Party around the World: Jamaica Carnival

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Hört man Jamaica, denkt man wohl zuerst an Rum, Reggae und Strandpartys. Das ist es auch, was Jamaica so bekannt und beliebt gemacht hat. Neben dem Reggae gibt es auf Jamaica allerdings noch einen weiteren Trend, der die karibische Insel zur einer Top Party Location macht. Gerade um die Osterzeit herrscht Ausnahmezustand auf Jamaica. Es ist Karneval…

Byron Lee ließ sich vom Karneval in Trinidad & Tobago inspirieren. Nachdem er die Kultur kennen lernte, beschloss er, dass auch Jamaica den Karneval braucht. So wurde 1990 das erste mal „Jamaica Carnival“ gefeiert. Im Laufe der Jahre hat sich die Kultur etabliert und ist heute eines der größten Events Jamaika’s.

Bevor es an’s feiern geht, hier noch ein paar Fakten zum Jamaikanischen Karneval.

Wir kennen aus Deutschland die Karnevalsvereine mit ihrem Elferrat, den Funkenmariechen und Prunksitzungen und den Umzügen mit den bunt geschmückten Mottowägen. Jeder Verein hat seine eigenen Kostüme und man kann den einen vom anderen Verein recht einfach an den unterschiedlichen Designs unterscheiden.So ähnlich kann man sich die Karnevalskultur auch in Jamaica vorstellen, allerdings gibt es keinen Elferrat und keine Funkenmariechen. Auch gibt es keine Prunksitzungen, bei denen man von den Büttenreden schnell mal gelangweilt sein kann. Auch Verkleidungen zum Pirat, Prinzessin oder Cowboy sind Fehlanzeige.

Okay, vielleicht unterscheidet sich der Jamaica Carnival doch etwas mehr vom Deutschen Karneval, als zu Anfang angenommen.
Im Grunde sind die einzigen Gemeinsamkeiten die verschiedenen Karnevals Vereine – in Jamaica „Carnival Band“ genannt – mit ihren eigenen Kostümdesigns und die Karnevals-Züge. Beides hat nichts mit den Traditionen hierzulande zu tun.

Die Kostüme

Männer sind in der Regel nicht kostümiert, obwohl die Carnival Bands durchaus Kostüme für Männer anbieten. Getragen wird maximal ein Shirt im Vereinsdesign.
Die Kostüme der Frauen sind dafür um so schöner. Knappe, sehr aufwendige Bikini’s, in den tollsten Farben und Kreationen mit einem beeindruckenden und pompösen Federgewand für Rücken, Arme und teilweise sogar an den Beinen. So sieht das traditionelle Kostüm beim Jamaica Carnival aus.

Jede Carnival Band hat ihre eigenen Designs der aufwendigen Federkostüme, die für nicht gerade kleines Geld öffentlich zum Verkauf stehen. Es kann also jeder im entsprechenden Vereinsdesign auflaufen. Für ein Komplett Paket muss man gut 500 Euro und mehr rechnen.
Hat man einmal Carnival auf Jamaica, mit den tollen Kostümen erlebt, möchte man in keine Biene Maja oder Erdbeere mehr rein schlüpfen.

Die Carnival Bands

Heute gibt es in Jamaica fünf „Karnevalsvereine“, wobei es hier keinen Vereinscharakter hat wie wir es kennen. Mehr sind das Organisationen, die eine nach der anderen Party schmeißen.

Jamaica Carnival
Die erste Organisation Jamaika’s, gegründet 1990 von Byron Lee.
Bacchanal Jamaica
1998 gegründet und heute die größte Organisation.
Ocho Rios Carnival
Ein Ableger von All Island Carnival mit dem ersten Event in 2011.
Xaymaca International
Eine ganz junge Organisation, die erst 2017 gegründet wurde.
Xodus Carnival
Die recht junge Organisation, die sich auf Premium Events fokusiert.

Jetzt aber genug mit den Fakten, jetzt wird gefeiert.

Traditionell beginnt die Carnival Saison auf Jamaica, wenn in Deutschland schon wieder alles vorbei ist, nämlich Mitte Februar. Zum Auftakt gibt es eine Opening Party im Kingston Stadium, organisiert von Bacchanal Jamaica. Im Grunde eine reisen Party, bei der die Musik und das Tanzen im Vordergrund stehen.
Im Laufe der kommenden Wochen gibt es diverse Partys in den Clubs in Kingston, Ocho Rios und Montego Bay, wie den „Bacchanal Friday“. Eine wöchentliche Karneval Fete bei der Soca gespielt wird, man aber nur wenige kostümierte Gäste findet.
Auch die anderen Carnival Bands laden zu diversen Soca, Dancehall oder Calypso Events in Clubs und am Strand unter dem Karneval Motto. Hier und da gibt es Straßenparaden, wie auf dem Unigelände in Kingston.

Im Grunde bereitet sich Jamaica ab Mitte Februar auf den Carnival um das Osterwochenende vor.

So feiern die Jamaikaner Karneval…

Bei den Straßenparaden fahren Trucks mit extrem lauer Musik und voll gepackt mit den Feierlustigen, über das Gelände und um das Osterwochende sogar durch die Städte von Kingston und Ocho Rios. Die Trucks sind maximal mit einem Banner des Sponsors geschmückt. Politische Motto’s und aufwendige Statuen gibt es hier keineswegs zu sehen.

Auf die Ohren gibt es Soca, Dancehall und Calypso von teilweise sehr namenhaften Künstlern wie Elephant Man, Bennie Man und vielen anderen. Auch reisen viele Acts aus Trinidad & Tobago für die Event an, um der Meute mit den Calypso Klängen einzuheizen. Reggae hört man eher selten. Die Feierlustigen, die keinen Platz auf einem Truck ergattern konnten, laufen neben dem Zug her und feiern und tanzen, was das Zeug hält. Eine Straßenparade kann gerne mal über mehrere Stunden dauern. Überraschenderweise wird hier nicht sehr viel Alkohol getrunken. Die Trucks und zahlreiche fliegende Straßenverkäufer sorgen für Erfrischungen und hier und da gibt es Wasserwerfer (was für die Damen mit den Federkostümen eher zu vermeiden ist).
Am Ende des Zuges bleiben dann einige Trucks im „Mass Camp“ stehen und die Feiermeute versammelt sich zu einer riesigen Party.

Zum Finale gibt es eine große Road Parade in Ocho Rios, durch die Straßen der Stadt, mit Abschluss im Turtle River Park, organisiert von Ocho Rios Carnival.
Wer schon mal in Ocho Rios war, wird sich vorstellen können, wie die ohnehin schon sehr volle Innenstadt, zu einem kleinen Hexenkessel wird (natürlich ohne Hexen).

Alternativ zu Ocho Rios findet in Kingston „Bacchanal Jamaica“ statt. Die Parade geht durch Uptown, entlang der Hope Road. Dieses Event ist mit Abstand die größte Karnevalsparty auf Jamaica und Gäste aus aller Welt reisen nur für diesen Marsch an. Beeindruckende Federkostüme und jede Menge Party sind hier Programm.

Wer Karneval mal etwas anders erleben möchte, ist in Jamaica genau richtig. Inspiriert von Trinidad & Tobago hat sich eine eigene (jamaikanische) Carnival Kultur entwickelt und von Jahr zu Jahr zieht es mehr Leute auf die Straßen von Ocho Rios und Kingston.

Daten zu den Events und die entsprechenden Kostüme gibt es auf den Webseiten der diversen Carnival Bands zu finden. Also, auf in die Karibik zum Jamaica Carnival…
Gute und günstige Flugverbindungen Frankfurt – Montego Bay gibt es bei Condor* zu finden.

Enjoy Carnival Jamaica

Jamaica Carnival
Video zum Jamaica Carnival bei YouTube

Meine Reiseempfehlungen:

  • Eine gute und meist günstige Flugverbindung gibt es mit Condor* zu ergattern.
  • Unterkünfte in Jamaica buchst Du am besten über booking.com*. Hier findest Du auch Hostels und Gueshäuser.
  • Sei etwas vorsichtig, wenn Du zum Jamaica Carnival reist. Jamaica hat nach wie vor eine sehr hohe Kriminalitätsrate. Lass Dich davon aber nicht abschrecken. Bei konkreten Fragen zur Sicherheit etc. helfe ich gerne weiter :-)
  • Weitere tolle Highlights, die Jamaica ausser dem Carnival zu bieten hat, findest Du in meiner Around Jamaica Tour

Party around the World: DUBAI

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Ich hatte in meinem Artikel Dubai – der größte Vergnügungspark der Welt schon mal über das grenzenlose Dubai berichtet. In Punkto Party und Nightlife steht das arabische Emirat am persischen Golf, den Metropolen der Welt in nichts nach.

Die Stadt ist durchaus von der arabischen Gesellschaft und der islamischen Tradition geprägt. Sehr viele Urlauber aus den benachbarten Ländern kommen in die Metropole, um hier Urlaub zu machen und so kommt es, dass sich viele Hotels auf ihre muslimischen Gäste eingestellt haben. Das bedeutet, in vielen, so genannten „Dry Hotels“ gibt es keine Bar und schon gar kein Alkohol.
Möchte man am Abend an der Hotelbar vorglühen, sollte man bei der Buchung unbedingt darauf achten, kein Dry Hotel zu buchen.
Meine persönliche Empfehlung, das Rotana Towers Hotel in der Sheik Sayed Road*. Im Untergeschoss des Hotels ist die Long Bar** untergebracht. Wie der Name schon sagt, gibt es hier die längste Theke Dubai’s. Das Ambiente ist ganz nett und zum vorglühen optimal.

Sollte man dennoch ein solches Dry Hotel erwischt haben, ist das kein Problem. Dubai bietet unzählige Möglichkeiten, die Nacht zu verbringen und Dank des einigermaßen gut ausgebauten Metronetz und den günstigen Taxi’s, die es zu genüge gibt, kommt man ganz einfach und kostengünstig von A nach B.

Das Wochenende in den Vereinigten Arabischen Emiraten beginnt bereits am Donnerstag Abend. Freitag und Samstag sind Ruhetage, zumindest für diejenigen, die nicht in der Gastronomie arbeiten. Am Sonntag wird die Arbeit dann wieder aufgenommen. Demnach ist die belebteste Partynacht von Donnerstag auf Freitag. Aber eigentlich schläft die Stadt nie so richtig und auch unter der Woche gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich die Nacht um die Ohren zu schlagen.

So viel zu den Rahmenbedingungen. Was also kann man erwarten, wenn man einen Partytrip nach Dubai bucht?!
Eigentlich alles. Die Partyszene bietet eine unglaubliche Vielfalt und den Möglichkeiten sind hier keine Grenzen gesetzt. Man sollte sich allerdings darauf einstellen, dass der Spaß nicht ganz günstig ist und ohne Reservierung, zumindest am Wochenende, wird man oft schlechte Karten haben. In der Regel findet die Party in exklusiven Bar’s und Clubs statt, die gerne auch mit einem Restaurant verbunden sind. Legere Alternativen, für den kleineren Geldbeutel, gibt es aber durchaus auch.

Dann lassen wir es mal krachen…

Strandparty am Jumeirah Beach

Eine legere Strandparty mit DJ und eher bodenständigen Ambiente, bekommt man am Jumeirah Beach. Natürlich ist auch hier die Exklusivität, die man überall in Dubai spürt, sehr präsent, allerdings im Vergleich zu den üblichen Locations, geht es hier eher lässig zu. Der DJ spielt elektronische Musik und das Publikum meist junge Europäer und die „Arbeiterklasse“, sprich all die Experts, die in Duabi leben. Traditionelle Araber wird man hier eher weniger bis gar nicht finden. Der Alkohol fließt in Strömen und die Party geht bis 2.00 Uhr. Danach ist Aufräumstimmung angesagt.

Oktoberfest in der Wüste

Das skurrilste sind die diversen Fake Events, die das ganze Jahr über, immer mal wieder statt finden. Eines der erfolgreichsten Events ist das Oktoberfest. Es wird tatsächlich die Band vom Münchner Oktoberfest eingeflogen und auf „ein Prosit der Gemütlichkeit“ gefeiert. Die Deko, lange nicht so aufwendig, aber schon sehr an den Münchner Festzelten orientiert. Der Dresscode, natürlich Dirndl und Lederhosen. Das Bier, standesgemäß aus dem Maßkrug. Beim Essen allerdings werden Abstriche gemacht. Das Händl ist noch am Start, aber bei einer Schweinshaxe hört der Spaß dann auf. Das ist auch okay so. Definitiv ist das Oktoberfest in der Wüste mal ein etwas anderes Erlebnis.

Neben dem Oktoberfest, daß standesgemäß von Mitte September bis Mitte Oktober statt findet, gibt es auch unterjährig zahlreiche Locations, die sich an der Bayrischen Hochkultur orientieren. Im  JW Marriott Hotel im Stadtteil Deira gibt es das, vom Hofbräuhaus München zertifizierte, Hofbräuhaus Dubai. Kann man mal hin gehen, muss man aber nicht. Man sollte die Kirche doch irgendwie im Dorf lassen.

Viel authentischer geht es in der nächsten Alternative zu.

Shisha Bars

Vor allem am Jumeirah Beach und rund um den Souk Madinat gibt es zahlreiche Shisha Bars. Das ist schon eher das Dubai, dass man erwartet. Ganz ohne Dirndl und Lederhosen.
Hier geht es eher etwas gemütlicher zu. Dennoch werden die Locations gerne zum Feiern genutzt. Am Wochenende muss man hier durchaus reservieren, um einen Platz zu ergattern, denn die Bars sind sehr beliebt bei der einheimischen Gesellschaft. Neben den jungen Arabern tummeln sich hier ausländische Gäste und in Dubai lebende Europäer. Was aber vor allem auffällt, sind die mega gestylten Frauen. Auf den ersten Blick eher etwas befremdlich für das Ambiente, erinnert man sich aber daran, dass man in Dubai ist, passt es wiederum.
Getanzt wird in den Shia Bars eher weniger. Bei chilliger Lounge-Musik gibt es leckere Cocktails und natürlich eine Shisha mit den verschiedensten Geschmacksrichtungen.

Nun lassen wir es richtig krachen…

Dubai’s Clubszene

Dubai wäre nicht Dubai, wenn es nicht eine anständige Clubszene gäbe.
Konservativ und langweilig ist hier Fehlanzeige. Ganz im Gegenteil. Die Clubs Dubai’s sind High Society pur. Der Eintritt und die Getränkepreise stehen für meine Begriffe in keinem Verhältnis. Die Locations sind schon sehr exklusiv und auf die Ohren gibt es feinstes House und Electro. Der Dresscode sollte wohl gewählt sein. Gerade die Damen sind extrem gestylt, ganz nach dem Motto: weniger ist mehr.

Entscheidet man sich für einen Clubabend in Dubai, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, und das nicht nur am Wochenende. Generell sind sich die Clubs vom Ambiente und der Musik sehr ähnlich. Der Unterschied macht die Aussicht. Somit ist das 360° im Jumeirah Beach Hotel eine der Top Locations. Aber auch in Downtown und entlang der Sheik Zayed Road gibt es einige beachtenswerte Alternativen. Ich persönlich mag es eher etwas leger und nicht so dekadent, wie es teilweise in den Clubs abgeht, dennoch muss ich zugeben, dass mich der ein oder andere Besuch durchaus fasziniert hat.
Gegen 3.00 Uhr in der Nacht ist in den meisten Locations Schicht und die Stadt wird ruhiger. Im Morgenland gibt es also keine Party bis zum Morgengrauen, ein Erlebnis ist es dennoch.

Mit der Vielfalt und der Exklusivität ist es Dubai mehr als wert, einen Platz in der „Party around the World“ Tour zu widmen.

Enjoy & Rock Dubai…

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