kleine Dorf rein, strömen schon die kleinen Jungs auf die Straße, die hoffen, mit den Urlaubern ein bisschen Geld zu verdienen. Sie wedeln mit Blümchen und fertig gedrehten Joints, die sie den Gästen verkaufen möchten. Um das sehr einfache Holzhaus, in dem Bob Marley aufgewachsen und seine ersten Songs schrieb, wurde ein Areal für Besucher gebaut, durch das man von Guides geführt wird. Ebenso wurde hier die Ruhestätte, das Mausoleum errichtet, in dem Bob Marley heute schlummert, sowie eine kleine Ausstellung mit diversen Platten, Instrumenten und Klamotten. Ich finde es schwierig zu sagen, ob es sich lohnt, oder nicht, denn der Eintritt ist recht happig und aufgrund der Tatsache, dass hier Busse voll Besuchern angekarrt werden, ist das Gelände doch recht überlaufen. Ich persönlich habe in Kingston, in der Bob Marley später lebte, einen deutlicheren Bezug wahrnehmen können.

St. Ann’s Bay

Es geht zurück an die Küste, nach St. Ann’s Bay. Eine Stadt, wie viele andere auf der Insel. Das Besondere jedoch ist, dass hier Marcus Garvey geboren wurde. Marcus Garvey ist einer der sieben Nationalhelden Jamaicas. Er ist der Gründer der Schwarzenbewegung und trägt einen sehr großen Teil zur relativ jungen unabhängigen Geschichte Jamaicas bei. Ihm zu ehren wurde hier eine Statue errichtet und jedes Jahr im August gibt es eine Garvey Parade.
Die Nachwehen der englischen Führung und der Sklaverei sind heute noch deutlich zu spüren. So verbinden alle Jamaikaner die weiße Hautfarbe mit Reichtum, denn so lebten es die englischen Gutsherren vor. Das Vorurteil wurde von Generation zu Generation weiter gegeben. Ebenso möchten alle Jamaikaner irgendwie unabhängig sein. Nur in den Großstädten und den Touristengebieten ist es üblich, dass die Einheimischen im Angestelltenverhältnis arbeiten. In den Kleinstätten, auf dem Land und erst recht in den Bergen, ist so ziemlich jeder sein eigener Herr und es gibt unzählige Kleinunternehmer, die sich mit einer noch so kleinen Bude am Straßenrand, einer Farm, als Taxifahrer, oder mit anderen Tätigkeiten unabhängig machen und ihr eigener Chef sind. Unter Umständen kann es auch vorkommen, dass das Büdchen einfach geschlossen oder das Taxi stehen bleibt, wenn der Besitzer am Vortag genug verdient hat.
Obwohl die Zeit der Unterdrückung schon eine ganze Weile vorbei ist, ist das Thema noch immer sehr präsent und auch die aktuell jüngste Generation geht noch immer in diese Richtung.

Ocho Rios

Es geht weiter in die Großstadt, nach Ocho Rios.

Blick auf Ocho Rios

Ursprünglich ist Ocho Rios ein kleines Fischerdorf. In den 20er Jahren eröffnete hier das erste Hotel Jamaicas und in den 80er Jahren wurde Ochi, wie die Einheimischen Ihre Stadt nennen, vom Jamaican Tourist Board für den Tourismus ausgebaut. Seit dem hat sich die Stadt zur drittgrößten des Landes gemausert.
Aufgrund des Hafens kommen hier sehr viele Tagestouristen her und ähnlich wie in Montego Bay ist die Stadt geteilt in ein reines Touristenviertel in der Nähe des Hafens, mit unzähligen Souviniershops, Restaurants und Bars und eben Downtown. Die Grenze stellt eine Brücke dar und ich glaube fest daran, dass die Seereisenden auf den Schiffen erzählt bekommen, dass sie nicht über die Brücke gehen sollen, denn noch nie habe ich Downtown einen Weißen gesehen. Dabei ist genau hier das Abenteuer.
Downtown an sich ist nicht besonders schön und es geht sehr hektisch zu, aber definitiv ist das der spannendere Teil der Stadt. Hier gibt es einen großen Markt, auf dem es nahezu alle Obst- und Gemüsesorten, aber auch Alltagsgegenstände und Kleidung zu kaufen gibt. Die Gänge sind recht verschachtelt und eng, aber so ist das auf fast allen Märkten auf der Insel. Ansonsten ist Ochi für sein Nachtleben bekannt. Statt Reggae, wie es auf anderen Teilen der Insel an der Tagesordnung ist, wird hier Dancehall gespielt. Wo man geht und steht dröhnen sowohl am Tag, als auch in der Nacht die Dancehall Bässe und Gesänge durch die Stadt. Auch hier ist es üblich, dass einfach ein paar Boxen auf das Autodach geschnallt werden und mit vollem Anschlag fahren die Jungs durch die Straßen, bis sie sich an irgend einer Ecke nieder lassen.
Ich selbst habe ein Nacht in Downtown, um nicht tatsächlich im Ghetto zu sagen, verbracht. Zugegeben, ganz geheuer war mir nicht und die Unterkunft, die ich dort hatte, war sehr bescheiden, aber ein Erlebnis war es allemal.

Dunn’s River Falls

In der Umgebung von Ocho Rios gibt es einiges, mal mehr, mal weniger touristisches, zu entdecken. Allem voran die bekanntesten Wasserfälle Jamaica’s, die Dunns River Falls.

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Dunn’s River Falls in Ocho Rios Jamaica

Ich würde behaupten wollen, dass die Dunns River nicht der schönste Wasserfall der Insel ist, aber definitiv der beliebteste. Diese Tatsache ist auf die zahlreichen Tagestouristen, die am Hafen anlegen, aber auch auf das sehr gute Marketing zurück zu führen. Tatsächlich sind die Dunns River Falls einen Besuch wert, aber man sollte sich darauf einstellen, dass noch hunderte weitere Menschen auch da sind.
Die Guides führen die Menschenketten den Wasserfall nach oben und zelebrieren dabei ihre Schlachtrufe. Es macht Sinn sich von der Gruppe abzusetzen und seinen eigenen Weg zu gehen. Ich hatte so deutlich mehr Spaß und konnte das Naturspektakel auch richtig genießen.

Mystic Mountain & Dolphin Cove

Zwei weitere Touristenhighlights sind Mystic Mountain und Dolphin Cove.

Doplhin Cove ist tatsächlich als die No. 1 Attraktion Jamaicas ausgezeichnet. Ich hingegen, kann nur jeden davor warnen. Für 50 US Dollar Eintritt bekommt man ein kleines Becken mit Delphinen, die ganz wirr im Kreis schwimmen, ein viel zu kleines Becken mit 3 Haien, die noch verwirrter im Kreis schwimmen und ein Becken zum schnorcheln mit ein paar Stachelrochen, in dem das Wasser so trübe ist, dass man keinen halben Meter schauen kann. Mal davon abgesehen, dass man Tiere nicht in solchen Gefängnissen halten sollte ist es noch nicht mal ein besonderes Erlebnis in dem kleinen Park.
Den Mystic Mountain habe ich noch noch nicht selbst besucht und werde es vermutlich auch nie tun. Fakt ist, dass diese beiden Touristenattraktionen nichts mit Jamaica zu tun haben und es ist sehr schade das Tagestouristen diesen Eindruck des Landes bekommen, wenn sie hier mit dem Schiff anlegen.

Shaw Park

Definitiv ein Kontrastprogramm zu den Dunns River Falls, Dolphin Cove und Mystic Mountain bietet der Shaw Park Botanical Garden.

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Wasserfall im Shaw Park in Jamaica

Ein überragend angelegter Botanischer Garten, in dem es die Flora der Insel zu entdecken gibt und der nicht überlaufen ist. Die Betreiber haben sich sehr viel Mühe gegeben, dass die Gäste die Pflanzen kennen lernen und an dem kleinen Wasserfall auf dem Gelände lässt es sich sehr schön etwas Zeit verbringen. Zudem hat man von dem Park eine tolle Aussicht über die gesamte Stadt.

Konoko Falls

Unterhalb des Shaw Parks befinden sich die Konoko Falls.

Konoko Falls

Im letzten Jahr noch wegen Umbau geschlossen, hatte ich die Tage die Gelegenheit, den Park und vor allem den Wasserfall zu bewundern. Der Park oberhalb des Wasserfalls ist ebenso zu einem schönen wild gewachsenen botanischen Garten angelegt. Lange nicht so aufgeräumt, wie der Shaw Park, aber das macht es auch wieder etwas authentischer. Den kleinen Zoo hätten sich die Parkbetreiber sparen können, denn die Tiere haben viel zu kleine Gehege. Der Wasserfall hingegen ist tatsächlich sehr schön. Zwar schafft er es nicht in meine Top 3, aber aufgrund der Buschlandschaft rund herum ist er doch sehr schön anzusehen. Auch hier gibt es die Möglichkeit im Wasser nach oben zu wandern. Also eine gute Alternative zu den Dunns River Falls, wenn man sich mit einem etwas kleineren, dafür nicht überlaufenen Wasserfall, zufrieden gibt. Außerdem beherbergt der Park ein kleines Museum über die Geschichte Jamaikas.

Rund um Ocho Rios

Natürlich gibt es neben diesen Hauptattraktionen noch viele weitere Dinge in der Stadt und der näheren Umgebung zu entdecken. Mit River Rafting auf dem Bambus Floss, Reiten auf der Pferdefarm, Strand und Meer oder die Umgebung in den Bergen oder einfach nur die Stadt erkunden, kann man durchaus etwas Zeit hier verbringen.

Neben all diesen Angeboten muss ich sagen, hat man sich erst mal an Ochi gewöhnt, ist es okay hier. Anfangs fand ich die Stadt, neben MoBay, die unschönste der Insel. Nachdem ich nun aber das zweite mal einige Zeit hier verbracht habe, finde ich es gar nicht mehr so abschreckend.

Bevor wir St. Ann verlassen, soll noch erwähnt sein, dass die Region um Ocho Rios, genauer gesagt um den Shaw Park ebenso eine ganz wichtige Rolle in der Geschichte der Insel spielt. Hier wurde die Schlacht der Engländer gegen die Spanier gewonnen. Der letzte spanische Gouvanör Ysassi lebte nicht weit entfernt, in der Region Rio Nuevo, kurz vor der Grenze zu St. Mary und nutze ebenso die Runaway Caves als Versteck.

Gerne stehe ich für Fragen und Anregungen rund um Jamaica zur Verfügung und unterstütze mit meinen Erfahrungen bei Deiner nächsten Reise.

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Ihr erreicht mich per
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oder über das Kontaktformular auf meinem Blog unter www.afimia.de

Meine Reiseempfehlungen:

  • Eine gute und meist günstige Flugverbindung gibt es mit Condor* zu ergattern.
  • Unterkünfte in Jamaica buchst Du am besten über booking.com*. Hier findest Du auch Hostels und Gueshäuser.
  • Den besten Reiseführer für Jamaica gibt’s bei Lonely Planet*
  • Sei etwas vorsichtig, wenn Du in Jamaica reist. Jamaica hat nach wie vor eine sehr hohe Kriminalitätsrate. Lass Dich davon aber nicht abschrecken. Bei konkreten Fragen zur Sicherheit etc. helfe ich gerne weiter

MIA Travel Tipp’s für Jamaica:

Mehr MIA Travel Tipp’s gibt’s hier.